Heute habe ich mit einem Servicemitarbeiter bei Medi Max über Recht gesprochen.
Ich habe dort mein Navi angegeben und auf der Rückfahrt dann gemerkt, wie ruhig es dann im Auto ist. Wie ich mich doch an mein Navi gewöhnt habe. Es begleitet mich bei jeder längeren Fahrt, auch wenn ich die Strecke kenne. Es ist einfach entspannter, wenn einem "jemand" sagt, wo es lang geht, ohne dass ich groß auf die Umgebung achten muss.
Seit heute ist das Navi nun nicht mehr bei mir - vorübergehend. Ich zähle aber schon die Tage, bis ich es wieder bekomme. In ca. 2 - 3 Wochen werde ich es hoffentlich zurück bekommen. Der Stecker vom KFZ-Ladekabel hat sich immer gelöst und so wurde das Gerät nicht mehr geladen, bzw. ich musste es immer wieder in das Gerät stecken, wenn es sich gelöst hatte.
Das Navi, das übrigens von Falk ist und das ich von Patrick zu Weihnachten bekommen habe, ist super. Bisher hat es mich nie im Stich gelassen und auch nicht in eine Sackgasse geführt. Ich bin immer problemlos am Ziel angekommen.
In der Woche brauche ich mein Auto ja nicht für lange Strecken, aber am Wochenende bin ich schon manchmal unterwegs. Falls ich nun demnächst eine Strecke vor mir habe, die ich nicht kenne, werde ich mir den Weg wieder "klassisch" aus dem Internet ausdrucken. So oft wird das ja sicher nicht vorkommen, dass ich in den nächsten 3 Wochen unbekannte Strecken fahre. Das ist aber nicht der einzige Vorteil vom Navi. Mein Gerät zeigt mir an, wenn ich mehr als 10 km/h zu schnell fahre als die auf der Strecke zulässige Höchstgeschwindigkeit und ist sehr aktuell bei Staunachrichten. Gestern z. B. war ab 22 Uhr die Autobahn 1 zwischen Remscheid und Wermelskirchen gesperrt und ich musste da zufällig nach 22 Uhr herfahren, um genau zu sein um 22:07 Uhr. Das ging aber nicht, weil mein Navi um 22:05 Uhr eine Mitteilung gab, dass die Bahn gesperrt ist und hat mich dann über die Bundesstraße geleitet bis Wermelskirchen. Das fand ich schon sehr gut - gerade auch, weil ich kurz vorher die Stausmeldungen im WDR2 gehört hatte, wo diese Sperrung nicht durchgesagt wurde.
Bei Medi Max in Frechen haben die Mitarbeiter es problemlos zurückgenommen und es wird vermutlich repariert. Ich hoffe aber eher auf einen Austausch, weil es auch schon einige Gebrauchsspuren hat, die aber belanglos sind. Der Mitarbeiter hat mir dann noch ausführlich erklärt, wie das mit der Gewährleistung und der Garantie in Deutschland ist. Das hatte ich ja eigentlich schon im Studium gelernt, aber er sagte, er hätte es anders gelernt und es stände auch anders in den AGB von Medi Max. Als Klausurvorbereitung könnte ich mir ja die AGB mal ansehen und prüfen, ob sie überhaupt wirksam sind. Das ist dann perfekte Klausurvorbereitung, denn genau solche Fragen bekommen wir da. Es war mir zu doof, mit ihm das Thema zu Ende zu diskutieren. Ich habe mich darauf eingelassen, das Gerät zum Hersteller zu senden, obwohl unser Mentor an der Fernuni sagte, dass der Vertragspartner der Fachmarkt ist und nicht der Hersteller und dass es somit rechtlich zumindest streitig ist, ob der Kunde sich darauf einlassen muss. Aber wer diskutiert schon über rechtliche Dinge im Fachmarkt. Ich behaupte, dass die meisten in solchen Märkten keine Ahnung von den rechtlichen Hintergründen haben. Der MItarbeiter bei Medi Max hatte es jedenfalls, zumindest hörte es sich so an. Er hätte bestimmt nicht schlecht gestaunt, wenn ich mein BGB ausgepackt hätte. Da ich vorher in Euskirchen im Studienzentrum war zur letzten Klausurvorbeitung für Wirtschaftsrecht hatte ich es nämlich dabei. Witzig wär´s schon gewesen, einfach mal sein Gesicht dann zu sehen. 
Ich werde dann mal berichten, wenn ich es zurück habe und ob es wirklich in 3 Wochen wieder zurück kommt.