Sonntag, 4. Juli 2010
Patrick und ich wollten gestern die Weltmeister nicht alleine zu Hause ansehen, wie sie die Argentinier nach Hause schicken. Deshalb sind wir zur Gaststätte Beckmann gelaufen. Und das war eine sehr gute Entscheidung! Ich habe gestern eine der besten Pizzen gegessen, die ich jemals gegessen habe. Patrick hat sich für die Pizza Diavolo entschieden (wie der Name schon sagt sehr scharf) und ich habe die Calzone genommen - mit allem gefüllt, was ich auf einer Pizza am Liebsten mag: Champignons, Thunfisch, Zwiebeln, gekochten Schinken und Käse natürlich. Der Teig war super weich und etwas dicker - so wie ich es am Liebsten mag. Und die Füllung - genial. Die Calzone war prall gefüllt - aber nicht von Luft, wie man das sonst in manchen Pizzerien kennt, sondern tatsächlich mit Füllung. Einfach nur lecker!
Und dann hat ja ganz nebenbei noch Deutschland gegen Argentinien gewonnen. 4:0 - so spielen nur Weltmeister!
Als wir dann nach Hause kamen, haben wir im Fernsehen gesehen, wie manche Fans befragt wurden. Einer sagte "Ich bestelle jetzt Pizza Maradonna - die hat nichts drauf". 
Wir haben uns gestern schon dort angekündigt für die nächsten Spiele. Wie gut, dass Italien schon rausgeflogen ist, dann muss man das mit den Inhabern der Gaststätten wo wir die Spiele sehen nicht mehr diskutieren: Deutschland wird Weltmeister.
Patrick und ich waren am Montag "Kamine gucken" bei Engel in Leverkusen-Hitdorf. Da gibt es schon schöne Kamine, aber im Moment ist es doch viel zu warm, um daran zu denken, den Kamin anzuzünden, oder?
Ich wusste ja gar nicht, dass Leverkusen so schöne Ecken hat. Dass Leverkusen schön ist, wusste ich, aber dass es so schön ist, wusste ich nun wieder nicht. Direkt am Rhein mit Blick auf den Rhein gibt es die Schnitzel-Lounge, wo wir dann spontan essen gegangen sind. Wahnsinn! Schnitzel in verschiedenen Variationen von Wiener über Champignon-Schnitzel bis Hawaii-Schnitzel alles dabei, mit einem Salat, Pommes, Bratkartoffeln oder Potato-Wedges - alles zu haben.
Patrick hat sich für das Paprika-Schnitzel entschieden und ich für das Schnitzel Bombay mit Früchten und Currysauce. Die ganze Portion haben wir beide nicht geschafft - es gab nämlich pro Portion nicht ein Schnitzel, sondern zwei. Bei mir war dann noch eine frittierte Ananas-Scheibe dabei. Superlecker und sehr empfehlenswert. Der Kellner war auch sehr gut gelaunt und scheinbar auch überrascht, dass wir nicht alles aufgegessen haben.
Also - wer von Euch großen Hunger hat und leckere Schnitzel essen möchte, kann den Versuch gerne wagen, alles zu schaffen. Und wer es letztendlich wirklich geschafft hat, darf sich gerne outen mit einem Kommentar. 
Letzte Woche Samstag habe ich eine Party gefeiert im K1 in Leverkusen.
Geplant habe ich das schon Anfang Januar und eine Anfrage bei Partymat eingestellt. Ziemlich schnell meldete sich der Inhaber Herr van den Born bei mir und machte mir ein Angebot. Er bot mir an, entweder nur sein Lokal, nur seine Speisen oder alles komplett bei ihm zu buchen. Zeitgleich habe ich mir das Rodeo angesehen und mir auch dort ein Angebot geholt. Schnell hatte ich mich jedoch dann für das K1 entschieden. Die Vorteile des K1 sind: Wir sind dort unter uns, zentrale Lage, Anreisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln möglich, mehr Parkplätze, Hotel 200 Meter entfernt, ....
Daher fiel mir die Entscheidung nicht schwer. Herr van den Born hat sich um alles gekümmert. Ich musste ihm nur sagen, wie die Tische gestellt werden sollen, wo das Essen aufgestellt werden soll, wieviele Gäste kommen, usw. Das Menü war schnell klar. Es gab Salatbuffet, Baguette mit Butter, Gegrilltes vom Grill und als Nachtisch Rote Grütze mit Vanillesauce. Bei den Getränken konnte ich mir die Biersorte aussuchen, durfte Wein und Schnaps selbst mitbringen, wofür dann nur eine Verzehrpauschale fällig wurde, durfte mir aussuchen, ob es Sektempfang geben soll oder nicht, usw. Auch für die Zahlung der Getränke habe ich verschiedene Angebote bekommen, z. B. alle Getränke nach Verzehr zahlen, Pauschale für Bier und Softgetränke und Wein nach Verzehr zahlen oder all-inklusiv. Letztendlich habe ich mich für All-inklusiv entschieden, weil sich das am Leichtesten planen lässt. Das ist immer eine Mischkalkulation - sowohl für den Inhaber als auch für den Gastgeber. Die Bedienungen hat Herr van den Born ebenfalls gestellt - sie wurden dann nach Stundenzahl abgerechnet. Sie waren sehr aufmerksam und haben ihren Job wirklich gut gemacht. Es standen nirgendwo leere Gläser herum; sie wurden sofort abgeräumt. Und auf dem Trockenen saß auch niemand.
Das K1 hat auch einen schönen Biergarten, den ich eigentlich nicht nutzen wollte. Die Tische standen zwar dort, aber die Bänke waren auf die Tische gestellt, sodass es draußen relativ ungemütlich wirkte. Meine Gäste haben das aber selbstständig entschieden, denn sie wollten ihn doch nutzen. Es war sehr warm draußen und daher wollten sie das schöne Wetter genießen. Sie haben die Bänke einfach von den Tischen heruntergestellt. Mein Wunsch war, dass die Party drin stattfindet, damit gute Stimmung aufkommt durch den DJ. Da aber anfangs die meisten Leute draußen saßen, wollte nicht so richtig Stimmung aufkommen. Als es dann aber dunkel und kühler wurde, sind doch alle reingekommen. Gut so....
Die Party ging dann auch ziemlich lange - bis 4:30 Uhr. Ein harter Kern von ca. 10 Personen hat so lange ausgehalten. Es war wunderschön....
Ein bisschen traurig fand ich, dass selbst am gleichen Tag - eine halbe Stunde vorher - noch welche abgesagt haben. Manche mit einer guten Begründung, die ich verstehen kann und manche ohne Begründung. Darüber möchte ich mich nicht ärgern, denn die Feier war so wie sie war, sehr gelungen und schön.
Danke an die Organisatoren, besonders Herrn van den Born und die Bedienungen, den DJ, den Fotographen und natürlich die Gäste! Danke auch an die Reinigungsfirma, die nachher alles geputzt und aufgeräumt haben. Ich musste mich wirklich um nichts kümmern, das hat für mich den Tag stressfrei gemacht. Ihr alle habt die Party zu einem schönen Abend und für mich zu einer bleibenden Erinnerung gemacht.
Sonntag, 30. Mai 2010
Chris Monroe hat uns gestern einen zauberhaften Abend bereitet. Eine Mischung aus Kulinarischem und Magie - nein, nicht Maggi - hat uns für einen unvergessenen Abend gesorgt.
Einlass war ab 19 Uhr. Da wir aber von unserer letzten Magic Dinner Show im Hotel Dresel in Hagen gelernt hatten, dass die Parkplätze begrenzt sind, waren wir etwas früher da. Wir waren die Ersten und haben mit Leichtigkeit einen Parkplatz bekommen. Wir waren insgesamt zu sechst: meine Mama mit ihrem Freund, meine Schwester mit ihrem Freund, Patrick und ich. Zu meiner Freude saßen wir ganz vorne in der Mitte mit perfektem Blick auf die Bühne. Was mir sehr gut gefallen hat, dass die Mitarbeiter vom Haus Gerbens auf unsere Wünsche eingegangen sind. Ich habe bei der Bestellung gesagt, dass wir gerne mit unserer Familie an einem Tisch alleine sitzen möchte - ohne fremde Leute. Ich finde, dann kann man sich besser unterhalten. Das wurde berücksichtigt. Vielen Dank dafür. Es war ein gelungener und schöner Abend.
Es begann mit einer kurzen Einführung von Chris, in der er für seine Assistentin Nina zunächst ein Stück Papier schweben ließ und anschließend daraus eine echte Rose zauberte, die auch schweben konnte. Danach verband Nina ihm die Hände und sperrte ihn in eine Holzkiste ein, die sie mit Vorhängeschlössern verschlossen hatte. Dann stellte sie sich darauf, zog ein Tuch hoch und innerhalb von wenigen Sekunden tauchte Chris auf und Nina war verschwunden. Chris holte aus der Tasche einen Schlüssel, schloss die Vorhängeschlösser auf und drin war Nina mit verbundenen Armen. Natürlich muss sie irgendwie darein gekommen sein, aber es ging verdammt schnell.
Nach der Spargelcremsuppe mit orientalischen Gewürzen, die sehr lecker schmeckte, ging es dan weiter mit einem kleinen Trick, den er mit einer Dame aus dem Publikum gemeinsam vorführte. Er hatte eine Karte, auf der hinten zwei Figuren zu sehen waren, die sich gegenüber standen. Nach ein paar Handgriffen standen sich die Figuren auf den Karten nicht mehr gegenüber, sondern waren nebeneinander zu sehen. Die Karte durfte sie als Andenken behalten. Die hätte ich auch gerne mal gesehen, denn ich habe keine richtige Idee, wie er das gemacht hat.
Nach dem ersten Gang (Zanderfilet auf der Haut gebraten auf einem warmen Salat von Belugalinsen mit altem Balsamico) ging es weiter mit einer weiteren Vorführung mit Kathrin aus dem Publikum. Sie hatte einen Ring um, den sie nach 2 Monaten von ihrem Freund geschenkt bekommen hat, mit dem sie mittlerweile 8 Jahre zusammen war. Mit ein bisschen Maggi (dieses Mal mit einer richtigen Flasche Maggi) ließ er eine Gravur zum Vorschein kommen, die er vorlas: B- L- E- C- H. Man hatte das Gefühl, dass Kathrin das nicht so recht verstanden hatte, ihr Freund schon. Chris sagte: es soll auch einen Goldschmied geben, der Blech heißt. Diesen Ring ließ er anschließend verschwinden. Obwohl ich die ganze Zeit auf seine Hände geachtet habe, weiß ich nicht, wie dieser Ring in sein Schlüsselbund, das die ganze Zeit in seiner Hosentasche war, gelangt ist. Unglaublich. Witzig war am Menü, dass Patrick´s Stück Zanderfilet viel kleiner war als die Stücke auf unserem Teller. War das Zufall oder hat sich das Küchenteam vielleicht verkalkuliert und für ihn war nicht mehr genüg über?
Danach gab es den Hauptgang: gebratene Maispoulardenbrust mit Thymianjus, Chilimöhrchen und Kartoffelgulasch. Sehr lecker! Anschließend führte Chris dann noch die schwebende Dame aus dem Publikum vor, sie lag auf einer Holzplatte und schwebte offensichtlich tatsächlich in der Luft. Spektakulär. Die Assistentin Nina wurde von Schwertern "durchbohrt" in einer sehr kleinen Kiste. Wenn sie die nicht abbekommen wollte, musste sie sich schon verdammt klein machen. Außerdem hat er den 50-Euro-Schein einer Zuschauerin in einen 10-Euro-Schein verzaubert. Das Gleiche ging dann auch nachher wieder rückwärts. Der 50-Euro-Schein war unbeschädigt, trotz dass Chris offensichtlich einen Bleistift durch den Schein gestochen hat.
Nach dem Dessert (Creme Brulée mit Erdbeersalat, Aprikosencoulis und Brombeersorbet) wurde Chris dann noch von Nina "zerquetscht", weil sie sich durch eine sehr schmale Halterung quetschte, in der er stand. Ab und zu verdrehte er die Augen. Muss wohl echt ganz schön eng gewesen sein. Zum Abschluss erzählte Chris dann noch von seinem Traum als 4-jähriger, als er einen Schlitten bekam und es nicht schneite. Er lief durch die Wohnung und warf Papierschnipsel in die Luft, aber es schneite nicht. Irgendwann bastelte er eine Schneeflocke, als er in der Schule lernte, dass Schnee aus Wasser besteht und stopfte diese Schneeflocke in ein Wasserglas. Und es flogen zunächst Papierschnipsel und anschließend weiße Flocken durch die Luft. Chris stand im Schneewirbel. Es sah durch die Beleuchtung wunderschön aus. Seine Schlussworte: "Träumen Sie nicht Ihr Leben, sondern leben Sie Ihren Traum".
Da ich Chris mittlerweile schon persönlich kenne, da wir auch mal den gemeinsamen Arbeitgeber hatten, wollte er eigentlich noch kurz zu uns zum Tisch kommen. Er musste aber schon den nächsten Auftrag annehmen, was mich sehr für ihrn freut. Was mich auch freut, ist, dass er auf meinen letzten Beitrag auf der Homepage verwies. Er hatte es gelesen und aufgrunddessen etwas umorganisiert. Beim Hotel Dresel stand nämlich direkt vor unserer Nase die Kamera, wodurch wir Chris nur über die Leinwand sehen konnten. Ich finde super, dass er auf solche Verbesserungsmöglichkeiten eingeht und sein Programm dahin gehend überarbeitet. Die Atmosphäre im Haus Gerbens hat mir aufgrund der geringeren Zuschauerzahl besser gefallen - das Essen vom Hotel Dresel fand ich besser. Der Hauptgang war im Hotel Dresel so vorgesehen, dass sich jeder selbst bedienen konnte. Es standen die Schalen mit Beilagen (Kartoffelgratin und Gemüse) auf dem Tisch. Das Fleisch wurde verteilt und es gab auch noch die Möglichkeit des Nachschubs, was aber nicht nötig war. Ich fühlte mich an beiden Abenden gut unterhalten und das Essen war lecker. Mein Fazit: die Show aus dem Haus Gerbens in Verbindung mit dem Essen aus Hotel Dresel - das wäre optimal.
Am 31. Oktober 2010 ist Chris nochmal mit seiner Show im Haus Gerbens in Wickede. Karten könnt Ihr hier bestellen.
Gestern war ich zum 4. Mal bei einer seiner Shows (zuerst im Kulturzentrum Neheim, dann im Schloss Herdringen, Anfang des Jahres im Hotel Dresel und gestern im Haus Gerbens). Es war mit Sicherheit nicht das letzte Mal. Schade, dass ich zu den Shows immer so weit fahren muss. Ich bin gespannt, wann er sein Programm auf das Rheinland ausweitet. Hier gibt es auch sehr viele schöne Locations, wo ich mir die Show sehr gut vorstellen könnte.
Montag, 3. Mai 2010
Patrick und ich hatten uns für den 1. Mai vorgenommen, mal wieder ein Restaurant aus dem Gutscheinbuch auszuprobieren. Wir haben gedacht, dass die Leute nach der Maiwanderung (die ich als guten alten Brauch aus dem Sauerland kenne) in die Gaststätten und Restaurants einkehren und den Tag dort ausklingen lassen. Da lagen wir allerdings falsch. Wir hatten uns das Restaurant "Altes Zollhaus" in Leverkusen-Fettehenne ausgesucht. Als wir hinkamen, mussten wir feststellen, dass es geschlossen war. Also haben wir uns das Gutscheinbuch weiter angesehen und uns für das Rodeo entschieden. Das kannten wir schon, weil wir letztes Jahr auch mit dem Gutscheinbuch dort essen waren. Vom Ambiente war es zwar nicht gleich, aber die Burger sind superlecker dort. Also haben wir uns auf den Weg gemacht, das Gutscheinbuch auf den Tisch gelegt und haben Getränke bestellt. Dann sagte uns die Bedienung, dass das Gutscheinbuch samstags nicht gültig ist im Rodeo. Na toll.... aber wieder rausgehen wollten wir dann auch nicht. Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Es stand sogar auf dem Gutschein aufgedruckt. Also haben wir Cheeseburger bzw. Spare Ribs zu normalen Preisen gegessen. Wir wurden bei Bestellung darauf hingewiesen, dass die Spare Ribs etwas länger dauern, weil sie frisch gemacht werden. Das fanden wir nicht schlimm, weil frisch besser klingt. Dass das Zeit in Anspruch nimmt ist natürlich klar. Als Vorspeise gab es noch gebackene Zwiebelringe mit Sour Cream - ebenfalls sehr lecker. Und alles zusammen hat uns 35 € gekostet inkl. Getränken. Da kann man nicht meckern.
Was mich allerdings etwas gestört hat, dass zwar seit Inkrafttreten des Nichtraucherschutzgesetzes dort, wo Speisen angeboten werden nicht geraucht werden darf, dieses aber nur so halb beherzigt wird. Es ist zwar offiziell als Nichtraucherraum gekennzeichnet und es gibt einen offiziellen Raucherraum, für den man ein paar Stufen heruntergehen muss. In diesem Raum stehen auch die Dartautomaten. Aus meiner Sicht ist dies eine gute Lösung. Der Nichtraucherbereich lässt sich sogar vom Raucherbereich trennen durch eine Tür, die geöffnet war. Solange in dem Raum nicht geraucht wird, ist das ja auch in Ordnung. Dann ging jedoch die Bedienung mit einer Kundin zu dieser Tür und rauchte sich genüsslich eine Zigarette - vor der Tür zum Raucherraum im Nichtraucherbereich. Da frag ich mich dann ernsthaft, was der Sinn dieser Tür ist, auf der eine qualmende Zigarette aufgezeichnet ist sowie ein Hinweis, der ungefähr lautet "Sie entscheiden, ob Sie im Nichtraucher- oder Raucherbereich sein möchten." Nur schade, dass sich daran scheinbar nicht mal das Personal hält.
Das Essen war lecker, die Bedienung war freundlich und aufmerksam - also (fast) alles paletti. Das mit dem Rauchen hat mich etwas gestört, aber es wäre kein Grund, nicht wieder dorthin zu gehen. Und wir haben ja noch den Gutschein aus dem Gutscheinbuch, also werden wir auf jeden Fall nochmal dahin gehen. 
Sonntag, 14. Februar 2010
Die Bergische Kaffeetafel - ein regionaler Brauch in Leverkusen, den ich zwar von dem Angebot her kannte, aber nicht unter dem Namen.
Wenn Ihr mehr dazu wissen möchtet, dann schaut doch mal im Wikipedia-Eintrag. Diesen Brauch haben wir mit unserer Studi-Vz-Gruppe "Neu in Leverkusen" zweimal ausprobiert. Einmal in der voll umfänglichen Serie mit Waffeln, heißen Kirschen, Sahne, Milchreis, Rosinenstuten, Brot, Käse, Rübenkraut, Honig, Schinken, usw, und einmal nur den süßen Teil mit Waffeln, heißen Kirschen, Sahne und Milchreis.
In Leverkusen wird die Bergische Kaffeetafel u. A. im La Villa in der Stadthalle Opladen angeboten. Das Angebot ist reichlich und gut - besser jedoch, wenn man reserviert hat und auch die Personenzahl genau angegeben hat. Ansonsten muss man auf den Milchreis schon mal etwas länger warten.
Sollte jeder, der in Leverkusen und Umgebung wohnt, mal ausprobiert haben.
Und wer auch in Leverkusen zugezogen ist, ist herzlich willkommen, unserer Gruppe "Neu in Leverkusen" im Studi-Vz beizutreten. Wir unternehmen regelmäßig etwas und freuen uns immer, neue Leute kennenzulernen.
Sonntag, 7. Februar 2010
Am Sonntag hat Patrick mich ins La Villa, das Restaurant der Stadthalle Opladen, eingeladen. Mit 19,50 Euro finde ich es ziemlich teuer, aber das Angebot ist auch dementsprechend umfangreich.
Brötchen, verschiedene Käse- und Wurstsorten, Müslisorten, russische Eier, frisches Rührei auf Bestellung, Lachs, Tomate-Mozzarella stellen das Frühstücksangebot da. Für alle, die es gerne süß mögen, gab es Mousse au Chocolat, Wackelpudding mit Sahne (als Bier im Kölsch-Glas dekoriert), Milchreis mit heißen Kirschen und ganz ansehnlich und super-leckeres frisches Obst mit heißer Schokolade aus dem Schoko-Brunnen.
Auch an warmen Hauptgerichten gab es reichlich Auswahl, z. B. Nudeln mit Spinat, kleine Haxen, Braten, usw. Ich kann nicht alles aufzählen, weil ich schon total satt war, nachdem ich mich am Frühstücksbuffet bedient hatte. Da war kein Platz mehr für etwas Warmes.
Der Live-Koch, mit dem geworben wird, hat allerdings nur darauf geachtet, dass die Speisen warm bleiben und hat, wenn nötig aufgefüllt. Unter der Werbung "mit Live-Koch" hätte ich mir etwas mehr vorgestellt.
Trotzdem kann ich das Ganze ruhigen Gewissens weiterempfehlen. Schaut doch selbst mal dort vorbei. Lasst Euch aber immer die Reservierung, die auf jeden Fall gemacht werden sollte, bestätigen, da wir die Erfahrung gemacht haben, dass Reservierungen nicht immer notiert werden. Einmal standen wir dort und bekamen keinen Tisch, weil die Reservierung nicht eingetragen war. Das Team hat dann aber ganz spontan improvisiert und nach ca. 30 Minuten Wartezeit, die uns mit einem Sekt verkürzt wurden, hatten wir einen frisch eingedeckten Tisch.
Freitag, 11. Dezember 2009
Gestern waren Patrick und ich in Hagen-Rummenohl im Hotel Dresel und haben uns die Show Magic Christmas angesehen.
Magic Christmas - eindeutig zweideutig, denn der Darsteller nennt sich Magic Chris. Kurz zusammengefasst war es spektakulär, spannend und lustig.
Zusammen mit seiner Assistentin stellt Chris zauberhafte Tricks vor. Er bindet das Publikum mit ein, lässt Dinge verschwinden und sie tauchen an ganz anderen Stellen wieder auf, lässt Dinge und sogar Menschen schweben.
Diese Show gab es in Verbindung mit einem 4-Gänge-Menü mit kulinarischen Hochgenüssen. Das komplette Menü gibt es hier. Es war alles sehr lecker und auch reichlich. Besonders beim Hauptgang wurde immer nochmal nachgereicht. Das Roastbeef war super zubereitet und sehr zart. Beim Dessert kamen "Kindheitserinnerungen" zurück, denn in den Espresso-Pudding wurde Fizz-Brause untergemischt und es knisterte im Mund. Ich kenne es noch von früher vom Eis "Calippo Fizz". Alle Speisen waren einmalig. Begeistert sind wir auch von den Bedienungen im Hotel Dresel. Sie haben immer darauf geachtet, ob noch alle zu trinken haben, waren sehr freundlich und professionell. Das Ganze war super organisiert. Und besonders lecker ist der Sekt mit Hibiskus, von dem ich zum Schluss noch ein Gläschen von Chris ausgegeben bekam, dafür, dass ich so gut mitgemacht habe. Ja, mit mir hat er auch einen Zaubertrick durchgeführt: Nein, er hat mich nicht verschwinden lassen. Er hat mir ein Kartenspiel gezeigt und irgendwann sollte ich Stop sagen, während er es durchgeblättert hat. Diese Karte sollte ich behalten, sodass sie niemand sieht, außer ich. Er hat dann mit Asche auf seiner Hand genau diese Karte abgebildet. Unglaublich!
Der ganze Abend war eine Abwechslung aus Essen und Show. Nach der Vorspeise trat Chris das erste Mal auf die Bühne und wurde begrüßt mit einem zauberhaften Applaus, der natürlich auch seiner Assistentin Nina galt. Die beiden zusammen harmonieren sehr gut und zeigen romantische Dinge genauso wie Großillusionen. Was mir besonders gut gefallen hat, ist, dass die Show durch Kamera auf Leinwand übertragen wurde. Denn wahrscheinlich konnte nicht jeder vorne auf der Bühne auch die Kleinigkeiten sehen. Dafür wurde mit der Kamera ganz nah herangezoomt, um es auf die Leinwand zu übertragen. Dumm war, dass die Kamera direkt vor meiner Nase stand. Na ja - ich konnte trotzdem (fast) alles sehen. Der Beamer stand hinter der Leinwand; in den Pausen sind sie dann öfter mal vor dem Beamer hergelaufen, was ein bisschen komisch aussah. Das sollten sie vielleicht beim nächsten Mal etwas anders organisieren. Sonst war aber alles super - wir würden die Show weiterempfehlen und sind auch beim nächsten Mal gerne wieder dabei.
Im Hotel Dresel finden auch andere Shows statt, die immer sehr gut besucht sind. Im persönlichen Gespräch haben sowohl die Mitarbeiter des Hotels als auch Chris selbst Feedback und Verbesserungsvorschläge abgefragt.
Für alle, die auf den Geschmack gekommen sind: Im Januar und Februar gibt es die Magic-Dinner-Show auch nochmal im Hotel Dresel. Schaut doch einfach mal vorbei auf der Homepage. Karten kann man direkt dort bestellen. Und wie wir gestern erfahren haben, soll es bei den beiden Shows dann auch noch ein Highlight geben, das zusätzlich vorgeführt wird. Nach jeder Show wird gemeinsam mit der Crew und den Hotel-Mitarbeitern das Programm optimiert und Verbesserungen direkt fürs nächste Mal mit eingebaut. Das heißt, das nächste Mal wird bestimmt noch besser.
Fazit: Magic Chris ist einfach zauberhaft und die Durchführung im Hotel Dresel ist optimal! Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr, wenn es hoffentlich wieder "Magic Christmas" heißt.
Samstag, 27. Juni 2009
Durch Zufall haben Patrick und ich beim Spazieren gehen das Restaurant "La Vecchia" in Leverkusen entdeckt. Von außen ist das Gebäude sehr unscheinbar, dafür von innen umso schöner.
Gestern Abend wurde ich dorthin eingeladen und es war total super:
Die Tomaten-Creme-Suppe ist super und einfach empfehlenswert. 6 € für die Suppe ist durchaus ok. Klingt auf den ersten Moment teuer, aber dafür, dass sie so lecker schmeckt kann man das ruhig zahlen. Als Hauptgericht hatte ich Gnocchi mit Tomatensauce und Patrick Spaghetti mit Gambas. Beide zufrieden und mehr als satt geworden. Zum Essen haben wir uns einen trockenen Weißwein bestellt (Chardonnay). Normal trinken wir nur lieblich oder halbtrocken, aber dieser war echt klasse. Wir haben nicht gemerkt, dass er trocken war. Die Karaffe wurde in einem großen Eimer voll Eis geliefert und es wurde auch immer von den Bedienungen nachgeschenkt. Sehr aufmerksamer und guter Service. Natürlich durften wir uns als Nachtisch das Tiramisu nicht entgehen lassen. Es war göttlich - schön mit Früchten und Schokosauce dekoriert. Um das ganze Programm abzurunden, haben wir uns zum Schluss noch einen Kaffee bzw. Cappuccino gegönnt, die wir mit den Worten "der beste Kaffee von Lützenkirchen" serviert bekamen. Und das war nicht zu hoch gegriffen. Auch der Kaffee war genau wie das Essen einfach genial.
Die Speisekarte besteht aus verschiedenen Vorspeisen, wenigen, aber gut sortierten Hauptgerichten (Fisch, Steak, Pasta - für jeden Geschmack etwas dabei), einer umfangreichen Dessertkarte und einer Tageskarte. Preis-Leistungs-Verhältnis ist super und das Ambiente ist etwas Besonderes. Wir waren sicherlich nicht das letzte Mal dort und können es auch Euch auf jeden Fall empfehlen. Empfehlenswert ist eine Tischreservierung, da das Restaurant nicht besonders groß ist. Es gibt für den Sommer auch eine Terrasse, die sich für angenehme Sommerabende eignet, an denen man einen leckeren Wein oder auch ein Bierchen genießen möchte.
Vorher haben wir gegooglet, um Meinungen darüber zu finden. Unter Anderem haben wir hier gelesen, dass die Küche von Zeit zu Zeit etwas schwankt. Das können wir natürlich durch unseren ersten Besuch nicht beurteilen. Wenn es aber immer so schmeckt wie gestern, das gibt es von uns volle 5 von 5 Punkten.
Sonntag, 5. April 2009
Gestern war ich seit langer Zeit mal wieder am Möhnesee - zum Familienessen. Wieder schön mal dort zu sein, wo ich früher nicht weit von entfernt gewohnt habe. Ja ja, die alten Erinnerungen. 
Wir waren im China-Restaurant Asia Garten direkt gegenüber der Sperrmauer. Es ist sehr empfehlenswert dort. Es gibt ein mongolisches Buffet, bei dem man die Zutaten roh auswählen darf und die dann in der ausgewählten Sauce gebraten werden. Aber auch die Auswahl am chinesischen Buffet ist sehr groß: Hähnchen, Ente, Rindfleisch - gebacken oder gebraten, fritiertes Gemüse, gebackenes Obst mit Honig, Nudeln, Reis, und vieles mehr. Das Nachtischbuffet besteht aus vielen Eissorten, aus frischem Obst sowie Wackelpudding. Alles war immer reichlich vorhanden und die Auswahl war viel größer als ich es hier beschreiben kann. Der Preis von 13, 90 Euro pro Person ist für diese Auswahl auf jeden Fall sehr gut. Die Plätze im Restaurant sind sehr großräumig und nicht zu eng. Die Bedienung hätte etwas öfter kommen können, um zu fragen, ob wir noch etwas trinken möchten. Es war aber noch ok. Verdurstet sind wir nicht. Rundum war es ein schöner Abend mit leckerem und reichlichem Essen. Ich würde wieder dorthin gehen und kann es auch empfehlen.
Montag, 23. März 2009
Nein, nicht "After-Job", sondern "After-Exam" 
Nach der Klausur waren wir bei Uncle Sam in Leverkusen - schönes Radler trinken und lecker American Burger essen. Das Essen war sehr gut und auch mehr als genug, wie man es von Amerikanern so kennt. Ich habe es nicht geschafft, es komplett aufzuessen (und wenn ich das nicht schaffe, das heißt schon was). Die Bedienung war freundlich und auch schnell. Und es ist riesengroß da: viele Billardtische, Unterhaltungsgeräte und Dart-Automaten. Heute war es dort vergleichsweise leer, aber ich kann mir vorstellen, dass am Wochenende dort schon was los ist. Es ist auf jeden Fall einen Besuch wert und wir waren nicht das letzte Mal dort. Das nächste Mal dann auch zum Darten und am Wochenende.
Sonntag, 18. Januar 2009
Heute Morgen waren Patrick und ich mit Freunden Brunchen. Die Wacht am Rhein bietet sonn- und feiertags von 10 - 14 Uhr Brunch an mit verschiedenen Frühstücksangeboten (Brötchen, Croissants, Müsli) sowie kalte und warme Speisen und verschiedene Desserts. Zum Preis von 12,90 Euro pro Person ist alles inbegriffen. Warme Getränke werden extra gezahlt, Apfel- und Orangensaft ist im Preis enthalten. Die Auswahl ist wirklich groß: Verschiedene Salate, Wurstplatten, Fisch, Frikadellen, Röstis, Nudeln, Würstchen, Rührei, Spiegelei, Lachs, Käseplatten und zum Nachtisch verschiedene Sorten Mousse au Chocolat, Obst, usw. Es ist ein sehr gemütliches Ambiente und man kann sich wirklich Zeit lassen. Mit Blick auf den Rhein ist es etwas ganz Besonderes! Klar, bei schönem Wetter ist es noch besser und im Sommer kann man auch von der Terrasse aus auf den Rhein blicken.
Samstag, 29. November 2008
Am Freitag hat unser Chef uns eingeladen zum Kochseminar in Essen im Restaurant "La Buvette". Als ich hingefahren bin (nach Routenplaner), dachte ich, dass es ein Scherz ist. Es ging wirklich sehr lange steil bergauf, bis dass wir dann direkt auf dem Parkplatz des Restaurants landeten. Puh... gut, dass es nicht geschneit oder gefroren hat, sonst wären wir da nicht angekommen, glaube ich. Sehr nett gelegen am Waldrand und mit einem schönen Blick über einen Teil der Stadt. Auch im Restaurant sehr gemütlich mit Kamin in der Mitte des Raums und schön dekoriert. Das Kochseminar lief dann so ab, dass ein Teil der Gerichte bereits vorbereitet war, sonst wären wir ja am nächsten Morgen noch nicht fertig gewesen. Das Essen war wirklich exklusiv und etwas Besonderes. Dadurch, dass wir immer wieder Kleinigkeiten selbst zubereiten durften, war es nicht langweilig, obwohl das Ganze insgesamt 5,5 Stunden gedauert hat. Das 4-Gänge-Menü: - Amuse gueule mit Rose von gebeiztem Salm, Lotte Carpaccio in Limonenvinaigrette und Keta Kaviar - Atlantik Hummer ausgelöst und in der Karkasse mit Safranschaum gratiniert - Kalbsfilet in Pancetta mit Trüffelsauce, Shii-take-Pilzen und Gratin dauphinois - gefüllte Crêpe Suzette mit Kumquatragout, Orangenfruchtsauce und Bourbon-Vanilleeis Vor dem Menü gab es als Apperitif Prosecco und Crostini, die wir selbst belegt haben (mit Gänsepastete und Shrimps). Wir haben gesehen, wie der Hummer ausgelöst wurde und durften die Karkasse dann selbst befüllen mit Hummer-Fleisch und Safranschaum. Auch die Teller-Deko wurde uns gezeigt und wir durften nachmachen. Anschließend haben wir das Kalbsfilet mit Pancetta umlegt und mit einem Faden festgebunden. Das Gratin und die Pilze wurden durch die Köche vorbereitet, weil es sonst alles zu lange gedauert hätte. Die Crêpes wurden bereits für uns vorbereitet, wir durften sie aber selbst befüllen mit Mandarinen und Orangenmarmelade. Jeder wollte die Crêpes nach seiner eigenen Art falten. Wir wurden jedoch durch das Personal eines Besseren belehrt. Gefalten wird der Crêpe in Vierteln, alles Andere ist falsch. Da es ein französisches Restaurant ist, haben wir uns nicht nur einmal "Bon Appetit" gewünscht. Da die Kollegen aber international sind, bzw. zumindest internationale Sprachen sprechen, konnten wir uns zusätzlich dazu auch noch auf polnisch und griechisch und natürlich auf deutsch guten Appetit wünschen. Wir hätten also zu jedem Gang eine andere Sprache sprechen können.  Alles in Allem sage ich: Es war wirklich ein Erlebnis und es hat sich gelohnt. So etwas Exklusives hätte ich zu Hause nie gekocht und werde ich wahrscheinlich auch nie. Wenn man also mal etwas Besonderes essen möchte, ist das Restaurant "La Buvette" empfehlenswert. Wie man von exklusivem Essen bereits weiß, sind die Teller oft so groß, dass sich das Essen darauf etwas verloren vorkommt. Trotzdem hat alles sehr lecker geschmeckt, obwohl ich vorher skeptisch war, da ich noch nie vorher Hummer gegessen habe. Und nach den 4 Gängen waren wir trotzdem satt. Ist ja häufig so, dass, wenn man über einen langen Zeitraum Kleinigkeiten isst, wird man trotzdem satt. Und Hummer schmeckt, was ich nie geglaubt hätte, wenn ich ihn nicht an diesem Abend hätte probieren "müssen". Freiwillig bestellt hätte ich ihn wahrscheinlich nie. Das einzige, was ich nicht probiert habe, war die Trüffelsauce, weil sie schon sehr streng gerochen hat. Nicht mein Fall... Wer einmal ein besonderes Event für eine Gruppe organisieren möchte und gerne kocht oder es lernen möchte, ist im Restaurant "La Buvette" in Essen sehr gut aufgehoben. Auch die Weine waren lecker, besonders der Rotwein. Sie haben die Empfehlungen passend zu den Gerichten ausgesprochen, was auch mit meinem Wein-Laien-Verständnis passend schmeckte.
Freitag, 28. November 2008
Gestern war ich mit meinen Kollegen im Steakhouse Rodizio in Dortmund. Es ist direkt an der Wittekindstraße, also relativ zentral und gut zu erreichen. Es hat einige Zeit gedauert, bis wir einen Parkplatz gefunden haben. Da ich ein Mensch bin, der sich abgewöhnt hat, im Parkverbot zu parken (aus Erfahrung wird man klug), habe ich am Signal-Iduna-Park geparkt und bin dann zu Fuß zum Restaurant gegangen. Die Atmosphäre und Dekoration ist wunderschön dort. Es gab einen kleinen Teich, über den eine Brücke ging. Gestern Abend war es sehr voll dort, aber trotzdem nicht ungemütlich. Die Hintergrundmusik, von der in der Karte geschrieben war, war jedoch aufgrund des Geräuschpegels der Unterhaltungen nicht möglich. Der Service war sehr gut aus meiner Sicht. Wir mussten nicht lange auf die Getränke warten und kein Glas blieb länger als 3 Minuten leer, bis dass wieder einer der Servicekräfte gefragt hat, was wir noch trinken möchten. Neben Steak- und auch anderen Gerichten à la carte gab es das Rodizio, was so viel wie "All you can eat" bedeutet. Es fing an mit einem Salat vom Buffet, das eine große Auswahl an Salaten und anderen Leckereien bot. Anschließend kamen die Kellner regelmäßig an unseren Tisch mit Beilagen (Kartoffeln, Gemüse, fritierten Zwiebelringen, gebackenen Bananen, gegrillte Ananas), verschiedenen Fleischgerichten am Spieß (u. A. Pute, Lamm, Schwein, usw.). Das war wirklich beeindruckend, wie schnell die Gänge hintereinander serviert wurden. Nach dem 3. Gang wurde es mir schon langsam zu viel und ich habe nur noch das genommen, was ich unbedingt mal probieren wollte. Es war viel Auswahl und auch reichlich. Nach ca. 1 Stunde, in der durchweg eine neue Fleischsorte mit entsprechenden Beilagen angeboten wurde, durften diejenigen, die noch nicht satt waren, frei wählen, was sie noch möchten. Ich hatte aber vorher schon aufgegeben. Das Konzept finde ich super und das Rodizio ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Das nächste Mal würde ich mal aus der Karte wählen, um zu vergleichen. Die Gerichte, die an die anderen Tische gebracht wurden, sahen ebenfalls gut und auch großzügig aus. Den einzigen Nachteil, den ich feststellen konnte, war, dass alle Gänge auf den gleichen Teller gelegt wurden. Auch wenn auf dem Teller noch Sauce oder Sauerrahm war, wurde die Banane oder die Ananas darauf gelegt. Klingt nicht ganz appetitlich, war aber erträglich. Also - probiert es doch mal aus. Ich kann es empfehlen, gerade für die Weihnachtsfeier.
Freitag, 21. November 2008
Bevor wir losgefahren sind, haben wir es uns schmecken lassen im Thomashof Burscheid. Das Frühstücksbuffet war gut und die Auswahl ausreichend. Sie haben sogar meinen Wunsch erfüllt, dass sie für Patrick eine Grußkarte auf den Tisch stellen mit einer weißen Rose. Das hat mich sehr überrascht, wie flexibel sie sind. Das Frühstück war klasse, der Service angenehm und es hat uns beiden gefallen. Außerdem gibt es im Thomashof Burscheid auch eine gute Speisekarte und ein Angebot an Kuchen für nachmittags. Also - wir waren nicht das letzte Mal dort. Das steht jetzt schon fest. Es wird dort auch Wein verkauft. Wir werden also gute Kunden dort, könnte ich mir vorstellen. Besonders in´s Auge gefallen ist uns beiden ein Kirsch-Likör, der dort verkauft wird. Den müssen wir auf jeden Fall probieren.
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