Donnerstag, 29. April 2010
So heißt ein schönes Sprichwort. In meiner Situation kann man es etwas abändern. Ich habe es mal probiert, das Studieren - und für mich festgestellt, dass es nicht zu meinem Weg passt.
Trotzdem bereue ich es nicht uns sehe kein einziges Semester als Verschwendung an. Ich habe in der Zeit sehr viel gelernt, z. B. über Unternehmenskennzahlen, Struktogramme, Matrizen, Graphinterpretationen, jede Menge Paragraphen und vieles mehr. Ganz besonders habe ich gelernt, dass dieses nicht zu meinem Lernstil passt und auch nicht zu meiner beruflichen Entwicklungsvorstellung. Das ist eine wichtige Erkenntnis, wie ich finde.
Natürlich gab es darauf ganz unterschiedliche Reaktionen in meinem Umfeld: "Wie? Du hörst auf - Warum denn?", "Kann ich sehr gut verstehen, mir wär das auch zu viel". "Du musst selbst wissen, was für Dich das Beste ist". "Es ist auch gut, zu wissen, was man nicht möchte." All diese Reaktionen kann ich nachvollziehen. Jeder reagiert aus seiner Sichtweise. Für mich steht die Entscheidung fest, egal wieviele unterschiedliche Reaktionen noch kommen. Das ist das Wichtigste. Die Entscheidung hat lange gedauert und ich merke, dass es die richtige ist. Es war mir eine Freude, die ganzen Uni-Unterlagen in den Keller zu bringen. Das ist eine Befreiung für mich, denn es gibt jetzt kein zwanghaftes Lernen mehr, nur weil der nächste Klausurtermin oder Termin der Einsendearbeit vor der Tür steht.
Sicherlich werde ich irgend etwas immer wieder lernen und mich weiterbilden. In welche Richtung es geht, das werde ich mal sehen. Nun mache ich mir ganz in Ruhe Gedanken, wo ich mal hin möchte, was mein Weg und mein Ziel ist. In der Zwischenzeit genieße ich die gewonnene Freizeit und gehe meinen Hobbys nach. Es hilft mir sehr, jetzt eine "Baustelle" weniger zu haben. So kann ich mich noch gelassener auf meinen Job konzentrieren und habe gleichzeitig mehr Zeit für Dinge, die mir Freude machen. Und das ganz ohne schlechtes Gewissen. Mir ging es immer so, dass ich bei jeder Freizeitbeschäftigung mein "schlechtes Gewissen" mit mir herum getragen habe - eine kleine Stimme, die sagt: "Eigentlich müsstest Du jetzt lernen". Diese Stimme ist jetzt ganz ruhig geworden und ich kann tatsächlich das machen, was ich möchte - ohne schlechtes Gewissen.
Dienstag, 20. April 2010
... und doch verloren.
48 % hab ich in der Wirtschaftsrecht-Klausur erreicht. Und ich habe keine Ahnung woran es liegt. 4 Punkte zu wenig, obwohl ich den Stoff gut konnte, es anderen erklärt habe und größtenteils die Definitionen im Schlaf auswendig konnte.
Theoretisch brauche ich die Klausur nicht wiederholen, weil ich das mit anderen Fächern insgesamt ausgleichen kann. Es ist mir aber definitiv nicht gut genug, in Recht (meinem bisherigen Lieblingsfach) eine 5 zu haben. Ich gehe also wieder zu den Veranstaltungen und schreibe im September die Klausur erneut.
Ich gebe nicht auf und mache fleißig weiter. Nur doof, dass ich dieses Semester Statistik bestehen muss und werde. Wie schon geschrieben, wird Statistik ja dieses Semester zum letzten Mal angeboten. Wird schon klappen, dass ich mich auf beides vorbereite. Etwas weniger Freizeit, etwas mehr lernen und dann klappt das schon.
Ihr wundert Euch bestimmt, dass ich das etwas locker sehe. Ja, irgendwie schon. Denn das Fach interessiert mich wirklich und ich freue mich, dass ich mich wieder damit beschäftigen "darf". Ich habe es aber vorher schon geahnt, dass mir Punkte fehlen - daher war es keine große Überraschung.
Sicherlich hätte ich mich auch über das Bestehen der Klausur gefreut, aber es gibt Schlimmeres.
Herzlichen Glückwunsch allen, die bestanden haben.
Mittwoch, 14. April 2010
Das neue Semester hat angefangen und am Montag hatte ich die erste Mentorielle Veranstaltung im neuen Semester. Ich beschäftige mich dieses Semester mit Statistik, oder in Langform "Statistische Methodenlehre".
Dieses Fach wird an der Fernuni Hagen als einzelnes Fach zum letzten Mal angeboten. Ab nächstem Semester werden Mathe und Statistik in einem Fach abgeprüft und es gibt ein zusätzliches Fach "Unternehmensführung". Ich habe es so verstanden, dass man dieses Fach Unternehmensführung dann belegen muss, wenn man nicht beide Fächer (Mathe und Statistik) vorher bestanden hat - oder dass man das gemeinsame Fach Mathe/ Statistik nochmal belegt. Damit werde ich mich aber nicht beschäftigen, weil ich sicher bin, dass ich Statistik in diesem Semester bestehe. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Als ich das Glossar von dem Statistik-Kurs aufgeschlagen habe, hab´ ich 2 Seiten umgeblättert und es dann enttäuscht wieder zugeklappt. So viele Formeln und Hieroglyphen, das kann doch nichts werden - das waren meine ersten Gedanken. Ich hatte keine richtige Vorahnung, was Statistik so beinhaltet. Ich habe nur von anderen Studenten gehört, dass man sich dieses Fach besser vorstellen kann als Mathe. Das klingt schon mal vielversprechend. Ich habe mich dann in unserem Forum etwas umgesehen und bin auf zwei wertvolle Tipps gestoßen: - das Buch "Statistik ohne Angst vor Formeln" und "das Skript von Etta Gaus-Faltings zu Statistik". Dieses Skript beinhaltet die letzten Klausuren mit Lösungswegen von Statistik. Bestellen kann man es hier. Ich habe mir das Buch und das Skript bestellt; schaden kann´s nicht. Angesehen habe ich es mir noch nicht großartig. Bei dem Buch habe ich bemerkt, dass man sich online registrieren kann und dort die Lösungen der Übungsaufgaben aus dem Buch bekommt. Keine schlechte Idee. Es hat bei mir jedenfalls dazu geführt, dass ich erst die Übungsaufgaben bearbeitet habe und dann online nachgelesen habe. In Büchern mit Lösungen hatte ich öfter schon mal die Versuchung, hinten nachzulesen.
Aber was ist nun eiegenltich Statistik?
Das, was ich in unserer ersten Stunde aufgeschnappt habe, sind folgende Themen, die wir alle nach und nach bearbeiten werden:
- Merkmale mit ihren Ausprägungen
- Mittelwert, z. B. Einkommensverteilung über Haushalte mit unterschiedlichen Streuungen, Konzentrationsmessung, relative Konzentration
- Fragestellungen wie "Weiß man, wenn man weiß, wie schwer jemand ist, auch, wie groß er ist?", "Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Rückgang an Storchennestern und dem Rückgang der Geburtenrate?", "Warum verdienen Menschen mit größerer Schuhgröße mehr Geld oder machen bessere Karriere?"
- Regressionsgrößen, Trägerraten, Korrelationen und Korrelationskoeffizienten
- Zeitreihenanalysen, Indexrechnung - gemessen an einem Güterbündel: Vergleich zwischen Basis- und Berichtsjahr (kommt mir irgendwie bekannt vor aus der VWL)
- Korrelationskoeffizient
- Wahrscheinlichkeitsrechnung
- schließende Statistik
- Schätzen, statistischer Test
Es gibt insgesamt 12 Kurseinheiten. Als ich in der ersten Stunde hörte, dass wir Ende Mai die KE5 bearbeitet haben, dann frag´ ich mich wie. Der Mentor im Studienzentrum Leverkusen scheint sehr kompetent zu sein. Er hat uns jedenfalls einen guten Eindruck und Überblick vermittelt und sogar etwas Werbung für Statistik gemacht. Es war teilweise echt spannend, was er für Fragestellungen vorgestellt hat, mit denen sich die Statistik beschäftigt.
Mal sehen - vielleicht komm ich ja auf den Geschmack. Mein erstes Ziel ist, die Klausur zu bestehen. Aber der Mentor sagte, dass wir es mit etwas Üben und regelmäßiger Teilnahme schaffen können. Glaubwürdig war es auf jeden Fall.
Vor der ersten Mentoriellen Veranstaltung habe ich mich schon mit den ersten Seiten des Skripts und Buch beschäftigt. Ich hätte nicht gedacht, dass ich so schnell die Merkmale unterscheiden kann zwischen nominal, metrisch, ordinal, stetig und diskret. Wenn man es einmal verinnerlicht hat, ist es gar nicht so kompliziert. Hoffentlich bleibt es so.
Und wenn ich zuviel Zeit habe dieses Semester, werde ich mich auch noch mit den Finanzierungs- und Entscheidungstheoretischen Grundlagen beschäftigen. Ich gehe aber erstmal nicht davon aus, weil ich Statistik dieses Semester bestehen muss und möchte. Da hilft es heer, sich darauf zu konzentrieren und nicht zwei Dinge halbherzig zu erledigen. In diesem Fach gibt es keine zweite Chance.
Der Mentor hat uns versprochen, dass wir am Ende des Kurses ausrechnen können, wie wahrscheinlich es ist, dass wir durch bloßes Ankreuzen von Multiple-Choice-Aufgaben die Klausur bestehen ohne das Wissen zu haben. Die Chance ist fast gleich Null. Interessant ist, dass er gesagt hat: Wenn wir das ausrechnen können, dann bestehen wir auch die Klausur. Ich hoffe, er behält Recht.
Samstag, 20. Februar 2010
Heute habe ich mit einem Servicemitarbeiter bei Medi Max über Recht gesprochen.
Ich habe dort mein Navi angegeben und auf der Rückfahrt dann gemerkt, wie ruhig es dann im Auto ist. Wie ich mich doch an mein Navi gewöhnt habe. Es begleitet mich bei jeder längeren Fahrt, auch wenn ich die Strecke kenne. Es ist einfach entspannter, wenn einem "jemand" sagt, wo es lang geht, ohne dass ich groß auf die Umgebung achten muss.
Seit heute ist das Navi nun nicht mehr bei mir - vorübergehend. Ich zähle aber schon die Tage, bis ich es wieder bekomme. In ca. 2 - 3 Wochen werde ich es hoffentlich zurück bekommen. Der Stecker vom KFZ-Ladekabel hat sich immer gelöst und so wurde das Gerät nicht mehr geladen, bzw. ich musste es immer wieder in das Gerät stecken, wenn es sich gelöst hatte.
Das Navi, das übrigens von Falk ist und das ich von Patrick zu Weihnachten bekommen habe, ist super. Bisher hat es mich nie im Stich gelassen und auch nicht in eine Sackgasse geführt. Ich bin immer problemlos am Ziel angekommen.
In der Woche brauche ich mein Auto ja nicht für lange Strecken, aber am Wochenende bin ich schon manchmal unterwegs. Falls ich nun demnächst eine Strecke vor mir habe, die ich nicht kenne, werde ich mir den Weg wieder "klassisch" aus dem Internet ausdrucken. So oft wird das ja sicher nicht vorkommen, dass ich in den nächsten 3 Wochen unbekannte Strecken fahre. Das ist aber nicht der einzige Vorteil vom Navi. Mein Gerät zeigt mir an, wenn ich mehr als 10 km/h zu schnell fahre als die auf der Strecke zulässige Höchstgeschwindigkeit und ist sehr aktuell bei Staunachrichten. Gestern z. B. war ab 22 Uhr die Autobahn 1 zwischen Remscheid und Wermelskirchen gesperrt und ich musste da zufällig nach 22 Uhr herfahren, um genau zu sein um 22:07 Uhr. Das ging aber nicht, weil mein Navi um 22:05 Uhr eine Mitteilung gab, dass die Bahn gesperrt ist und hat mich dann über die Bundesstraße geleitet bis Wermelskirchen. Das fand ich schon sehr gut - gerade auch, weil ich kurz vorher die Stausmeldungen im WDR2 gehört hatte, wo diese Sperrung nicht durchgesagt wurde.
Bei Medi Max in Frechen haben die Mitarbeiter es problemlos zurückgenommen und es wird vermutlich repariert. Ich hoffe aber eher auf einen Austausch, weil es auch schon einige Gebrauchsspuren hat, die aber belanglos sind. Der Mitarbeiter hat mir dann noch ausführlich erklärt, wie das mit der Gewährleistung und der Garantie in Deutschland ist. Das hatte ich ja eigentlich schon im Studium gelernt, aber er sagte, er hätte es anders gelernt und es stände auch anders in den AGB von Medi Max. Als Klausurvorbereitung könnte ich mir ja die AGB mal ansehen und prüfen, ob sie überhaupt wirksam sind. Das ist dann perfekte Klausurvorbereitung, denn genau solche Fragen bekommen wir da. Es war mir zu doof, mit ihm das Thema zu Ende zu diskutieren. Ich habe mich darauf eingelassen, das Gerät zum Hersteller zu senden, obwohl unser Mentor an der Fernuni sagte, dass der Vertragspartner der Fachmarkt ist und nicht der Hersteller und dass es somit rechtlich zumindest streitig ist, ob der Kunde sich darauf einlassen muss. Aber wer diskutiert schon über rechtliche Dinge im Fachmarkt. Ich behaupte, dass die meisten in solchen Märkten keine Ahnung von den rechtlichen Hintergründen haben. Der MItarbeiter bei Medi Max hatte es jedenfalls, zumindest hörte es sich so an. Er hätte bestimmt nicht schlecht gestaunt, wenn ich mein BGB ausgepackt hätte. Da ich vorher in Euskirchen im Studienzentrum war zur letzten Klausurvorbeitung für Wirtschaftsrecht hatte ich es nämlich dabei. Witzig wär´s schon gewesen, einfach mal sein Gesicht dann zu sehen. 
Ich werde dann mal berichten, wenn ich es zurück habe und ob es wirklich in 3 Wochen wieder zurück kommt.
Dienstag, 5. Januar 2010
Heute habe ich mich für das Sommersemester 2010 zurückgemeldet für mein Studium an der Fernuni Hagen.
Vorausgesetzt, ich schreibe und bestehe Ende März die Klausuren Einführung Wirtschaftswissenschaften (BWL/ VWL), Einführung Wirtschaftsrecht und Finanzierungs- und Entscheidungstheoretische Grundlagen, dann sieht meine Belegung für nächstes Semester so aus:
- Theorie der Marktwirtschaft
- Statistische Methodenlehre
Falls ich eine Klausur nicht bestehe oder aufgrund mangelnder Vorbereitung nicht schreibe, werde ich Theorie der Marktwirtschaft entweder wieder abbestellen oder nur die Klausurzulassung erlangen, um nicht nochmal als Wiederholer zu belegen im folgenden Semester. Statistische Methodenlehre muss ich kommendes Semester belegen und bestehen, da die Regelung ist: Wer nicht am Ende des Sommersemesters 2010 die Fächer Einführung Wirtschaftsmathematik und Statistische Methodenlehre bestanden hat, muss entweder das neu entwickelte gemeinsame Fache "Einführung Wirtschaftsmathematik und Statistische Methodenlehre" nochmal belegen oder "Unternehmensführung" belegen. Grund dafür ist, dass durch die Zusammenlegung ein Grundmodul wegfällt und man trotzdem irgendwie 10 Grundmodule belegt haben muss, bevor man ins Hauptstudium kommt. Das Fach Unternehmensführung soll es in sich haben und ganz schön schwer sein, also am Besten Statistische Methodenlehre nächstes Semester beim ersten und einzig möglichen Versuch bestehen.
Es steht am Ende diesen Semesters und nach Info, die Klausuren bestanden zu haben, aber noch etwas vor mir: Ich darf dann die Ausstellung eines Zulassungszeugnisses beantragen, was bedeutet, dass ich dann "richtige" Studentin bin, und nicht mehr nur Akademiestudierende. Bis dahin bin ich noch Akademiestudierende, weil ich kein Abi habe und dadurch erst die Zulassung zum "richtigen" Studium erlangen muss durch 5 bestandene Module in 6 Semestern. Eins fehlt mir dafür noch und das sollte hoffentlich in jedem Fall zu schaffen sein.
Neues Jahr - neues Glück; Vorsätze sind gesetzt und ich bin gespannt, wie ich sie so durchhalten kann. Lernen muss sein - viel mehr als ich im letzten Jahr gelernt habe. Ich werde berichten, wie es läuft und wann die Vorsätze wieder über Bord geworfen werden. Dafür sind sie ja da.
Kennt Ihr das Gefühl, einen Riesen Berg vor sich zu haben und nicht zu wissen, wo man anfangen soll? Ich denke, jeder Fernstudent kann mich verstehen, aber irgendwie klappt es dann doch noch irgendwie. Muss.....
Mittwoch, 23. Dezember 2009
Ich bin so happy; gestern habe ich die erste Einsendearbeit "Finanzierungs- und Entscheidungstheoretische Grundlagen" zurückbekommen.
Das ist meine mit Abstand beste Einsendearbeit, die besser nicht sein könnte. 100 von 100 Punkten.
Jetzt überlege ich, ob ich die zweite Einsendearbeit überhaupt bearbeite, die am 7. Januar abgegeben werden muss. Schaden kann es sicher nicht, um festzustellen, wie mein Know-How zum aktuellen Zeitpunkt ist. Abgeben muss ich sie nicht, weil ich mit dieser ersten bestandenen Einsendearbeit die Klausurzulassung bekommen habe. D. h. ich brauche den Kurs nicht noch einmal belegen, falls ich dieses Semester die Klausur nicht schreibe.
In diesem Fach konnte ich erste Zusammenhänge zum Job erkennen, was die Motivation fördert, den Kurs dieses Semester auch abzuschließen. Nein, nicht zu meinem eigenen Job als Assistentin; den kann ich auch ohne Inhalte des Studiums bewältigen; aber ich verstehe so manche Fachbegriffe, Aufgaben und Modelle meiner Kollegen der eigenen und auch anderen Abteilungen besser. Solche Aha-Effekte sind wichtig, um das Studium weiter durchzuziehen.
Es beruhigt jedoch, zu wissen, dass - falls etwas dazwischen kommt und ich die Klausur nicht schreiben kann - ich den Kurs nicht erneut belegen muss, um die Klausur in einem späteren Semester zu schreiben. Aber zulange will ich darüber gar nicht nachdenken; denn ich schreibe die Klausur im März.
Es war jedenfalls eine sehr erfreuliche Nachricht, eine glatte 1 in der Einsendearbeit zu haben. Das darf ruhig in der Klausur auch so gehen; daran glaube ich zwar nicht - aber an die 1 in der Einsendearbeit hab ich auch nicht geglaubt. ;-)
Freitag, 27. November 2009
Im letzten Semester habe ich das Modul "Externes Rechnungswesen" belegt.
Da es mir Spaß gemacht hat und mich interessiert hat, habe ich neben den Mentoriellen Veranstaltungen auch zu Hause viel Zeit mit dem Inhalt der Kurseinheiten verbracht.
So ist diese Zusammenfassung entstanden, die ich in den letzten Wochen dann nur noch zur Klausurvorbereitung genutzt habe. Außerdem habe ich einige Klausuraufgaben gerechnet und in Excel zusammengeschrieben.
Hier sind die Ergebnisse:
- Aufgabe 4, Klausur September 2008
- Klausur September 2007
- Klausur März 2007
Außerdem habe ich in Excel eine Vorlage erstellt, mit der die Lohn- und Gehaltsbuchungen berechnet werden können. Hier ist der Link dazu.
Ich denke, dass die Nutzung ziemlich selbsterklärend ist. In den gelben Feldern werden automatisch die Summen errechnet. Die Felder, die Nullen enthalten, werden automatisch berechnet, sobald man ein Bruttogehalt einträgt. Die KV-, RV-, AV-, PV- Beträge habe ich absichtlich nicht ausrechnen lassen, weil sie manchmal auch als Beträge und nicht als Prozentzahlen gegeben werden. Die Zusammenfassung ist im Sommersemester 2009 entstanden. Für Vollständigkeit übernehme ich keine Garantie; mir hat sie für die Klausur geholfen, weil wir alle relevanten Inhalte bearbeitet haben. Ab dem nächsten Semester sollen sich wohl die gesetzlichen Grundlagen ändern, was bedeutet, dass diese Zusammenfassung dann nicht mehr aktuell ist.
Diese Zusammenfassung allein kann sicherlich nicht helfen, die Klausur zu bestehen. Ich empfehle die Mentoriellen Veranstaltungen in den einzelnen Studienzentren, die hier aufgeführt sind. Herzlichen Dank an dieser Stelle; ohne die Veranstaltungen hätte ich die Klausur sicher nicht so ohne Weiteres bestanden.
Habt Ihr Fragen? Meldet Euch gerne bei mir.
Sind die Informationen für Euch hilfreich? Ich freue mich auf Euer Feedback; nutzt dafür gerne die Kommentar-Funktion.
Ich wünsche Euch viel Erfolg und Spaß mit den Unterlagen - auf dass sie Euch helfen, die Klausur zu bestehen.
Samstag, 10. Oktober 2009
Kurz und knapp: Ich habe die Klausur Externes Rechnungswesen bestanden! Die Ergebnisse standen schneller zum Abruf bereit, als ich dachte. Ich hatte mit ca. 6 Wochen geplant. Aber je eher desto besser. Die offiziellen Briefe lassen sicher noch etwas länger auf sich warten, aber das ist zweitrangig. Hauptsache bestanden! Hoch motiviert geht´s weiter im laufenden Semester.
Donnerstag, 24. September 2009
... habe ich heute mein neues Studienmaterial für das kommende Semester in Ordner abgeheftet. Ich werde mich im kommenden Semester, das am 1. Oktober beginnt, mit den Modulen "Finanzierungs- und entscheidungstheoretische Grundlagen" und "Grundlagen des Privat- und Wirtschaftsrechts" beschäftigen.
Das sind jetzt echt mal zwei Module, die mich sogar interessieren. Recht hab´ ich schon immer gerne gemacht. Um die Ecke denken liegt mir irgendie. Und teilweise komische, aber doch zumindest laut Gesetz realistische Argumentationen und Interpretationen bringen, das kann ich auch ganz gut. Da könnt Ihr Patrick fragen; das funktioniert nicht nur bei den Modulen des Studiums. 
Ja, und Finanzierungs- und entscheidungstheoretische Grundlagen, wahrscheinlich wieder etwas mathelastig, aber das macht ja nichts. Da ich Wirtschaftsmathematik beim ersten Versuch bestanden habe (nicht unbedingt üblich bei WiWi-Studenten) und das auch noch nicht so lange her ist, kann ich mich noch gut an erste und zweite Ableitung sowie die p,q-Formel erinnern. Das war wohl das höchste mathematische Wissen, das man da vorweisen musste, sagte eine Kommolitonin. Ich lasse mich mal überraschen. Wie in den letzten Semestern auch, bin ich zu Anfang sehr motiviert und gespannt, was mich da so tatsächlich erwartet und ob meine Vorstellungen passend sind.
Ach ja, und dann ist da ja auch noch die Klausur "Einführung BWL/ VWL", die dieses Semester auf mich wartet. Die Klausurzulassung hab´ ich letztes Semester schon bekommen durch das Bestehen der Einsendearbeit. Mich für die Klausur anzumelden war mir dann doch etwas zu risikobehaftet. Dafür hatte ich nicht genug Zeit investiert; für BWL zwar schon, aber für VWL nicht. Ich denke, dass es die richtige Entscheidung war. Um in meinem Zeitplan zu bleiben, schreibe ich dann kommendes Semester halt 3 Klausuren. Was solls? Ich hörte von einem Studenten im Erstsemester, der 5 Klausuren gleichzeitig geschrieben und davon 4 bestanden hat. Ok, er ist Lehrer... das hat schon was zu sagen. Bei so viel Ferien könnte ich das natürlich auch. Nein, Spaß beiseite. Da gehört schon was zu, soviele Klausuren zu schreiben. Aber wenn man früh anfängt zu lernen, sollte es zu packen sein.
Ich halte Euch auf dem Laufenden, ob das wirklich so klappt, wie ich mir das vorstelle.
Ein kleines Polster hab´ ich dennoch, wenn mal etwas dazwischen kommt: Ich bin Akademiestudentin im 3. Semester. Ich muss ab Bestehen der ersten Klausur insgesamt 5 Klausuren in 6 Semestern bestehen, um ein Zeugnis zu bekommen, um mich dann als "richtige Studentin" einschreiben zu können. Ist aber nur eine Statusänderung; ich fühle mich jetzt auch schon als richtige Studentin. Ich hab´halt nur kein Abi und muss besonders in mathematischen Fächern etwas mehr lernen als die "richtigen Studenten". Sonst macht das keinen Unterschied.
Das neue Semester hat noch nicht angefangen, deshalb ist es erstmal beim Abheften geblieben. Gelesen hab´ ich noch nichts. Ein bisschen Pause muss ja auch sein. Wird sich in den nächsten Tagen aber sicher ändern.
Am Dienstag habe ich die Klausur "Externes Rechnungswesen" der Fernuni Hagen in Düsseldorf im Uni-Gebäude geschrieben. Ob ich sie bestanden habe, steht noch in den Sternen.... Sie liegt jetzt zumindest auf einem Stapel von wahrscheinlich sehr vielen Klausuren und wartet auf die Auswertung.
Nach ersten Hochrechnungen (Vergleichen mit Kommiliton-inn-en, den eigenen Notizen aus den Veranstaltungen, usw.) habe ich mehr als die Hälfte der Punkte erreicht. Das ist ja schon mal erfreulich, aber eine gewisse Unsicherheit bleibt.
Als die Klausur ausgeteilt wurde, habe ich die Vorbemerkungen gelesen und dann direkt losgelegt. Aufgabe 1, der Buchhaltungsteil. Es gab dort eine Tabelle mit sehr vielen Marmeladen und Likören, weil unsere Firma nämlich die Werner Gaumenschmeichler GmbH war, die teilweise Konfitüren selbst produzierte und Liköre und Obstbrände als Handelsware im Sortiment hatte. Das war schon mal nicht so schwer zu erkennen, aber die Masse an Produkten hat mich etwas überrascht. Die einzelnen Teilaufgaben im Buchhaltungsteil beinhalteten Fragen und Buchungen zu Anzahlungen, Scheckeinreichungen, Schadensersatzzahlungen, Berechnung und Buchung von Abschreibungen, Rechnungsabgrenzungen, Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen und Buchung der Inventurergebnisse sowie natürlich die berühmte Gewinn- bzw. Verlustbuchung. Teilweise neu, teilweise auch typisch und bekannt aus Vorgängerklausuren. Bei dem errechneten Gewinn bzw. Verlust, den ich errechnet habe, hab ich noch niemanden gefunden, der/ die das gleiche Ergebnis hat. Muss ja nichts heißen, aber die Wahrscheinlichkeit, dass mein Ergebnis falsch ist, ist ziemlich groß.
Aufgabe 2 ging um die Berechnung verschiedener Abschreibungsaufwände nach verschiedenen Prinzipien, nämlich dem Nominalwertprinzip, dem Prinzip der realen Kapitalerhaltung und dem Substanzerhaltungsprinzip. Die gleiche (wirklich genau die gleiche Aufgabe aus einer vergangenen Klausur) hatten wir uns einen Tag vorher noch angesehen und im Auto noch über die verschiedenen Methoden gesprochen. Sichere Punkte - 30 von 30 Punkten. Die nächste Aufgabe, genauso schön. Ebenfalls eine vergangene Klausuraufgabe, die wir am Tag vorher noch bearbeitet hatten: Berechnung der Zuführung zur gesetzlichen Rücklage und des Bilanzgewinns. Wieder sichere Punkte, 30 von 30 Punkten.
Aufgabe 4, nein, meine Lieblingsaufgabe war es nicht, aber sie war lösbar. Ich hatte wirklich die ganze Zeit Schwierigkeiten, mir die Kennzahlen zu merken. Zum guten Schluss (nach mehrmaligem Abfragen, Abschreiben, Durchlesen) hatte ich sie dann endlich alle im Kopf. Hier wollte ich nicht auf "Mut zur Lücke" gehen und das war auch gut so. Hätte ich nur die Standard-Kennzahlen gelernt, hätte mir das nichts gebracht. Es wurden nämlich mal etwas ungewöhnlichere Kennzahlen abgefragt wie z. B. Working Capital, Debitorenziel, Effektiv-Verschuldung und Lagerdauer 1, die in den vorherigen Klausuren nicht so häufig abgefragt wurden. Weiterhin musste das Rohergebnis, das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, das ordentiche Betriebsergebnis sowie das außerordentliche Ergebnis berechnet werden. Glücklicherweise hab ich mir den Paragraphen im Gesetz markiert, in dem das alles nachzulesen war. Leider bin ich total durcheinander gekommen mit der Angabe in T€. Die gegebenen Zahlen waren auch schon in T€. Ich habe aber die letzten 3 Stellen dann weggelassen aus Verwirrung mit Tausendern und Millionen, dummerweise. Denn z. B. 1000 bei Angabe in Tausendern ist 1 000 000; und ich habe nur 1 hingeschrieben. D. h. keine Punkte für diese Aufgabe. 
Und zum guten Schluss noch die berühmte Jahresabschluss-Aufgabe, bei der bei jeder Teilaufgabe zwei Zahlen angegeben werden mussten. (1) bei einem möglichst niedrigen Gewinn und (2) bei einem möglichst hohen Gewinn. Das heißt, wenn wir Abschreibungswahlrechte haben, nutzen wir diese aus bei einem möglichst niedrigen Gewinn und nutzen sie nicht bei einem möglichst hohen Gewinn. Hohe Abschreibungen = hohe Aufwendungen = Niedriges Eigenkapital = niedriger Bilanzansatz = niedriger Gewinn und umgekehrt: Geringe Abschreibungen = Geringe Aufwendungen = Hohes Eigenkapital = Hoher Bilanzansatz = Hoher Gewinn. Diese Aufgabe kam mir auch sehr bekannt vor aus der Klausur, die wir genau einen Tag vorher gerechnet haben. Es war genau die gleiche. Die Zahlen hatte ich teilweise noch im Kopf, habe aber natürlich nochmal nachgerechnet und mich somit auch bei der einen oder anderen Teilaufgabe vertan. Trotzdem hat es mir sehr gut getan, dass ich die gleichen Aufgaben einen Tag vorher bearbeitet habe. Sonst wäre ich z. B. in der Klausur beim besten Willen nicht darauf gekommen, mit welchem Wert ich Aktien ansetze, wenn zwischenzeitlich ein Teil verkauft wurde. Oder ob Pkw-Kosten vone inem PkW, der auch privat genutzt wird, auch mit den anteiligen Anschaffungskosten auf dem Privatkonto landet.
Alles in allem ist meine Erfahrung aus der Klausur: ich war extrem angespannt, weil die 2 Stunden ziemlich knapp sind für so viele Aufgaben. Unser Mentor hatte schon Recht: mehr als 1 Minute darf man für 3 Punkte nicht aufwenden, sonst kommt man nicht klar. Besonders nicht dann, wenn einem wie mir nachher noch einfällt, dass eine Aufwandsbuchung nicht korrekt ist und man dann das ganze Jahresergebnis nochmal anpassen und neu berechnen muss. Das war dann echt knapp. Und durch den Zeitmangel hab´ich diesen total dummen Flüchtigkeitsfehler gemacht mit der Angabe in T€. Ok, das kann passieren, muss aber nicht. Nach der Klausur hab´ ich zunächst gedacht "Super, besser hätte es nicht sein können" (weil ich viele der Aufgaben kannte und darauf vorbereitet war). Dann (nach dem ersten Vergleichen) dachte ich "Ok, ich geh dann nächstes Semester nochmal zu dieser Klausur". Doch nach den genaueren Vergleichen und den sicheren Punkten glaube/ hoffe ich, dass ich es geschafft habe. Das erste Gefühl hat mich hoffentlich doch nicht getäuscht. Es hätte schlimmer kommen können, was Inhalte und Aufgaben betrifft.
Jetzt heißt es warten, so 6 Wochen ungefähr. Ich lasse natürlich von mir hören, wenn ich bestanden habe. Wenn Ihr nichts von mir lest zu dem Thema, könnt Ihr Euch ja schon denken, was passiert ist. Dann schreibe ich nächstes Semester wieder zum gleichen Thema. Na, hoffentlich nicht. . .
Freitag, 18. September 2009
"Ob eine Sache gelingt, erfährst Du nicht, indem Du darüber nachdenkst, sondern wenn Du sie ausprobierst." (Unbekannt)
Na ja, ich studiere natürlich trotzdem, aber ich probiere Dienstag aus, die Klausur zu bestehen trotz gewissen Lücken.Ich werde mich jetzt in den Endspurt zum Lernen begeben (juhu, ich habe ab heute Urlaub) und die Klausur "Externes Rechnungswesen" am Dienstag schreiben. Auch wenn ich denke, dass ich hätte mehr lernen können (denkt man das nicht immer, egal, wieviel man gelernt hat?). Es ist noch nicht zu spät. Ich habe noch genau 4,5 Tage zum Lernen. Und dann wird´s ernst. Bis dahin werde ich mich hier sicher nicht mehr melden. Ihr wisst schon.. Prioritäten. 
Also - drückt mir am Dienstag die Daumen. Danach werde ich berichten, wie es gelaufen ist.
Sonntag, 13. September 2009
Wie Ihr ja sicher wisst, beschäftige ich mich zurzeit mit dem Modul "Externes Rechnungswesen" beim Fernstudium an der Fernuni Hagen. Ich bin am Lernen und habe dafür in Excel eine Vorlage für die Staffelrechnung der Gewinn-und Verlust-Rechnung erstellt nach § 275 Absatz 3 HGB (Umsatzkostenverfahren). Sie enthält auch die Erweiterung, um den Bilanzgewinn zu errechnen nach §158 Absatz 1 Aktiengesetz.
Ihr könnt in die Vorlage Eure Zahlen eingeben und erhaltet dann die benötigten Ergebnisse Rohergebnis, Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, außerordentliches Ergebnis, Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag und/ oder Bilanzgewinn.
Hier könnt Ihr die Vorlage herunterladen. Viel Erfolg bei der Klausurvorbereitung. Ich freue mich auf Eure Anregungen und Kommentare dazu.
Sonntag, 16. August 2009
Endspurt ist angesagt - nur noch 1 Monat bis zur Klausur. Ja, Ihr habt richtig gelesen. Ich schreibe dieses Semester nur eine Klausur. Von der Klausur "Einführung Wirtschaftswissenschaften" habe ich mich heute abgemeldet. Den ganzen Stoff bekomme ich bis zur Klausur nicht mehr in meinen Kopf rein.
Für BWL war ich bei allen Mentoriellen Veranstaltungen; mit VWL habe ich mich hingegen so gut wie gar nicht beschäftigt. Man könnte jetzt sagen, ich war zu faul. Man könnte auch positiv formulieren, dass ich viele andere Dinge erledigt habe und Wirtschaftswissenschaften dabei deutlich zu kurz gekommen ist. Ich tendiere zur zweiten Variante, denn ich habe in diesem Halbjahr einiges Andere so ganz nebenbei erledigt und mir diesbezüglich viel neues Wissen angeeignet. Für das Studium war es jedoch nicht besonders förderlich, dafür aber für mich selbst und die vielen anderen Baustellen, die ich noch so am Laufen habe. Das habe ich erkannt und das nächste Semester ist dafür da, um es besser zu machen. Dann kommen vielleicht die anderen Baustellen zu kurz oder ich muss das Ganze besser organisieren. Leider hat jeder Tag nur 24 Stunden. Und wenn ich die Stimmen aus meinem Bekanntenkreis so hören, die sagen "Wow - wie Du das alles schaffst", dann kann ich doch eigentlich schon ganz stolz auf meine Organisation sein. Und ein bisschen Freizeit muss eben auch sein. Alles zu seiner Zeit.
Und wie ich von anderen Fernstudenten so höre, geht es ihnen auch nicht anders als mir. Jeder hat halt irgendwie noch Anderes zu tun. Wir sind eben keine Vollzeitstudenten, sondern haben "nebenbei" noch einen Vollzeitjob oder wir studieren "nebenbei", was andere Vollzeit tun (wie auch immer man es formulieren möchte). Somit müssen wir uns auch nicht extrem verrückt machen und nicht mehr von uns verlangen als möglich.
Ich denke, dass die Organisation trotzdem verbesserungswürdig ist. Nobody is perfect. Das werde ich dann im nächsten Semester mal angehen und konzentriere mich bis dahin erstmal voll und ganz auf Externes Rechnungswesen. Das macht mir Spaß und geht auch aus dem Grund leichter von der Hand. Ist dann auch gar nicht schlimm, dass ich mich an einem so sonnigen Tag wie heute hinsetze und mich mit T-Konten, Jahresabschluss, Soll an Haben, usw. beschäftige.
Allen Studenten, die sich ebenfalls auf die Klausuren vorbereiten, haltet durch und seid nicht allzu streng mit Euch. Ein bisschen Glück gehört auch immer dazu! Und wenn man die Sache locker angeht, läuft es meist viel besser als wenn man das alles zu verbissen sieht.
Freitag, 17. Juli 2009
Ich bin der Klausur im Fach "Wirtschaftswissenschaften" wieder ein Stückchen näher gerückt. Die Einsendearbeit in VWL habe ich bestanden, sogar mit der Note 2 - besser als erwartet.
Damit habe ich die Klausurzulassung erhalten. Die BWL-Einsendearbeit habe ich auch abgeschickt; auf die Ergebnisse warte ich noch und hoffe, dass ich sie auch bestanden habe. Die Klausur könnte ich aber auch schreiben, wenn ich die Einsendearbeit BWL nicht bestanden hätte. Eine von beiden reicht - zumindest für die Klausur. Können muss ich den Stoff ja sowieso für die Klausur.
Und dafür muss ich mich ehrlich gesagt ziemlich anstrengen, denn ich fange wieder viel zu spät mit dem Lernen an. Unter Druck und mit einem Ziel nah vor Augen lernt es sich eben viel besser. Am Anfang des Semesters ist ja immer noch sooo viel Zeit bis zur Klausur. Und jetzt sind es nur noch 2 Monate. Na ja, wenn man es am Anfang langsam gehen lässt, muss man nachher intensiver lernen.
Wenn ich also demnächst nicht ans Handy gehe, es wieder länger dauert, bis ich E-Mails beantworte und unsere Treffen auf den nächsten Semesterbeginn verlegt werden, wisst Ihr warum..... Hier wird es dann auch wieder ruhiger, zumindest dann im letzten Monat vor der Klausur. Ich hoffe, dass Ihr mir alle die Daumen drückt - ein bisschen Glück gehört natürlich auch dazu. Allen, die sich in der gleichen Situation befinden, wünsche ich viel Erfolg und natürlich auch das nötige Glück.
Montag, 22. Juni 2009
Ich habe gestern meine Ergebnisse der 2. Einsendearbeit Externes Rechnungswesen, Kurs Buchhaltung, abgerufen und habe bestanden. Nachdem ich bei der 1. Einsendearbeit mit einer glatten 1 vorgelegt habe, konnte diese ja schon nicht mehr besser werden. Genauso gut ist sie leider auch nicht geworden. Ich habe "nur" eine 2 (um genau zu sein, 87 Punkte). Damit bin ich mehr als zufrieden. Denn mit dem Bestehen dieser beiden Einsendearbeiten habe ich die Klausurzulassung für das Modul "Externes Rechnungswesen" erhalten. Es gibt zwar noch 2 weitere Einsendearbeiten zum Kurs Jahresabschluss, die jetzt aber quasi nur noch zur Übung sind. Abgeben muss ich sie nicht, denn meine Klausurzulassung habe ich und das zunächst mal Sinn und Zweck der Einsendearbeiten. Klar ist es auch Wiederholung und ein Spiegel des Wissensstandes, aber es ist aus meiner Sicht nicht zwingend erforderlich.
Im Modul BWL/ VWL warten auch noch 2 Einsendearbeiten auf mich, von denen ich mindestens eine bestehen muss, um auch hierfür die Klausurzulassung zu bekommen. Mal sehen, wie das Ergebnis so ausfällt. Darauf konzentriere ich mich jetzt als nächstes und habe damit mehr als genug zu tun.
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