Am Freitagabend war ich bei dem Ernährungsvortrag bei Laufsport Bunert in Duisburg.
Ich habe nicht viel Neues gelernt, weil ich mich ja auch vorher schon mit Ernährungsthemen ausgiebig beschäftigt habe. Einiges war für mich dennoch neu oder hatte eine auffrischende Wirkung:
- 5 Portionen Gemüse und Obst am Tag (3 x Gemüse, 2 x Obst)
- Vollkornbrot muss 80 % Vollkornmehl enthalten, das müssen Bäcker nachweisen. Oft sind das Täuschungen als Aufdruck auf Verpackungen oder in den Brotbezeichnungen, um es besser verkaufen zu können. Nachfragen lohnt sich.
- Light-Getränke sind zwar kalorienfrei, aber sorgen dafür, dass die Bauchspeicheldrüse Insulin produziert, weil der Körper denkt, es kommt etwas Süßes, das abgebaut werden muss. Solange Insulin freigesetzt ist, ist der Fettabbau gestoppt.
- mit einer eiweißreichen und kohlenhydratarmen Ernährung kann man zwar schnell abnehmen, aber eine ausgewogene Ernährung ist gesünder, um Hungerphasen zu vermeiden.
- Viel Trinken ist das A und O einer gesunden Ernährung, besonders für Sportler: 2 - 3 Liter am Tag sollten auf jeden Fall getrunken werden und bei Sportlern steigt der Bedarf auf 1 Liter pro Stunde während dem Training.
Bei dem Vortrag wurde auch darauf eingegangen, wie es mit Trinken und Essen beim Laufen aussieht:
- bei einem Lauf von mehr als einer Stunde sollte getrunken werden.
- bei einem Lauf von mehr als 1,5 Stunden sollte jede Viertelstunde etwas getrunken und nach 1 Stunde etwas gegessen werden und zwar etwas mit einem hohen glykämischen Index, das vom Körper schnell in Energie umgewandelt wird. Beispiele dafür: Banane, Energieriegel.
Je niedriger der glykämische Index ist, umso langsamer und stetiger wird es vom Körper abgebaut. So werden auch Heißhungerphasen vermieden. Beispiel:
Wenn man etwas mit hohem glykämischen Index ist, wird Insulin ausgeschüttet, um es abzubauen. Danach gibt es dann ein flaues Gefühl im Magen, man bekommt Hunger auf etwas Süßes und es geht wieder von vorne los. Bei einer Vollkornbrotscheibe wird das Brot langsam und stetig abgebaut und wenn man dann regelmäßig etwas Vollwertiges ißt, bleibt der Heißhunger aus.
Obwohl ich schon Vieles wusste, das uns dort gesagt wurde, war es eine sehr gute Zusammenfassung und eine Motivation zum Beginn der Umsetzung. Herzlichen Dank an Ernährungsberaterin Andrea Heller, die den Vortrag interessant und hilfreich gestaltet hat.