Sonntag, 7. Februar 2010
Nachdem ich letzte Woche Samstag 65 Minuten gelaufen bin, davon 3 x 8 Minuten Intervall und dazwischen je 4 Minuten gehen, habe ich eine Woche Pause eingelegt. Verschiedene Gründe: Keine Zeit, keine Lust und leichte Prellung am Oberschenkel, weil ich gestürzt bin auf einer Eisfläche (nicht beim Joggen).
Die 65 Minuten waren ehrlich gesagt schon ganz schön heftig, aber nicht unmöglich. Ich habe mich 15 Minuten langsam eingelaufen bei relativ niedrigem Puls - dann etwas schneller bei höherem Puls und dann zwischendurch 4 Minuten gehen bei niedrigem Puls. Zum Schluss nochmal 15 Minuten auslaufen bei niedrigem Puls. Beim Laufen - vor allem beim Intervalltraining - hab ich immer gedacht: Diese 8 Minuten mach ich noch, aber dann hör ich auf und jogge nur noch langsam. Wenn dann die 4 Minuten gehen wieder vorbei waren, dachte ich: Na gut, ich versuche, die nächsten 8 Minuten noch zu laufen, und dann lauf ich nur noch langsam. Nach den 4 Minuten dann wieder das Gleiche. Das Schwerste ist, nach dem Gehen wieder ins Laufen zu wechseln. Aber wenn man das geschafft hat, ist es nicht so schlimm. Bei den letzten 15 Minuten ruhigem Auslaufen hab ich dann gedacht: die vollen 15 Minuten müssen aber bestimmt nicht sein, ich kann auch eher aufhören. Und ich merkte auch, dass ich mit der Zeit nicht hinkomme, weil ich dann schon nach 5 Minuten wieder zu Hause gewesen wäre. Also bin ich noch eine Ehrenrunde gelaufen. Ich wollte einfach das volle Programm durchziehen, das in meinem Trainingsplan stand. Zu Hause angekommen, hab ich mich zwar sehr fertig, aber auch gut gefühlt. Ich hätte nie gedacht, dass ich schon eine Stunde laufen kann - wenn auch mit ein paar Gehpausen.
Ich hätte nicht gedacht, wie schnell sich Training bemerkbar macht. Nun hab ich 3 Trainingseinheiten ausfallen lassen. Ich bin mal gespannt, ob sich das auch bemerkbar macht, indem ich wieder auf 0 bin, wie am Anfang, oder ob ich trotzdem noch eine bessere Ausdauer verspüre als Anfang Januar. So schnell kann der Trainingseffekt doch nicht weg sein. Wir werden sehen und ich werde berichten. Dienstag geht es wieder los!
Samstag, 23. Januar 2010
Ich habe mich auch diese Woche um 5 Uhr aus dem Bett gequält, um meine Trainingseinheiten für den Halbmarathon zu absolvieren.
Nun schaffe ich schon 40 Minuten joggen am Stück, zwar sehr langsam, aber immerhin. Auch die Pulsfrequenz könnte besser sein, aber das kommt sicher mit der Zeit. Ich merke, dass ich schon schneller geworden bin, weil ich z. B. bei einer Erhöhung der Zeit um 5 Minuten die Strecke enorm verlängern konnte. Anfangs bin ich gerade mal bis zur nächsten Straßenkreuzung und zurück gekommen, um 20 Minuten zu trainieren und jetzt schaffe ich den Weg bis zur Straßenkreuzung in 5 Minuten, sodass ich dann schon doppelt so weit laufen muss, um 20 Minuten zu erreichen. Ich kann schwer abschätzen, wie viel Meter es sind, oder ob es vielleicht schon ein Kilometer ist.
Deshalb werde ich mir bei Jogmap.de demnächst Strecken heraussuchen, bei denen die Kilometer angegeben sind. Dafür muss ich aber vermutlich noch warten, bis ich ca. 1 stunde am Stück laufe, sonst lohnt sich das nicht.
Heute habe ich mich für den 5-km-Lauf bei "Rund um das Bayer-Kreuz" am 7. März angemeldet. Darauf werde ich jetzt hinarbeiten, um 5 km zu schaffen. Ich habe überhaupt keine Vorstellung, wie lange man dafür braucht und wie lang einem das vorkommen kann. Das werde ich aber sicherlich im Laufe der nächsten Wochen sehen und darüber berichten.
Ich bin jedenfalls weiter motiviert und war jetzt schon insgesamt 7 mal joggen, davon 4 mal um 5 Uhr morgens und 3 mal am Wochenende nachmittags oder am späten Vormittag. Mir fällt es morgens komischerweise viel leichter, laufen zu gehen, als wenn ich schon ein paar Stunden wach bin. Trotzdem ist 5 Uhr natürlich sehr früh. Ich sehe jedoch den Vorteil darin, dass ich dann den Nachmittag trotzdem noch anderweitig nutzen kann und der "innere Schweinehund" mir morgens noch nicht in die Quere kommt, weil er morgens noch schläft. Nachmittags oder am frühen Abend fallen ihm bestimmt 1000 Ausreden ein, jetzt nicht laufen zu gehen. Und soweit lasse ich es gar nicht erst kommen.
Allen Mitläufern viel Spaß, Erfolg und vor allem Durchhaltevermögen.
Montag, 11. Januar 2010
Heute habe ich bei Laufsport Bunert in Essen, um genauer zu sein, in der Ausdauerschule Bunert, eine Leistungsdiagnostik gemacht. Sven Schultz-Bargmann hat sie bei mir durchgeführt, den ich auch beim Ernährungsvortrag schon kurz kennen lernen durfte, weil er dort von seinen Ernährungsgewohnheiten in Vorbereitung auf einen Marathon und das richtige Trinken vor und während des Laufens berichtet hat.
Für die Leistungsdiagnostik musste ich 20 Minuten aufs Laufband. Vorher wurde mir einmal Blut aus dem Ohr abgenommen und die Pulsfrequenz notiert. Dann ging es bei 4,4 km/h los - lockeres Gehen. Er sagte spazieren gehen oder Schaufenster-Bummel, aber so schnell gehe ich nun auch wieder nicht bummeln. Nach den ersten 5 Minuten wurde dann wieder der Puls notiert und Blut abgenommen und anschließend um 1,4 km/h erhöht. Das war dann schon nicht mehr entspanntes Gehen, sondern schnelles Gehen - bei 5,8 km/h. Dann wieder Puls notieren, Blut abnehmen und erhöhen um 1,4 km/h. Mit Gehen war es dann definitiv nicht mehr getan - ich musste schon laufen, und nicht gerade langsam. Diese 5 Minuten musste ich laut Sven auf jeden Fall durchhalten, damit die Messung ein sinnvolles Ergebnis bringt. Hab´ ich auch geschafft - 7,2 km/h war noch im Rahmen. Wieder Puls aufschreiben, Blut abnehmen und erhöhen auf die letzte Stufe, bei der ich jederzeit sagen konnte, wann ich aufhören möchte. Sven sagte, solange ich noch lache, kann es nicht so schlimm sein, also habe ich die 5 Minuten auch noch zu Ende gebracht - bei 8,6 km/h. Das war extrem anstrengend und ich musste mit mir kämpfen, dass ich nicht doch vor Ende der 5 Minuten aufhöre. Ein letztes Mal Blut abnehmen, Puls notieren - und das war das ganze Programm. Meinen ausführlichen Bericht dazu bekomme ich morgen und erfahre dann die genauen Pulsfrequenzen, mit denen ich trainieren sollte.
Einen Trainingsplan hätte ich mir auch erstellen lassen können, aber da ich von Radio Leverkusen den Trainingsplan nutze, um mich auf den Halbmarathon im Juni vorzubereiten, habe ich davon erstmal keinen Gebrauch gemacht. Er sagte aber, dass ich mich jederzeit melden kann, wenn ich mehr trainieren möchte, als der Trainingsplan von Radio Leverkusen es vorsieht. Dann bekomme ich einen individuellen Trainingsplan von ihm.
Und weil´s so schön ist, habe ich mir auch noch eine Laufbandanalyse gegönnt, bei der geprüft wird, welche Schuhe den Fuß beim Laufen optimal unterstützen und die natürliche Bewegung nicht beeinträchtigen.
Dieses Paar Schuhe - asics GT-2150 Women´s - sind es geworden.

Und da ich mich auf einen Halbmarathon vorbereite und mir als Tipp gegeben wurde, dass man am Besten schon beim Trainieren das Trinken übt, weil es sonst beim Wettkampf "in die Hose" gehen kann, habe ich mir noch diesen Trinkgürtel zugelegt.

Jetzt kann es losgehen und ich werde morgen meine erste Runde mit den neuen Schuhen starten - aber noch ohne Trinkgürtel, weil ich ja bis jetzt nur 30 Minuten laufe.
Ich halte Euch auf dem Laufenden, auch wie mein Ergebnis der Leistungsdiagnostik aussieht.
Sonntag, 10. Januar 2010
Am Freitagabend war ich bei dem Ernährungsvortrag bei Laufsport Bunert in Duisburg.
Ich habe nicht viel Neues gelernt, weil ich mich ja auch vorher schon mit Ernährungsthemen ausgiebig beschäftigt habe. Einiges war für mich dennoch neu oder hatte eine auffrischende Wirkung:
- 5 Portionen Gemüse und Obst am Tag (3 x Gemüse, 2 x Obst)
- Vollkornbrot muss 80 % Vollkornmehl enthalten, das müssen Bäcker nachweisen. Oft sind das Täuschungen als Aufdruck auf Verpackungen oder in den Brotbezeichnungen, um es besser verkaufen zu können. Nachfragen lohnt sich.
- Light-Getränke sind zwar kalorienfrei, aber sorgen dafür, dass die Bauchspeicheldrüse Insulin produziert, weil der Körper denkt, es kommt etwas Süßes, das abgebaut werden muss. Solange Insulin freigesetzt ist, ist der Fettabbau gestoppt.
- mit einer eiweißreichen und kohlenhydratarmen Ernährung kann man zwar schnell abnehmen, aber eine ausgewogene Ernährung ist gesünder, um Hungerphasen zu vermeiden.
- Viel Trinken ist das A und O einer gesunden Ernährung, besonders für Sportler: 2 - 3 Liter am Tag sollten auf jeden Fall getrunken werden und bei Sportlern steigt der Bedarf auf 1 Liter pro Stunde während dem Training.
Bei dem Vortrag wurde auch darauf eingegangen, wie es mit Trinken und Essen beim Laufen aussieht:
- bei einem Lauf von mehr als einer Stunde sollte getrunken werden.
- bei einem Lauf von mehr als 1,5 Stunden sollte jede Viertelstunde etwas getrunken und nach 1 Stunde etwas gegessen werden und zwar etwas mit einem hohen glykämischen Index, das vom Körper schnell in Energie umgewandelt wird. Beispiele dafür: Banane, Energieriegel.
Je niedriger der glykämische Index ist, umso langsamer und stetiger wird es vom Körper abgebaut. So werden auch Heißhungerphasen vermieden. Beispiel:
Wenn man etwas mit hohem glykämischen Index ist, wird Insulin ausgeschüttet, um es abzubauen. Danach gibt es dann ein flaues Gefühl im Magen, man bekommt Hunger auf etwas Süßes und es geht wieder von vorne los. Bei einer Vollkornbrotscheibe wird das Brot langsam und stetig abgebaut und wenn man dann regelmäßig etwas Vollwertiges ißt, bleibt der Heißhunger aus.
Obwohl ich schon Vieles wusste, das uns dort gesagt wurde, war es eine sehr gute Zusammenfassung und eine Motivation zum Beginn der Umsetzung. Herzlichen Dank an Ernährungsberaterin Andrea Heller, die den Vortrag interessant und hilfreich gestaltet hat.
Samstag, 9. Januar 2010
Am 30.12. waren die New York Gospel Stars in Leverkusen-Wiesdorf und haben dort ein Konzert gegeben.
Das war mein erstes Gospel-Konzert und ich durfte es von der ersten Reihe aus erleben. Atemberaubend - super - genial! Man kann es nicht beschreiben, man muss es erleben.
Sie sind noch in weiteren Städten auf Tour - schaut doch mal hier. Da findet Ihr Tourdaten und viele weitere Informationen.
Falls Ihr an einem der genannten Termine noch nichts vorhabt, gönnt Euch Tickets für einen der Auftritte - Ihr werdet es garantiert nicht bereuen. Man sieht, wie sehr der Glaube an Gott, aber auch die Freude an Musik die Auftritte gestalten. Gut gelaunt und mit klaren und lauten Stimmen präsentieren sie jeden ihrer Songs. Amazing Grace und He´s got the whole world in his hands sind mir am Besten in Erinnerung geblieben, aber auch alle anderen Lieder und Darstellungen waren einfach sehenswert!
Ich würde jederzeit wieder hingehen.
Donnerstag, 7. Januar 2010
Ich habe jetzt eine Woche nachgedacht und habe mich nun entschieden.
Mit Radio Leverkusen werde ich mich auf den Halbmarathon im Juni vorbereiten. Der Trainingsplan ist von Trainer Paul Heinz Wellmann erstellt worden und für Anfänger gut geeignet. Hier findet Ihr nähere Infos zum Trainingsplan und zur Anmeldung.
Ich weiß, dass es sicher eine verrückte Idee ist, gerade wo ich mich im Fitnessstudio angemeldet habe und auch, wo ich bisher nur sehr unregelmäßig und in großen Abständen gejoggt bin (ob man das überhaupt joggen nennen darf, ist fraglich). Im Fitnessstudio mache ich sowieso eher die Kurse wie Power Dumble oder Bauch-Beine-Po, von daher widerspricht sich das nicht, das noch zusätzlich zu machen.
Ehrlich gesagt, weiß ich auch nicht, ob ich es durchhalte und wirklich mitlaufe. Für den Halbmarathon habe ich mich noch nicht angemeldet, erstmal nur für die Aktion beim Radio Leverkusen. Aber ich denke positiv und es haben schon einige andere geschafft, so hoffe ich auch darauf und glaube daran, zumindest, bis dass ich eines Besseren belehrt werde. Die ärztliche "Freigabe" habe ich heute bekommen, nach einem Belastungs-EKG. Alles unbedenklich - und mein Trainingszustand kann nur besser werden. 
Morgen plane ich, zum Ernährungsvortrag in Duisburg bei Laufsport Bunert zu gehen, wo spezielle Ernährungstipps, die neuesten Erkenntnisse, speziell für Läufer, aber auch allgemein für Sportler, gegeben werden. Hoffentlich macht Daisy mir keinen Strich durch die Rechnung. Montag habe ich mich auch bei Bunert, in Essen, zur Leistungsdiagnostik mit Laktattest angemeldet, damit ich auch bei den richtigen Pulsfrequenzen im aeroben Bereich trainiere. Ihr seht - in der Theorie habe ich mich schon viel damit beschäftigt und die Vorbereitungen sind getroffen. Eine Laufbandanalyse mache ich auch, denn richtige Schuhe sind das A und O beim Laufen, wie Ihr bei Patrick auch lesen könnt.
Theorie ist das Eine, jetzt geht´s an die Praxis. Samstagmorgen werde ich loslaufen, das erste Training auf dem Weg zum Halbmarathon: 5 mal 3 Minuten laufen, dazwischen 2 Minuten gehen, also insgesamt 25 Minuten. Ich halte Euch auf dem Laufenden, wie es weitergeht und wann mir die ersten Zweifel kommen. Ich bin sicher, dass sie nicht ausbleiben werden. Dennoch versuche ich, dem inneren Schweinehund zu trotzen.
Dazu habe ich verschiedene Tipps bekommen:
- die Jogging-Klamotten schon am Abend zurecht legen
- Freunden und Bekannten von dem Vorhaben zu erzählen (das habe ich durch diesen Artikel gemacht)
- flexible Trainingszeiten zulassen
- gemeinsam mit Gleichgesinnten laufen gehen (das ist dadurch gewährleistet, dass man bei Radio Sauerland dienstags und donnerstags gemeinsam mit Anderen trainieren kann; ich werde zwar eher für mich den Trainingsplan durchziehen, aber die Chance besteht, wenn mal der Schweinehund zu siegen droht).
Ich nehme den Schweinehund einfach mit; vielleicht gefällt´s ihm draußen in der freien Natur, wenn ihm der Wind um die Nase weht. 
Dienstag, 5. Januar 2010
Heute habe ich mich für das Sommersemester 2010 zurückgemeldet für mein Studium an der Fernuni Hagen.
Vorausgesetzt, ich schreibe und bestehe Ende März die Klausuren Einführung Wirtschaftswissenschaften (BWL/ VWL), Einführung Wirtschaftsrecht und Finanzierungs- und Entscheidungstheoretische Grundlagen, dann sieht meine Belegung für nächstes Semester so aus:
- Theorie der Marktwirtschaft
- Statistische Methodenlehre
Falls ich eine Klausur nicht bestehe oder aufgrund mangelnder Vorbereitung nicht schreibe, werde ich Theorie der Marktwirtschaft entweder wieder abbestellen oder nur die Klausurzulassung erlangen, um nicht nochmal als Wiederholer zu belegen im folgenden Semester. Statistische Methodenlehre muss ich kommendes Semester belegen und bestehen, da die Regelung ist: Wer nicht am Ende des Sommersemesters 2010 die Fächer Einführung Wirtschaftsmathematik und Statistische Methodenlehre bestanden hat, muss entweder das neu entwickelte gemeinsame Fache "Einführung Wirtschaftsmathematik und Statistische Methodenlehre" nochmal belegen oder "Unternehmensführung" belegen. Grund dafür ist, dass durch die Zusammenlegung ein Grundmodul wegfällt und man trotzdem irgendwie 10 Grundmodule belegt haben muss, bevor man ins Hauptstudium kommt. Das Fach Unternehmensführung soll es in sich haben und ganz schön schwer sein, also am Besten Statistische Methodenlehre nächstes Semester beim ersten und einzig möglichen Versuch bestehen.
Es steht am Ende diesen Semesters und nach Info, die Klausuren bestanden zu haben, aber noch etwas vor mir: Ich darf dann die Ausstellung eines Zulassungszeugnisses beantragen, was bedeutet, dass ich dann "richtige" Studentin bin, und nicht mehr nur Akademiestudierende. Bis dahin bin ich noch Akademiestudierende, weil ich kein Abi habe und dadurch erst die Zulassung zum "richtigen" Studium erlangen muss durch 5 bestandene Module in 6 Semestern. Eins fehlt mir dafür noch und das sollte hoffentlich in jedem Fall zu schaffen sein.
Neues Jahr - neues Glück; Vorsätze sind gesetzt und ich bin gespannt, wie ich sie so durchhalten kann. Lernen muss sein - viel mehr als ich im letzten Jahr gelernt habe. Ich werde berichten, wie es läuft und wann die Vorsätze wieder über Bord geworfen werden. Dafür sind sie ja da.
Kennt Ihr das Gefühl, einen Riesen Berg vor sich zu haben und nicht zu wissen, wo man anfangen soll? Ich denke, jeder Fernstudent kann mich verstehen, aber irgendwie klappt es dann doch noch irgendwie. Muss.....
Sonntag, 3. Januar 2010
Auch ein Buchtitel.... Ich finde den Titel sogar ziemlich nichtssagend, und wenn es mir nicht empfohlen worden wäre, hätte ich es vermutlich nicht gelesen.
Mithilfe diesen Buches habe ich meinen Lese-Rekord gebrochen: 3 Tage. Nein - nicht am Stück, sondern immer mal wieder. Es ist sehr leicht zu lesen und wirklich spannend. Ich wollte es gar nicht aus der Hand legen und die Zeit verging beim Lesen wahnsinnig schnell.
Kurzbeschreibung:
Die Moderatorin Kim Lange erlebt einen Tag des Triumphes: Sie gewinnt den Deutschen Fernsehpreis. Schade eigentlich, dass sie noch am selben Abend von den Trümmern einer herabstürzenden russischen Raumstation erschlagen wird. Im Jenseits erfährt sie, dass sie in ihrem Leben viel zu viel mieses Karma gesammelt hat - und bekommt prompt die Rechnung präsentiert. Kim findet sich in einem Erdloch wieder, hat zwei Fühler, sechs Beine und einen überproportional großen Hinterleib: Sie ist eine Ameise! Kim hat wenig Lust, fortan Kuchenkrümel durch die Gegend zu schleppen. Außerdem kann sie nicht zulassen, dass ihr Mann sich mit einer Neuen tröstet. Doch als Ameise ist sie machtlos. Es gibt nur einen Ausweg: Gutes Karma muss her, damit es auf der Reinkarnationsleiter wieder aufwärts geht!
Lustig und spannend und sehr kurzweilig!
Ich habe vor einiger Zeit das Buch "Die Hütte - Ein Wochenende mit Gott" gelesen. Ich hatte einiges über das Buch gehört, nämlich, dass viele skeptisch sind. Aber warum sollte ich Skeptikern glauben? Dann lese ich es lieber selbst.
Kurzbeschreibung:
Macks jüngste Tochter ist vor Jahren entführt und wahrscheinlich umgebracht worden. Ihre letzten Spuren hat man in einer Schutzhütte im Wald gefunden, in deren Nähe die Familie auf einem Ausflug campierte. Jetzt erhält Mack rätselhafte Einladungen, die ihn aus seiner tiefen Depression reißen, in der er mit Gott über den Verlust hadert. Diese Einladungen locken ihn in die Hütte, wo er an einem bemerkenswerten Wochenende Gott, Jesus und den Heiligen Geist persönlich trifft. In furiosen Dialogen mit Gott über das Böse und den Schmerz der Welt kommt Mack zu einem neuen Verständnis von Schöpfung und Christentum. Die Botschaft des Buches? Mack hatte Gottes Rolle in seinem Leben nicht nur unterschätzt, sondern falsch eingeschätzt. Der Verlust seiner Tochter ist eminent, aber das Leben geht nicht nur weiter, sondern es wird durch die Begegnung mit Gott um eine große Erfahrung bereichert. Mack beschreitet einen neuen Weg und hört auf, Gott immer nur zu beurteilen und ihn nur bei Tragödien in seinem Leben nach Gottes Rolle zu fragen. Es ist diese Botschaft, die Mack von Gott mitnimmt: Dass ich in der Lage bin, sogar aus entsetzlichen Tragödien noch unglaublich viel Gutes entstehen zu lassen, bedeutet nicht, dass ich die Tragödien orchestriere. Wenn ich sie für meine Zwecke nutze, heißt das auf keinen Fall, dass ich die Tragödien erschaffe oder sie benötige, um meine Absichten zu verfolgen.... Fur die Gnade ist es nicht erforderlich, dass Leid existiert,aber dort, wo Leiden ist, wirst du immer auch die Gnade finden,in vielen Facetten und Farben.
Ich finde das Buch sehr gut und lesenswert. Ob gläubig oder nicht, es ist auf jeden Fall zu empfehlen und wird wahrscheinlich auch manches verdrehte Bild mal zum Überdenken bringen.
Lest am Besten selbst! Ich möchte nicht zu viel verraten. Viel Spaß.
Samstag, 2. Januar 2010
"Wir erwarten vom neuen Jahr immer das, was das alte nicht gehalten hat. Dabei sind wir es doch selbst, die das Jahr gestalten." (Peter Amendt)
Quelle: Newsletter von Lothar Seiwert.
Freitag, 1. Januar 2010
Auch wenn es schon etwas verspätet ist, möchte ich noch einen kleinen Jahresrückblick geben:
Was passierte in 2009?
11. März 2009: Amoklauf in Winnenden
1. Juni 2009: Absturz Air-France-Maschine - alle Insassen kamen ums Leben, darunter 28 Deutsche
25. Juni 2009: Michael Jackson stirbt im Alter von 50 Jahren
11. November 2009: Nationaltorhüter Robert Enke begeht Selbstmord
Aber nicht nur Negatives hat uns im Jahr 2009 begleitet - es gibt auch positive Schlagzeilen:
10. Mai 2009: Daniel Schumacher wird DSDS-Sieger
27. September 2009: Merkel wird wiedergewählt mit anderem Koalitionspartner
9. November 2009: 20 Jahre Fall der Mauer
Viele Schlagworte haben das Jahr 2009 geprägt:
- Schweinegrippe
- Abwrackprämie
- Wirtschaftskrise
- Insolvenz
In diesem Jahr gab es auch einige persönliche Ereignisse:
März 2009: Tod meines Vaters - dadurch habe ich mich viel mit meiner Vergangenheit und Herkunft beschäftigt. Ich habe durch dieses Ereignis meine Menschenkenntnis verbessert, gelernt, dass ich meinem Gefühl in den meisten Fällen trauen kann und auch viele verschiedene Menschen(arten) kennen gelernt. Ich habe mich mit schönen, aber auch traurigen Momenten beschäftigt und auch mit vielen Dingen, die mir gefehlt haben. Ich habe gemerkt, wieviele Dinge ich für selbstverständlich hingenommen habe, für die ich heute unendlich dankbar bin, was ich als Kind nie bewusst wahrgenommen habe. Besonders danke ich allen, die mir in dieser Situation geholfen haben und für mich da waren, wenn es oft genug schwierig war und ich nicht mehr wusste, wo ich anfangen soll und was jetzt gerade wichtig ist. Im Großen und Ganzen hat mich diese Situation stärker gemacht und ich habe eine Menge gelernt. Trotzdem ist es natürlich jetzt so, dass ich meinen Vater nie mehr in Person, sondern nur noch auf dem Friedhof besuchen kann.
März 2009: Klausuren Wirtschaftsmathematik und Wirtschaftsinformatik bestanden
April 2009: Tod meines Opas - er fehlt mir sehr und auch dadurch wurde ich wieder an den Tod meiner Oma vor 4 Jahren erinnert, die mir auch bis heute unendlich fehlt.
Juni 2009: Urlaub auf Mallorca mit meiner Schwester
September 2009: Klausur Externes Rechnungswesen bestanden
Oktober 2009: Urlaub auf Kreta
Ich denke an alle, die im Jahr 2009 wenige Gründe zur Freude hatten, weil sie z. B. einen lieben Menschen verloren haben, Scheidung oder Trennung erlebt haben, den Job verloren haben oder aus sonstigen Gründen nicht mehr wissen, wie es weitergehen soll. Ein Jahreswechsel ist immer auch die Möglichkeit eines Neuanfangs und die Möglichkeit auf Veränderung. Ich wünsche Euch viel Kraft für das Jahr 2010 und das Erreichen Eurer Ziele.
Ich bin gespannt, was das Jahr 2010 für mich persönlich so bringt. Hoffentlich werde ich am Jahresende wieder sagen können, dass ich meine Klausuren bestanden habe und dass ich auch sonst ein paar schöne Sachen erleben durfte. Natürlich werde ich davon wieder berichten.
Es lohnt sich also, von Zeit zu Zeit mal wieder auf meinem Blog vorbeizuschauen. Ich freu mich auf Euren Besuch.
Donnerstag, 31. Dezember 2009
Ich wünsche Euch allen einen angenehmen Übergang in das neue Jahr, das Eure Wünsche erfüllt und Euch Euren Zielen zumindest ein Stück näher bringt oder dass Ihr sie bestenfalls erreicht.
Da ich in den letzten Tagen oft gehört habe, dass 2010 alles besser wird. Dazu kann ich nur sagen, dass wir darauf auch gewissermaßen Einfluss haben und nicht alles von alleine kommt. Wir müssen dafür natürlich auch etwas tun. Und ein schönes Zitat dazu habe ich auch noch:
Ich kann nicht sagen, ob es besser wird, wenn es anders wird, aber so viel kann ich sagen: es muss anders werden, wenn es besser werden soll. (Georg Chr. Lichtenberg)
In dem Sinne: Feiert schön Silvester und verbringt einen schönen Abend.
Sonntag, 27. Dezember 2009
... weil Menschen Hoffnung brauchen.
Die Aktion Lichtblicke wird von den Lokalradios beworben. Ich finde es eine sehr sinnvolle Aktion, weil damit Familien ´vor der Haustür` unterstützt werden, nämlich hier in NRW. Und es sind Familien, Kinder, Eltern, die unverschuldet in Not geraten sind. Durch die Fälle, die immer wieder im Radio vorgestellt werden, habe ich erfahren, dass es an Waschmaschine, Autoreparatur und nicht selten sogar an Essen fehlt. Das Geld reicht bei manchen nicht mal bis zur Monatsmitte. Besonders berührt hat mich ein Fall, über den heute berichtet wurde. Eine Familie hat alles verloren durch einen Brand. Sicher passiert das vielen Menschen auf der Welt und man kann bestimmt auch nicht allen helfen, aber jedes Zeichen, das man setzt, um zu helfen, lohnt sich.
Die ganzen Fälle sind hier nachzulesen. Mich bringt es sehr zum Nachdenken und ich freue mich, dass es diese Aktion gibt, damit es im Leben von bedüftigen Menschen einen Lichtblick gibt. Und da ich Weihnachten sehr reich bedacht worden bin, habe ich auch an Lichtblicke gespendet. Geteilte Freude ist doppelte Freude.
An dieser Stelle danke an alle, die an mich gedacht haben mit Weihnachtsgrüßen, lieben Worten und Geschenken. Alle haben mir damit große Freude bereitet. Es war ein gemütliches Weihnachtsfest, an dem ich schöne Augenblicke hatte und viele nette Menschen begegnet bin oder mit ihnen gesprochen habe. So unruhig und teilweise auch hektisch die Zeit vorher war, kehrte dann am Heiligabend endlich Ruhe ein. Danke an alle, die dazu beigetragen haben, dass es für mich ein schönes Weihnachtsfest war.
Donnerstag, 24. Dezember 2009
Gott wird als Mensch Kind, damit die Menschen Gottes Kinder werden.
Ich wünsche allen Blog-Lesern ein frohes und gemütliches Weihnachtsfest, Gottes Segen, friedvolle Zeiten und schöne Momente.
Besonders wünsche ich Euch, dass unter dem ganzen Stress der Familienbesuche, des guten Essens und der Geschenke die Besinnlichkeit an das eigentliche große Ereignis, das wir Weihnachten feiern, nicht verloren geht.
Mittwoch, 23. Dezember 2009
Ich bin so happy; gestern habe ich die erste Einsendearbeit "Finanzierungs- und Entscheidungstheoretische Grundlagen" zurückbekommen.
Das ist meine mit Abstand beste Einsendearbeit, die besser nicht sein könnte. 100 von 100 Punkten.
Jetzt überlege ich, ob ich die zweite Einsendearbeit überhaupt bearbeite, die am 7. Januar abgegeben werden muss. Schaden kann es sicher nicht, um festzustellen, wie mein Know-How zum aktuellen Zeitpunkt ist. Abgeben muss ich sie nicht, weil ich mit dieser ersten bestandenen Einsendearbeit die Klausurzulassung bekommen habe. D. h. ich brauche den Kurs nicht noch einmal belegen, falls ich dieses Semester die Klausur nicht schreibe.
In diesem Fach konnte ich erste Zusammenhänge zum Job erkennen, was die Motivation fördert, den Kurs dieses Semester auch abzuschließen. Nein, nicht zu meinem eigenen Job als Assistentin; den kann ich auch ohne Inhalte des Studiums bewältigen; aber ich verstehe so manche Fachbegriffe, Aufgaben und Modelle meiner Kollegen der eigenen und auch anderen Abteilungen besser. Solche Aha-Effekte sind wichtig, um das Studium weiter durchzuziehen.
Es beruhigt jedoch, zu wissen, dass - falls etwas dazwischen kommt und ich die Klausur nicht schreiben kann - ich den Kurs nicht erneut belegen muss, um die Klausur in einem späteren Semester zu schreiben. Aber zulange will ich darüber gar nicht nachdenken; denn ich schreibe die Klausur im März.
Es war jedenfalls eine sehr erfreuliche Nachricht, eine glatte 1 in der Einsendearbeit zu haben. Das darf ruhig in der Klausur auch so gehen; daran glaube ich zwar nicht - aber an die 1 in der Einsendearbeit hab ich auch nicht geglaubt. ;-)
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