Patrick und ich waren heute in Frankfurt - nicht einfach nur so, sondern zu einem ganz außergewöhnlichen Erlebnis, das ich bis vor einem halben Jahr noch gar nicht kannte. Meine Kollegen haben mir zum Geburtstag einen Gutschein bei Jochen Schweizer geschenkt, wofür ich mir dann ein "Event" aussuchen konnte. Für mich ist Nervenkitzel super - je höher, schneller und am Besten über Kopf, desto besser finde ich es, aber ich habe mich für etwas Entspannung entschieden, weil ich das zurzeit mehr gebrauchen kann. Und ich wollte gerne etwas mit Patrick zusammen machen. Ein Tandemsprung, Para Gliding oder Airboarding wäre auch interessant gewesen, aber dafür ist Patrick überhaupt nicht zu haben. Aber irgendwann mache ich auch das - bestimmt!
Floating Tanks gibt es viele - auch viel näher als Frankfurt, aber das Besondere in Frankfurt ist, dass sie dort Floating für 2 anbieten. Also haben wir uns auf den Weg zu Floatbase direkt in der City (Friedberger Anlage/ Ecke Berger Straße) in Frankfurt/Main gemacht. Als wir dann da waren fiel mir auch ein, dass ich dort schon mal war - im NH Hotel. Mir fällt aber nicht ein, zu welchem Seminar. Geparkt haben wir im Parkhaus Konrad-Adenauer-Straße, wo nur noch wenige Plätze frei waren. Um so mehr ärgert man sich dann über Leute, die 2 Parkplätze brauchen. Konkreter Fall: ein Golf, der quasi auf 2 Parkplätzen stand, so dass keiner mehr daneben parken konnte. Als wir dann einen Parkplatz gefunden hatten, haben wir noch den Fahrer des Golfs gesehen, der gerade wegfuhr. Ich sage nur so viel dazu: Nein, es war keine Frau - der Fahrer war ein Mann!
Von diesem Parkhaus konnten wir dann direkt zu Floatbase laufen. Aber auch das Parkhaus des Zoos ist zu Fuß erreichbar. Wir haben das erstbeste genommen. Die Parkgebühren von 1.50 Euro/ Stunden waren aus meiner Sicht auch noch erschwinglich. In Köln zahlen wir 1,80 Euro pro Stunde.
Aber nun zum Floating selbst: Schon als wir in die Räume kamen, roch es nach Meersalz und man spürte die hohe Luftfeuchtigkeit. Wir wurden freundlich begrüßt und bekamen ein Wasser oder eine Apfelschorle. Dann ein paar Erklärungen zum Floating, eine Unterschrift unter einen Zettel, auf dem weitere Erklärungen (z. B. nicht unter Drogen- oder Alkoholeinfluss ins Becken) aufgeführt waren und dann wurden wir in den Raum geführt. Traumhaft schön: riesengroßer Spiegel, schwarze Schieferplatten auf dem Boden, eine Dusche mit Glaswand und der Floating Tank für 2 Personen - nett beleuchtet. Nachdem nun die Knöpfe (Licht, Musik und der Panic-Button) erklärt wurden, konnte es los gehen. Kurz duschen und rein. Durch den hohen Salzgehalt im Wasser schwimmt man auf der Oberfläche - wie schwerelos. Als Hintergrund konnten wir zwischen Wellenrauschen und Entspannungsmusik wählen. Dann Licht ausschalten - und es war wirklich ganz dunkel. Das war irgendwie unheimlich, aber auch gut so. Mit Licht wäre die Schwerelosigkeit und der Entspannungszustand nicht so intensiv. Wie mir vorher schon angekündigt wurde, merkte ich in den ersten 15 Minuten diverse Verspannungen, genau wie ich später merkte, wie sich die Verspannungen lösten. Es wurde uns vorher gesagt, dass man meistens in einen tiefen Entspannungszustand fällt, sodass einem die Stunde viel kürzer vorkommt und man denkt, dass man geschlafen hat. So tief entspannt war ich nicht, aber ich weiß, was er meinte, da ich ja schon mal durch eine Hypnose (nach der ich aufgehört habe zu rauchen) in diesem Entspannungszustand war; die Stunde kam mir länger vor und ich hatte das Gefühl, die ganze Zeit wach zu sein. Ich habe jede Bewegung, jedes Plätschern mitbekommen. Das alles wahrscheinlich, weil es ungewohnt war - jedoch ist unser Fazit, dass es definitiv nicht das letzte Mal war. Tiefer entspannt werden wir nächstes Mal wahrscheinlich sein, weil wir dann schon wissen, was auf uns zukommt. Es ist zuerst wirklich ungewohnt und gewöhnungsbedürftig, von daher sollte man es auf jeden Fall ein zweites Mal (oder auch öfter) erleben, um sich ein endgültiges Urteil zu bilden.
Und wir haben uns überlegt, dass wir nächstes Mal beide getrennt in Einzeltanks gehen, weil man dann wirklich ganz ruhig liegt und gar keine Reize auf einen einströmen. Für den Anfang, um sich an die Situation zu gewöhnen, ist es allerdings gut, zu zweit dort zu sein. Ganz alleine in dem Tank hätte ich mich glaub´ ich beim ersten Mal nicht wohl gefühlt.
Für Leute, die mal die pure Schwerelosigkeit erleben möchten, ist es genau richtig! Teilweise konnte ich gar nicht richtig sagen, in welcher Position jetzt Kopf, Beine und Arme liegen. Unglaublich - muss man selbst erleben. Und bei Floatbase gibt es nachher auch noch die Möglichkeit einer Massage, die man dazu buchen kann - bei Kerzenschein. Auf der Internetseite habe ich auch gelesen, dass Gutscheine erhältlich sind, die relativ kurzfristig verschickt werden. Von den Preisen her finde ich es auch human: im Einzeltank je nach Dauer zwischen 35 Euro für eine halbe Stunde und 59 € für eine Stunde und im Doppeltank zwischen 49 Euro für eine halbe Stunde und 89 Euro für eine Stunde.
Das nächste Mal wissen wir ja schon, wo wir buchen können. Ohne die Buchung bei Jochen Schweizer wären wir nie auf Floatbase in Frankfurt gekommen, denn die Adresse bekommt man erst, wenn man wirklich bucht. Klar - Jochen Schweizer bekommt bestimmt Rabatte bei den einzelnen Anbietern. Der Rabatt ist dann der Gewinn von Jochen Schweizer, denn wir haben bei Jochen Schweizer das Gleiche bezahlt, was wir auch bei Floatbase direkt gezahlt hätten. Der Gutschein war eine tolle Idee von meinen Kollegen - an dieser Stelle nochmal herzlichen Dank. Das Angebot von Jochen Schweizer ist riesengroß und für jeden Geschmack etwas zu finden. Wer allerdings schon weiß, dass er Floating buchen möchte, ist bei Floatbase richtig gut aufgehoben. Und da Frankfurt ja, je nachdem wo man herkommt, nicht gerade um die Ecke ist, kann man es mit einer Shopping-Tour verbinden. So werden wir das nächstes Mal machen - erst Shopping und dann zur Erholung Floating.
Und Patrick hat auch einen kurzen Erfahrungsbericht erstellt - mit Betonung auf kurz. Er ist irgendwie nicht so gesprächig, hat es aber auch ganz gut auf den Punkt getroffen. Hier findet Ihr seinen Artikel dazu.
Wenn Ihr es mal ausprobiert, viel Spaß und gute Erholung! Ich bin gespannt, wie Ihr es erlebt und freue mich, wenn Ihr von Euren Erfahrungen berichtet. Als Geschenk aus meiner Sicht ebenfalls sehr gut geeignet!
Reni hatte zum B-Day von ihren Kolleginnen und Kollegen einen Gutschein von Jochen Schweizer bekommen. Da sie mich unbedingt von ihrem Gutschein partizipieren lassen wollte, hat sie sich nach kurzem Überlegen für Floating entschieden. Nein, das hat nichts
Aufgenommen: Dez 29, 19:57