Dienstag, 7. September 2010
Samstagabend auf Schalke: PUR live - das Abschlusskonzert von einer langen Open-Air-Tour durch verschiedene Städte Deutschlands.
Ich habe mich sehr lange darauf gefreut und hatte die Karten schon seit Anfang 2010. Es gab auf dem Hinweg kaum Stau, nur kurz vor der Autobahnabfahrt ein bisschen. Mit Liedern von Pur haben wir uns eingestimmt. Vorher ist Luxuslärm aufgetreten. Als wir auf unseren Plätzen angekommen waren, stellten wir fest, dass die Arena noch irgendwie leer aussieht. Die oberen Blöcke waren gar nicht besetzt. Unten waren auch noch viele leere Plätze. Der Innenraum war nicht richtig gefüllt. Als das Licht ausging um kurz vor 20 Uhr sah das dann aber schon ganz anders aus. Hände, Lichter, jede Menge Leute und gute Stimmung.
Zuerst ein paar neue Lieder, aber dann wurden auch einige alte Lieder gesungen, die meine Schwester gar nicht kannte, wie z. B. Seiltänzertraum. Ein schönes Lied, das ich sehr lange nicht gehört habe. Gäste waren Opus mit "Live is Life", Aaron McDonald, Rock statt Rente und zum guten Schluss DJ Ötzi. Faszinierend, wie auf einmal tausende Pur-Fans Live is life aus vollem Halse mitsingen oder die ganze Arena "Einen Stern, der Deinen Namen trägt" singt. Es gibt Leute, die das sicherlich nicht so toll fanden, aber mir hat es gefallen. Schön fand ich auch die sprachlich gemischte Version von Prinzessin zusammen mit Aaron McDonald. Und er hat sogar ein paar Zeilen auf Deutsch gesungen. Aber auch das Englische hörte sich schön an und passte super dazu.
Kennt Ihr eigentlich die Geschichte, wie Pur richtig berühmt wurde? Früher hieß die Band Pur Opus 1, was bei einigen zu Verwechslung führte. Als ein Konzert von Opus 1 ausgeschiildert war, glaubten die Fans, dass Opus mit "Live is life" dort auftritt. Dadurch kamen statt den erwarteten 50 Besuchern unglaubliche 800 Besucher. Als die Band-Mitglieder davon erfuhren, dichteten sie kurzum in der Umkleidekabine einen deutschen Text für Live is life. Und so sprach sich herum, dass die Band gut ist. Sie haben sich dann allerdings umbenannt und hießen seitdem "Pur". Der Name passt sehr gut, wie ich finde, denn sie sind einfach echt und wahrheitsgetreu - kein bisschen abgehoben, immer noch menschlich. Das hat Hartmut Engler gezeigt, indem er rund um die Bühne herum vielen Fans die Hände geschüttelt hat, sie persönlich begrüßt hat, usw. Einfach PUR!
Von 20:10 Uhr bis 22:15 Uhr ununterbrochen gesungen, bis dass Pur zum ersten Mal von der Bühne verschwand. Die Fans kennen ihre Band. Kaum jemand hat die Arena verlassen - alle wollten Zugaben. Sie kennen eben die Band, bei denen man jedes Mal mit mehreren Zugaben rechnen darf. Dieses Mal gab es 50 Minuten Zugaben. Genial! Auf dem großen Bildschirmen war vor dem Konzert schon die Ankündigung für 2011: PUR - 30 Jahre eine Band! Ich bin gespannt, wie sie das unglaubliche Ereignis aufbereiten. Hoffentlich mit einer Best-Of-Cd und einer schönen Konzertreihe. Ich bin definitiv wieder dabei. Es ist schon fast zu einem Ritual geworden, dass meine Schwester und ich zusammen zu Pur-Konzerten gehen. Auf Schalke fehlte uns nur das leckere Weingummi, das wir von Dortmund kannten. Auf Schalke gab es nur "Schalke-Bälle" aus Weingummi, die aber lange nicht so lecker waren. Vielleicht lag es auch an den königsblauen Farben?
PUR - Weiter so!
Sonntag, 4. Juli 2010
Es ist vollbracht: Ich bin 30 geworden. Dazu bin sehr reich beschenkt worden. Ist jetzt die Frage, ob das aus Mitleid oder aus geteilter Freude ist 
Nein, so schlimm ist das jetzt auch nicht. Es ist natürlich schon komisch, wenn jetzt eine 3 vorne steht. Aber das Beste ist doch, dass ich jetzt auf Ü30-Partys gehen darf. Da wollte ich am Liebsten schon vor 10 Jahren hin, weil da genau meine Musik gespielt wird.
Aber nun zurück zu den Geschenken: Anti-Falten-Creme, "ein bisschen Ewigkeit" (das Geheimnis lüfte ich vielleicht später mal), einer Schatzkiste mit schönen Schätzen dekoriert mit Muscheln, Sand auf einem Tablett, Geschenk-Band-Kette in einem Karton mit 30 verpackten Geschenken, selbstgemachte Marmelade, Likör, Champagner, 2 Karten für Nokia Night of the Proms, zwei Blumensträuße, verschiedene Produkte für die Körperpflege, WM-Kerzen, verschiedenen Bücher wie "Zum Geburtstag Glück und Segen", "Was ich Dir wünsche", "Was ich Dir zum Geburtstag wünsche", "Was Frau mit 30 nicht mehr tun muss", "Überdie Kunst, nicht mehr ganz so jung zu sein und doch nie alt zu werden", Hörbücher "Shakespeare über Nacht" und "Jesus liebt mich", Gutscheinen von Esprit, der Rathausgalerie in Leverkusen, Street One, Thalia, Douglas, Draculadinner, Buchhandlung Hagena in Kamen, Ikea und Bares.
Das ist echt Wahnsinn - ich bin überwältigt und freue mich über jedes Geschenk gleichermaßen. Es hat etwas länger gedauert, bis ich alle Geschenke ausgepackt hatte (heute habe ich mir das letzte Geschenk ausführlich angesehen) und mich damit beschäftigen konnte. Ich freue mich riesig, dass Ihr Euch alle so viel Mühe gegeben habt, um ein Lächeln auf mein Gesicht zu zaubern. Ihr habt es alle geschafft. Vielen Dank dafür. Wenn Ihr die nächsten Wochen nichts von mir hört, dann wundert Euch bitte nicht. Ich bin damit beschäftigt, die Bücher zu lesen, die Gutscheine einzulösen, die Hörbücher zu hören und auch immer wieder in den Büchern zu blättern und zu lesen, wenn ich nicht gerade am Essen (die ganzen Süßigkeiten) oder am Trinken (die leckeren Köstlichkeiten) bin. Ist jetzt nur die Frage, ob ich erst shoppen gehen soll oder erst die Süßigkeiten und Getränke verzehren. Vielleicht hängt davon die Größe der Kleidung ab, die ich mir kaufen sollte. 
Herzlichen Dank an alle, die an mich gedacht haben, mir gratuliert haben, mir mit Glückwünschen und Geschenken Freude gemacht haben und die bei meiner Party dabei waren. Ich bedaure, dass nicht alle dabei sein konnten - ich habe an Euch gedacht und hoffe, dass wir uns bald sehen und dann vielleicht noch in kleinem Rahmen nachfeiern können.
Nachtrag: ein weiterer Douglas-Gutschein, ein interessantes Buch über Achtsamkeit mit Tipps und Informationen für den Alltag und eine Karte mit einem wunderschönen Text, der mein Leben Revue passieren lässt, wurde mir geschenkt, weil wir uns früher nicht gesehen haben. Ich freue mich sehr darüber. Danke!
Anlässlich meiner Party am 26. Juni im K1 habe ich den Gästen, die eine Übernachtungsmöglichkeit haben wollten, ein Hotel benannt. In der Nähe des K1 ist das Hotel Arkade. Zunächst bin ich dort persönlich hingegangen, als ich die Party geplant habe, und habe Bescheid gesagt, dass ich ein paar Zimmer brauche für den 26. Juni. Anschließend habe ich die Zimmer als Kontingent gebucht bis zu einem bestimmten Termin. Die Gäste konnten sich dann entweder bei mir oder auch direkt im Hotel melden. Die Abwicklung mit den Mitarbeitern des Hotels lief sehr unkompliziert. Auch als der Termin schon verstrichen war, konnte ich noch Zimmer nachbuchen bzw. kostenlos stornieren. Sogar einen Tag vorher hat noch jemand abgesagt und dieses konnte noch kostenlos storniert werden.
Am Morgen nach der Party haben Patrick und ich mit den Übernachtungsgästen im Hotel gefrühstückt. Das Angebot war gut und es war alles da, was das Herz begehrte. Brötchen, Brot, Butter, Margarine, Kaffee, Tee, kalte Getränke, Brotbelag wie Wurst, Käse, Nutella, Marmelade, usw. Die Gäste sagen, die Zimmer waren in Ordnung und sie haben sich dort wohlgefühlt. Da ich selbst dort nicht übernachtet habe, kann ich nicht sagen, wie die Zimmer waren, aber es hat sich niemand beschwert. Also denke ich, es war alles in Ordnung.
Aufgrund des gebuchten Kontingentes haben wir noch einen Nachlass bekommen, weil wir mehr als 5 Zimmer gebucht haben. Das Hotel Arkade ist optimal für Leute, die im K1 oder in anderen Lokalen in der City in Leverkusen feiern wollen. Es ist sehr zentral gelegen und das Personl ist wirklich zuvorkommend und hilfsbereit.
Das Hotel kann ich ungesehen weiter empfehlen. Direkt neben dem Hotel gibt es auch noch ein Restaurant Arkade, in dem griechische Spezialitäten angeboten werden. Da werden wir sicherlich auch einmal hingehen und das Essen probieren.
Letzte Woche Samstag habe ich eine Party gefeiert im K1 in Leverkusen.
Geplant habe ich das schon Anfang Januar und eine Anfrage bei Partymat eingestellt. Ziemlich schnell meldete sich der Inhaber Herr van den Born bei mir und machte mir ein Angebot. Er bot mir an, entweder nur sein Lokal, nur seine Speisen oder alles komplett bei ihm zu buchen. Zeitgleich habe ich mir das Rodeo angesehen und mir auch dort ein Angebot geholt. Schnell hatte ich mich jedoch dann für das K1 entschieden. Die Vorteile des K1 sind: Wir sind dort unter uns, zentrale Lage, Anreisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln möglich, mehr Parkplätze, Hotel 200 Meter entfernt, ....
Daher fiel mir die Entscheidung nicht schwer. Herr van den Born hat sich um alles gekümmert. Ich musste ihm nur sagen, wie die Tische gestellt werden sollen, wo das Essen aufgestellt werden soll, wieviele Gäste kommen, usw. Das Menü war schnell klar. Es gab Salatbuffet, Baguette mit Butter, Gegrilltes vom Grill und als Nachtisch Rote Grütze mit Vanillesauce. Bei den Getränken konnte ich mir die Biersorte aussuchen, durfte Wein und Schnaps selbst mitbringen, wofür dann nur eine Verzehrpauschale fällig wurde, durfte mir aussuchen, ob es Sektempfang geben soll oder nicht, usw. Auch für die Zahlung der Getränke habe ich verschiedene Angebote bekommen, z. B. alle Getränke nach Verzehr zahlen, Pauschale für Bier und Softgetränke und Wein nach Verzehr zahlen oder all-inklusiv. Letztendlich habe ich mich für All-inklusiv entschieden, weil sich das am Leichtesten planen lässt. Das ist immer eine Mischkalkulation - sowohl für den Inhaber als auch für den Gastgeber. Die Bedienungen hat Herr van den Born ebenfalls gestellt - sie wurden dann nach Stundenzahl abgerechnet. Sie waren sehr aufmerksam und haben ihren Job wirklich gut gemacht. Es standen nirgendwo leere Gläser herum; sie wurden sofort abgeräumt. Und auf dem Trockenen saß auch niemand.
Das K1 hat auch einen schönen Biergarten, den ich eigentlich nicht nutzen wollte. Die Tische standen zwar dort, aber die Bänke waren auf die Tische gestellt, sodass es draußen relativ ungemütlich wirkte. Meine Gäste haben das aber selbstständig entschieden, denn sie wollten ihn doch nutzen. Es war sehr warm draußen und daher wollten sie das schöne Wetter genießen. Sie haben die Bänke einfach von den Tischen heruntergestellt. Mein Wunsch war, dass die Party drin stattfindet, damit gute Stimmung aufkommt durch den DJ. Da aber anfangs die meisten Leute draußen saßen, wollte nicht so richtig Stimmung aufkommen. Als es dann aber dunkel und kühler wurde, sind doch alle reingekommen. Gut so....
Die Party ging dann auch ziemlich lange - bis 4:30 Uhr. Ein harter Kern von ca. 10 Personen hat so lange ausgehalten. Es war wunderschön....
Ein bisschen traurig fand ich, dass selbst am gleichen Tag - eine halbe Stunde vorher - noch welche abgesagt haben. Manche mit einer guten Begründung, die ich verstehen kann und manche ohne Begründung. Darüber möchte ich mich nicht ärgern, denn die Feier war so wie sie war, sehr gelungen und schön.
Danke an die Organisatoren, besonders Herrn van den Born und die Bedienungen, den DJ, den Fotographen und natürlich die Gäste! Danke auch an die Reinigungsfirma, die nachher alles geputzt und aufgeräumt haben. Ich musste mich wirklich um nichts kümmern, das hat für mich den Tag stressfrei gemacht. Ihr alle habt die Party zu einem schönen Abend und für mich zu einer bleibenden Erinnerung gemacht.
Sonntag, 30. Mai 2010
Chris Monroe hat uns gestern einen zauberhaften Abend bereitet. Eine Mischung aus Kulinarischem und Magie - nein, nicht Maggi - hat uns für einen unvergessenen Abend gesorgt.
Einlass war ab 19 Uhr. Da wir aber von unserer letzten Magic Dinner Show im Hotel Dresel in Hagen gelernt hatten, dass die Parkplätze begrenzt sind, waren wir etwas früher da. Wir waren die Ersten und haben mit Leichtigkeit einen Parkplatz bekommen. Wir waren insgesamt zu sechst: meine Mama mit ihrem Freund, meine Schwester mit ihrem Freund, Patrick und ich. Zu meiner Freude saßen wir ganz vorne in der Mitte mit perfektem Blick auf die Bühne. Was mir sehr gut gefallen hat, dass die Mitarbeiter vom Haus Gerbens auf unsere Wünsche eingegangen sind. Ich habe bei der Bestellung gesagt, dass wir gerne mit unserer Familie an einem Tisch alleine sitzen möchte - ohne fremde Leute. Ich finde, dann kann man sich besser unterhalten. Das wurde berücksichtigt. Vielen Dank dafür. Es war ein gelungener und schöner Abend.
Es begann mit einer kurzen Einführung von Chris, in der er für seine Assistentin Nina zunächst ein Stück Papier schweben ließ und anschließend daraus eine echte Rose zauberte, die auch schweben konnte. Danach verband Nina ihm die Hände und sperrte ihn in eine Holzkiste ein, die sie mit Vorhängeschlössern verschlossen hatte. Dann stellte sie sich darauf, zog ein Tuch hoch und innerhalb von wenigen Sekunden tauchte Chris auf und Nina war verschwunden. Chris holte aus der Tasche einen Schlüssel, schloss die Vorhängeschlösser auf und drin war Nina mit verbundenen Armen. Natürlich muss sie irgendwie darein gekommen sein, aber es ging verdammt schnell.
Nach der Spargelcremsuppe mit orientalischen Gewürzen, die sehr lecker schmeckte, ging es dan weiter mit einem kleinen Trick, den er mit einer Dame aus dem Publikum gemeinsam vorführte. Er hatte eine Karte, auf der hinten zwei Figuren zu sehen waren, die sich gegenüber standen. Nach ein paar Handgriffen standen sich die Figuren auf den Karten nicht mehr gegenüber, sondern waren nebeneinander zu sehen. Die Karte durfte sie als Andenken behalten. Die hätte ich auch gerne mal gesehen, denn ich habe keine richtige Idee, wie er das gemacht hat.
Nach dem ersten Gang (Zanderfilet auf der Haut gebraten auf einem warmen Salat von Belugalinsen mit altem Balsamico) ging es weiter mit einer weiteren Vorführung mit Kathrin aus dem Publikum. Sie hatte einen Ring um, den sie nach 2 Monaten von ihrem Freund geschenkt bekommen hat, mit dem sie mittlerweile 8 Jahre zusammen war. Mit ein bisschen Maggi (dieses Mal mit einer richtigen Flasche Maggi) ließ er eine Gravur zum Vorschein kommen, die er vorlas: B- L- E- C- H. Man hatte das Gefühl, dass Kathrin das nicht so recht verstanden hatte, ihr Freund schon. Chris sagte: es soll auch einen Goldschmied geben, der Blech heißt. Diesen Ring ließ er anschließend verschwinden. Obwohl ich die ganze Zeit auf seine Hände geachtet habe, weiß ich nicht, wie dieser Ring in sein Schlüsselbund, das die ganze Zeit in seiner Hosentasche war, gelangt ist. Unglaublich. Witzig war am Menü, dass Patrick´s Stück Zanderfilet viel kleiner war als die Stücke auf unserem Teller. War das Zufall oder hat sich das Küchenteam vielleicht verkalkuliert und für ihn war nicht mehr genüg über?
Danach gab es den Hauptgang: gebratene Maispoulardenbrust mit Thymianjus, Chilimöhrchen und Kartoffelgulasch. Sehr lecker! Anschließend führte Chris dann noch die schwebende Dame aus dem Publikum vor, sie lag auf einer Holzplatte und schwebte offensichtlich tatsächlich in der Luft. Spektakulär. Die Assistentin Nina wurde von Schwertern "durchbohrt" in einer sehr kleinen Kiste. Wenn sie die nicht abbekommen wollte, musste sie sich schon verdammt klein machen. Außerdem hat er den 50-Euro-Schein einer Zuschauerin in einen 10-Euro-Schein verzaubert. Das Gleiche ging dann auch nachher wieder rückwärts. Der 50-Euro-Schein war unbeschädigt, trotz dass Chris offensichtlich einen Bleistift durch den Schein gestochen hat.
Nach dem Dessert (Creme Brulée mit Erdbeersalat, Aprikosencoulis und Brombeersorbet) wurde Chris dann noch von Nina "zerquetscht", weil sie sich durch eine sehr schmale Halterung quetschte, in der er stand. Ab und zu verdrehte er die Augen. Muss wohl echt ganz schön eng gewesen sein. Zum Abschluss erzählte Chris dann noch von seinem Traum als 4-jähriger, als er einen Schlitten bekam und es nicht schneite. Er lief durch die Wohnung und warf Papierschnipsel in die Luft, aber es schneite nicht. Irgendwann bastelte er eine Schneeflocke, als er in der Schule lernte, dass Schnee aus Wasser besteht und stopfte diese Schneeflocke in ein Wasserglas. Und es flogen zunächst Papierschnipsel und anschließend weiße Flocken durch die Luft. Chris stand im Schneewirbel. Es sah durch die Beleuchtung wunderschön aus. Seine Schlussworte: "Träumen Sie nicht Ihr Leben, sondern leben Sie Ihren Traum".
Da ich Chris mittlerweile schon persönlich kenne, da wir auch mal den gemeinsamen Arbeitgeber hatten, wollte er eigentlich noch kurz zu uns zum Tisch kommen. Er musste aber schon den nächsten Auftrag annehmen, was mich sehr für ihrn freut. Was mich auch freut, ist, dass er auf meinen letzten Beitrag auf der Homepage verwies. Er hatte es gelesen und aufgrunddessen etwas umorganisiert. Beim Hotel Dresel stand nämlich direkt vor unserer Nase die Kamera, wodurch wir Chris nur über die Leinwand sehen konnten. Ich finde super, dass er auf solche Verbesserungsmöglichkeiten eingeht und sein Programm dahin gehend überarbeitet. Die Atmosphäre im Haus Gerbens hat mir aufgrund der geringeren Zuschauerzahl besser gefallen - das Essen vom Hotel Dresel fand ich besser. Der Hauptgang war im Hotel Dresel so vorgesehen, dass sich jeder selbst bedienen konnte. Es standen die Schalen mit Beilagen (Kartoffelgratin und Gemüse) auf dem Tisch. Das Fleisch wurde verteilt und es gab auch noch die Möglichkeit des Nachschubs, was aber nicht nötig war. Ich fühlte mich an beiden Abenden gut unterhalten und das Essen war lecker. Mein Fazit: die Show aus dem Haus Gerbens in Verbindung mit dem Essen aus Hotel Dresel - das wäre optimal.
Am 31. Oktober 2010 ist Chris nochmal mit seiner Show im Haus Gerbens in Wickede. Karten könnt Ihr hier bestellen.
Gestern war ich zum 4. Mal bei einer seiner Shows (zuerst im Kulturzentrum Neheim, dann im Schloss Herdringen, Anfang des Jahres im Hotel Dresel und gestern im Haus Gerbens). Es war mit Sicherheit nicht das letzte Mal. Schade, dass ich zu den Shows immer so weit fahren muss. Ich bin gespannt, wann er sein Programm auf das Rheinland ausweitet. Hier gibt es auch sehr viele schöne Locations, wo ich mir die Show sehr gut vorstellen könnte.
Sonntag, 27. Dezember 2009
... weil Menschen Hoffnung brauchen.
Die Aktion Lichtblicke wird von den Lokalradios beworben. Ich finde es eine sehr sinnvolle Aktion, weil damit Familien ´vor der Haustür` unterstützt werden, nämlich hier in NRW. Und es sind Familien, Kinder, Eltern, die unverschuldet in Not geraten sind. Durch die Fälle, die immer wieder im Radio vorgestellt werden, habe ich erfahren, dass es an Waschmaschine, Autoreparatur und nicht selten sogar an Essen fehlt. Das Geld reicht bei manchen nicht mal bis zur Monatsmitte. Besonders berührt hat mich ein Fall, über den heute berichtet wurde. Eine Familie hat alles verloren durch einen Brand. Sicher passiert das vielen Menschen auf der Welt und man kann bestimmt auch nicht allen helfen, aber jedes Zeichen, das man setzt, um zu helfen, lohnt sich.
Die ganzen Fälle sind hier nachzulesen. Mich bringt es sehr zum Nachdenken und ich freue mich, dass es diese Aktion gibt, damit es im Leben von bedüftigen Menschen einen Lichtblick gibt. Und da ich Weihnachten sehr reich bedacht worden bin, habe ich auch an Lichtblicke gespendet. Geteilte Freude ist doppelte Freude.
An dieser Stelle danke an alle, die an mich gedacht haben mit Weihnachtsgrüßen, lieben Worten und Geschenken. Alle haben mir damit große Freude bereitet. Es war ein gemütliches Weihnachtsfest, an dem ich schöne Augenblicke hatte und viele nette Menschen begegnet bin oder mit ihnen gesprochen habe. So unruhig und teilweise auch hektisch die Zeit vorher war, kehrte dann am Heiligabend endlich Ruhe ein. Danke an alle, die dazu beigetragen haben, dass es für mich ein schönes Weihnachtsfest war.
Montag, 29. Juni 2009
An dieser Stelle bedanke ich mich bei allen, die mich mit Glückwünschen, Geschenken, SMS, E-Mails, Gästebuch-Einträgen und sonstigen lieben Worten zu meinem Geburtstag überrascht haben. Ich habe mich über alles sehr gefreut.
Donnerstag, 25. Juni 2009
Besser spät als nie! 
Dieser Eintrag ist meiner Schwester gewidmet, die heute Geburtstag hat:
Ich wünsche Dir alles Gute zu Deinem Geburstag und viel Freude im neuen Lebensjahr. Auf dass Du nie einsam bist, auch wenn Du mal allein bist, dass immer die Sonne scheint und falls es doch mal regnet, dass Du einen Regenschirm hast, dass Du glücklich bist und Deine Wünsche in Erfüllung gehen.
Lass es Dir gut gehen und bleib´ so wie Du bist! Alles Gute!
Sonntag, 5. April 2009
Gestern war ich seit langer Zeit mal wieder am Möhnesee - zum Familienessen. Wieder schön mal dort zu sein, wo ich früher nicht weit von entfernt gewohnt habe. Ja ja, die alten Erinnerungen. 
Wir waren im China-Restaurant Asia Garten direkt gegenüber der Sperrmauer. Es ist sehr empfehlenswert dort. Es gibt ein mongolisches Buffet, bei dem man die Zutaten roh auswählen darf und die dann in der ausgewählten Sauce gebraten werden. Aber auch die Auswahl am chinesischen Buffet ist sehr groß: Hähnchen, Ente, Rindfleisch - gebacken oder gebraten, fritiertes Gemüse, gebackenes Obst mit Honig, Nudeln, Reis, und vieles mehr. Das Nachtischbuffet besteht aus vielen Eissorten, aus frischem Obst sowie Wackelpudding. Alles war immer reichlich vorhanden und die Auswahl war viel größer als ich es hier beschreiben kann. Der Preis von 13, 90 Euro pro Person ist für diese Auswahl auf jeden Fall sehr gut. Die Plätze im Restaurant sind sehr großräumig und nicht zu eng. Die Bedienung hätte etwas öfter kommen können, um zu fragen, ob wir noch etwas trinken möchten. Es war aber noch ok. Verdurstet sind wir nicht. Rundum war es ein schöner Abend mit leckerem und reichlichem Essen. Ich würde wieder dorthin gehen und kann es auch empfehlen.
Samstag, 27. Dezember 2008
Ich habe die Weihnachtstage gut überstanden. Es waren schöne Weihnachtstage: Am Heiligabend waren wir zuerst in der völlig überfüllten Kirche St. Franziskus in Leverkusen-Steinbüchel. Wirklich unglaublich, dass die Kirche zu Weihnachten nicht groß genug ist, während sie das ganze Jahr über an "normalen" Sonntagen die Kirche nicht zur Hälfte gefüllt ist. Dann haben wir uns unseren Weihnachtsbraten in den Backofen geworfen. Nein, es gab nicht - wie in vielen Familien üblich - Kartoffelsalat mit Würstchen oder Frikadellen. Das gibt´s Silvester bei uns. Dazu gab es Bohnensalat (Brechbohnen) mit der berühmten Sauce von meiner Oma (1/2 Becher Sahne, 1 Eßlöffel Senf, 1/2 Zwiebel in Würfeln, Pfeffer, Salz) und Semmelknödel. Dank Metzgerei Klein Leverkusen hatten wir also für 2 Tage genug zu essen - ohne große Vorbereitung. Der Braten war schon im Bratschlauch und wir mussten ihn nur 1,5 Stunden in den Backofen packen. Mehr nicht! Nach dem Essen und Spülen war dann Bescherung - ganz entgegen meiner Tradition, dass es am ersten Weihnachtstag erst Geschenke gibt. So war das bei uns früher immer - da kam das Christkind über Nacht. Und ich muss zugeben, dass ich nicht schlecht geguckt habe, als ich tatsächlich einen Falk-Autoplan bekommen habe für Ruhrgebiet, Münster und Köln - also alles, wo ich mich die meiste Zeit aufhalte, ist enthalten. Na gut, er hat vorher gesagt, dass ich einen Autoatlas bekomme, aber ich habe fest mit einem Navi gerechnet. Nicht, weil ich der Meinung bin, dass ich das brauche (ich kam ganz gut klar mit meinen Ausdrucken von Mappoint). Patrick war jedoch genervt von meiner Zettelwirtschaft und auch, dass er mir immer sagen musste, wie viele Meter bzw. Kilometer ich genau auf dieser Straße bleiben muss. Tja - meine Beifahrer haben es schwer. Gut, das Navi hab ich dann im zweiten Schritt bekommen; wusste ich doch. Ich hatte ihn schon Wochen vorher durchschaut. Nein, ich habe nicht geschnüffelt. Am ersten Weihnachtstag hab´ich dann noch Blumen abgeholt in der Blumenvitrine in Leverkusen. Dort habe ich etwas vorbereiten lassen für den Friedhof für das Grab meiner Oma und das Grab meines Großonkels. Mit wenigen Worten muss ich beschreiben, was ich haben möchte und Herr Gierling trifft immer genau meinen Geschmack. Traumhafte Blumensträuße, schön dekorierte Topfblumen mit passenden Übertöpfen, Adventskranz und Türkränze - alles haben wir von dort schon bekommen. Einfach toll und empfehlenswert. Und sogar am ersten und zweiten Weihnachtstag hat er jedes Jahr von 10 - 12 Uhr geöffnet. Ich kann mir vorstellen, dass es gut angenommen wird - ob für Last-Minute-Geschenke oder auch für vorbestellte aufwändigere Blumengeschenke. Wer einen exklusiven Blumenladen mit freundlichem Service sucht, ist hier gut aufgehoben. Nach einem ausgiebigen Frühstück haben wir uns auf den Weg nach Kamen gemacht zu meiner Patentante, wo wir dann das Grab meines Großonkels besucht haben. Er ist 2006 gestorben, viel zu früh. Er war Pfarrer in Kamen. Anschließend sind wir dann weiter gefahren nach Dortmund nach Patricks Eltern. Dort haben wir Tiramisu-Torte gegessen, die wir einen Tag vorher gebacken haben. Sehr lecker! Aber noch leckerer waren die selbstgebackenen Rum-Kugeln und Pralinen von Patricks Mama. Unglaublich lecker! Nein, ich will nicht wissen, wie viele Kalorien die haben. Abends gab es dann Resteessen von unserem Weihnachtsbraten, der mit Mett und Zwiebeln gefüllt war mit Bohnensalat und dieses Mal Reis. Lecker! Am 2. Weihnachtstag haben wir dann quasi eine Sauerland-Tour gemacht. Morgens zu meinem Opa nach Elpe, anschließend zum Grab meiner Oma - ebenfalls in Elpe. Dann kurz zu meiner Mama und meinem Bruder in Gevelinghausen, bevor wir uns auf den Weg in meine alte Heimat Arnsberg gemacht haben, wo meine Schwester jetzt wohnt. Genauer gesagt nach Hüsten. Es gab eine Riesenauswahl an Kuchen: Von Stachelbeerbaiser über Rotweinkuchen, Apfelkuchen,Weihnachtsplätzchen, Muffins, Glühweinschnitten, Obstboden, usw. Unglaublich! Ihre zukünftigen Schwiegereltern (also die Eltern von ihrem Freund), die Schwester ihres Freundes, unsere Mama, ihr Freund natürlich und Patrick und ich waren da. Wunderschöne Wohnung; vor Allem die Küche gefällt mir. Ja, meine Schwester hat schon Geschmack, was Möbel, Deko und Farben betrifft. Abends gab es dann noch etwas zu essen - Frikadellen und Feuereintopf. Sehr lecker und reichlich! Davon konnten sie auch am nächsten Tag noch essen. Es war ein wunderschönes Weihnachtsfest mit den Familien! Und es war auch nicht anstrengend, sondern einfach genau richtig. Danke, Andrea, für´s Organisieren und Vorbereiten. Nächstes Jahr lässt Du Dich verwöhnen - dann seid Ihr bei uns eingeladen. Und hier noch einmal zusammengefasst, womit wir reich beschenkt wurden: wieder viel zu viel: wie jedes Jahr.... Ich habe eine hautstraffende Gesichtscreme mit Olivenöl von medipharma cosmetics bekommen (sowas darf sich auch nur meine kleine Schwester erlauben). In der Packungsbeilage steht: "Im zunehmenden Alter wird unsere Haut jedoch sensibler..., spezielle Pflege gegen die ersten Zeichen der Hautalterung..., die Kombination aus Olivenöl, Mandelmilch und Vitaminen strafft die Haut und mildert Fältchen". Wenn das mal kein Wink mit dem Zaunpfahl war. Und zusammen bekamen wir Milka-Herzen, eine Flasche Wein, eine Flasche Sekt, Pralinen, 2 Teetassen, einen Ikea-Gutschein und zahlreiche Weihnachtskarten - ob traditionell per Post, per E-Mail, per SMS oder auch persönlich. Gefreut haben wir uns über alles gleichermaßen. Danke an alle!
Mittwoch, 25. Juni 2008
Meine Schwester hat heute Geburtstag. Daher wünsche ich Dir alles Gute und für das neue Lebensjahr Gesundheit, Glück, Zufrieenheit und Erfolg. Viel Spaß beim Feiern! 22 Jahre - so jung wäre ich auch gerne nochmal. 
|
 |
 |
 |
|