Freitag, 27. November 2009
Im letzten Semester habe ich das Modul "Externes Rechnungswesen" belegt.
Da es mir Spaß gemacht hat und mich interessiert hat, habe ich neben den Mentoriellen Veranstaltungen auch zu Hause viel Zeit mit dem Inhalt der Kurseinheiten verbracht.
So ist diese Zusammenfassung entstanden, die ich in den letzten Wochen dann nur noch zur Klausurvorbereitung genutzt habe. Außerdem habe ich einige Klausuraufgaben gerechnet und in Excel zusammengeschrieben.
Hier sind die Ergebnisse:
- Aufgabe 4, Klausur September 2008
- Klausur September 2007
- Klausur März 2007
Außerdem habe ich in Excel eine Vorlage erstellt, mit der die Lohn- und Gehaltsbuchungen berechnet werden können. Hier ist der Link dazu.
Ich denke, dass die Nutzung ziemlich selbsterklärend ist. In den gelben Feldern werden automatisch die Summen errechnet. Die Felder, die Nullen enthalten, werden automatisch berechnet, sobald man ein Bruttogehalt einträgt. Die KV-, RV-, AV-, PV- Beträge habe ich absichtlich nicht ausrechnen lassen, weil sie manchmal auch als Beträge und nicht als Prozentzahlen gegeben werden. Die Zusammenfassung ist im Sommersemester 2009 entstanden. Für Vollständigkeit übernehme ich keine Garantie; mir hat sie für die Klausur geholfen, weil wir alle relevanten Inhalte bearbeitet haben. Ab dem nächsten Semester sollen sich wohl die gesetzlichen Grundlagen ändern, was bedeutet, dass diese Zusammenfassung dann nicht mehr aktuell ist.
Diese Zusammenfassung allein kann sicherlich nicht helfen, die Klausur zu bestehen. Ich empfehle die Mentoriellen Veranstaltungen in den einzelnen Studienzentren, die hier aufgeführt sind. Herzlichen Dank an dieser Stelle; ohne die Veranstaltungen hätte ich die Klausur sicher nicht so ohne Weiteres bestanden.
Habt Ihr Fragen? Meldet Euch gerne bei mir.
Sind die Informationen für Euch hilfreich? Ich freue mich auf Euer Feedback; nutzt dafür gerne die Kommentar-Funktion.
Ich wünsche Euch viel Erfolg und Spaß mit den Unterlagen - auf dass sie Euch helfen, die Klausur zu bestehen.
Montag, 21. September 2009
... ich habe Spezi bestellt.
So die Worte vom Nachbartisch im Havana heute Abend. Patrick und ich haben uns fragend angesehen; genauso fragend wie die Kellnerin. Sie sagte: Mezzo-Mix ist doch Spezi, nämlich Cola und Fanta. Der Gast fragte: Sicher? Ich mag nämlich kein Mezzo-Mix.
Ich hab' direkt zu Hause mal nachgesehen. Hier das Ergebnis: Mezzo Mix ist eine Mischung aus Cola und Orangenlimonade. Aha... was ist da dann der Unterschied zu Spezi? Manche Leute muss man nicht verstehen.
Er hat jedenfalls dann ein neues Glas bekommen, mit Cola und Fanta gemischt... seine Reaktion, als die Kellnerin weg war und er probiert hatte: Ne, das verträgt mein Magen nicht.
Da fällt mir wirklich nichts mehr zu ein. Was hatte er nochmal bestellt? Spezi, also Cola mit Fanta... manche Leute gehen glaub' ich einfach mal raus, um sich pauschal zu beschweren.
Und die armen Kellner und Kellnerinnen müssen immer freundlich bleiben. Ich finde, solchen Gästen darf man ruhig mal was sagen und nicht anstandslos was Neues bringen.
Na ja, als ich gerade so den Link zu dem Wikipedia-Eintrag Spezi herausgesucht habe, habe ich noch etwas gefunden. Vielleicht wollte er das Original-Spezi. Ich muss zugeben, dass ich noch nie vorher etwas davon gehört habe. Manche Leute kennen eben alles und sind dazu noch verwöhnt.
Montag, 27. Juli 2009
Am Samstag war ich mit Freunden, Bekannten und (ehemaligen) Kollegen im Kernkraftwerk Biblis.
Schon vor einigen Monaten haben wir diesen Besichtigungstermin mit einem Mitarbeiter der Öffentlichkeitsarbeit abgestimmt. Zunächst begann die Veranstaltung mit einer Präsentation im Infozentrum, wo wir über die Funktionsweise der Anlage, die Sicherheiteinrichtungen, die Strahlung und Umgebungsüberwachung sowie die Entsorgung bekamen. Der Vortrag war wirklich gut gestaltet und informativ. Nachdem dann alle Besucher einen Helm und eine Schutzbrille bekommen hatten, gab es die Personalausweiskontrolle und den Sicherheitscheck ('wie am Flughafen). Dann starteten wir den Rundgang, der u. a. das Maschinenhaus beinhaltete.
Wir haben gesehen, dass das Gelände durch einen Wassergraben eine Mauer und Stacheldraht abgezäunt ist. Sobald diese Mauern überquert werden, wird der Alarm ausgelöst und an eine Sicherheitsfirma gemeldet.
Trotzdem haben einige Greenpeace-Mitglieder vor etwa 4 Wochen keine Mühen gescheut, die Mauer im Kraftwerk Unterweser zu überqueren und ihre Transparente auszurollen. Nur gestört hat es nicht so richtig jemanden, außer dass darauf geachtet wurde, dass sie nicht in sicherheitstechnisch relevante Bereiche eindringen. Das Kraftwerk lief auf Volllast weiter, bis "die Eindringlinge" irgenwann von alleine das Weite gesucht haben. Einen Artikel dazu gibt es hier zu lesen. Ok - die Schilderung von Greenpeace mag dazu etwas anders aussehen. Ist halt die Frage, wer hier wirklich Recht hat und ehrlich gesagt möchte ich den entsprechenden Artikel von Greenpeace hier auch gar nicht verlinken.
Was ich mich frage, während "alle" nach dem Atomausstieg schreien: Wo soll denn bitte die Grundversorgung herkommen, die bisher von Atom- und Braunkohlekraftwerken gesichert wird? Macht sich darum denn keiner Gedanken? Oder will auf einmal nach Abschaltung der Atomkraftwerke jeder einen höheren Preis für Strom aus erneuerbaren Energien zahlen? Oder soll dann der Strom von unseren französischen Nachbarn bezogen werden, wo Störfälle á la Krümmel an der Tagesordnung sind und durchschnittlich einmal im Jahr vorkommen.
Hier ist noch ein interessanter Artikel zu den Strahlenbelastungen, denen man im Alltag so ausgesetzt ist. Um das jetzt mal vorstellbar zu beschreiben: Bei einem Flug nach Mallorca ist die Strahlenbelastung 20 x höher als im Jahr an einem Atomkraftwerk. Schon mal jemanden gehört, der sich über die Strahlenbelastung auf Urlaubsflügen beschwert? Ich nicht....
Ich kann jedem eine Besichtigung empfehlen, um sich genauer zu informieren. Deshalb hier der Link zur Internetseite der RWE Power AG, wo die Besichtigungen vom Kernkraftwerk Biblis (und auch anderen Kraftwerken) angefragt werden können. Nutzt die Chance, solange es noch möglich ist.....
Sonntag, 5. Juli 2009
Ne, nicht was Ihr jetzt denkt. 
Das ist ein Spruch auf einer Postkarte, die vom Verein "Deutsches Atomforum e. V." herausgegeben wurden.
Danke, ...für die letzte Nacht
... und danke für die knusprige Steinofenpizza, für den kühlen Weißwein und den packenden Film. Vielen Dank Backofen, vielen Dank Kühlschrank, vielen Dank Fernseher!
Vielen Dank, Kernenergie!
Weiter beschrieben wird auf der Karte, wieviele Backöfen, Kühlschränke und Fernseher am Laufen gehalten werden (nämlich insgesamt 28 Mio. Backöfen und 50 Mio. Kühlschränke oder Fernseher) und dass 150 Millionen CO2 dadurch eingespart werden. Und nun soll damit Schluss sein?
Es gibt dazu noch weitere Karten:
Willst Du wirklich mit mir Schluss machen?
Wir hatten doch so eine schöne Zeit...
HIer ist dann beschrieben, dass durch ein deutsches Kernkraftwerk jährlich genug Strom erzeugt, um 2,5 Mio. Haushalte oder 4500 Krankenhäuser oder 22000 Hallenbäder mit Strom zu versorgen. Und nun soll damit Schluss sein?
Die dritte Variante sieht so aus:
32 ist doch kein Alter!
Mit 32 geht man doch nicht in die Rente!
Dort wird darüber geschrieben, dass die Kernkraftwerke gerade erst Anfang 30 sind und schon in den Ruhestand geschickt werden sollen. Obwohl sie doch die gleiche Menge CO2 einsparen, die der gesamte deutsche Straßenverkehr verursacht, nämlich 150 Mio. Tonnen CO2. Überall auf der Welt laufen Kernkraftwerke länger, teilweise bis zu 60 Jahre.
Wie ich finde, eine sehr ansprechendes Marketinginstrument, diese Karten. Sie sind in den Farben rot und pink auch sehr ansprechend gestaltet. Die Sprüche auf der Vorderseite fallen auch direkt ins Auge und man wundert sich, was da wohl auf der Rückseite steht. Sie machen also neugierig und wenn man dann die Rückseite gelesen hat, regen sie zum Nachdenken an.
Auf allen 3 Postkarten ist die Internetadresse von einem Forum angegeben, wo man mitreden und mitdiskutieren kann. Hier ist der Link dazu.
Samstag, 18. April 2009
Wo kommt die Braunkohle her? Wie gewinnt man sie und wie macht man daraus Strom? Quarks & Co. hat sich damit beschäftigt und den Tagebau Garzweiler, den Krafwerksstandort Niederaußem und weitere Standorte von RWE besucht. Hier könnt Ihr den ganzen Beitrag lesen. Und hier gibt es die Sendung als Podcast von Quarks & Co. zum Download.
Freitag, 13. März 2009
In meinem Leitspruchkalender stehen manchmal auf der Rückseite wirklich interessante Dinge:
Forscher haben herausgefunden, dass Fahren und Telefonieren nicht sonderlich positive Auswirkungen auf das Fahrverhalten hat. Mittels einer speziellen Untersuchung der Gehirnaktivität von Testpersonen, die gleichzeitig zuhören und Kurven in einem Fahrsimulator fahren sollten, wurden 37 Prozent geringere Aktivität im Scheitellappen festgestellt. Dieser Scheitellappen ist für das Führen von Fahrzeugen die zentrale Region. Besonders das räumliche Denken und die Orientierung werden hier gesteuert. Auch der Hinterhautlappen war nur vermindert aktiv, der für die visuelle Informationsverarbeitung erforlderlich ist. Und wenn man ehrlich ist, hat jeder von uns schon bemerkt, dass Telefonieren und Autofahren viel Konzentration erfordert - da landet man manchmal auch "neben der Spur" oder fährt etwas über den Mittel- oder Seitenstreifen, weil es gerade so interessant war, was erzählt wurde. Und daran ändert die Freisprecheinrichtung auch nichts. Jeder sollte mal darüber nachdenken, ob die Telefonate hinter dem Steuer so wichtig sind, dass man dafür sogar im Zweifelsfall das eigene oder das Leben der Mitmenschen gefährden möchte. (Quelle:Psychologie heute 3/08)
SMS schreiben, während dem Gehen hat auch schon so manchem eine Beule oder Peinlichkeiten gebracht. Ich habe auch schon Leute gesehen, die vor Laternen oder Bushaltestellen gelaufen sind, weil sie gerade so eifrig am Tippen waren. Blaue Flecken kann man davon auf der Szenestraße "Brick Lane" in London nicht mehr davon tragen - da bleibt dann nur noch die Peinlichkeit. Denn dort sind, um die SMS-Tipper zu schützen, die Laternen mit weißen Matratzen gepolstert worden. Weiß bleiben sie bestimmt nicht lange - entweder von der Luftverschmutzung, den Autoabgasen und dem Regen werden sie dunkel oder von den aufgetakelten Damen mit 1 kg Make-Up und dick Lippenstift im Gesicht kunterbunt. Witzig find ich diese Idee schon. Ich finde, wer meint beim Gehen zu tippen statt auf die Straße bzw. vor seine Nase zu gucken, hat es auch nicht anders verdient, als mal gegen eine Laterne zu laufen. Der hat die Lacher auf seiner Seite und es wird ihm / ihr sicherlich nicht so schnell nochmal passieren. Wenn ich die Gelegenheit habe, schau ich mir die Straße in London mal an. Ich bin demnächst wahrscheinlich mal dort.
Samstag, 14. Februar 2009
- der Tag der Liebenden. Viele sagen, dass dieser Tag von den Blumengeschäften erfunden wurde. Vielleicht ist das auch teilweise so, denn der Tag wurde von den Floristen bestärkt beworben. Dennoch beruft sich der Tag auf den heiligen Valentin von Terni, der Verliebte trotz des Verbots von Kaiser Claudius II. getraut haben und er hat ihnen Blumen aus seinem Garten geschenkt. Er wurde am 14. Februar 269 hingerichtet deswegen. Mehr dazu gibt es bei Wikipedia zu lesen. Jedoch auch auf die Kirche ist der Valentinstag zurückzuführen, denn dort wird am 14. Februar die Ankunft Jesu als himmlischer Bräutigam zur himmlischen Hochzeit gefeiert. Mehr Informationen zum Valentinstag gibt es auch bei Wikipedia. Ich finde diese Bräuche des Valentinstages zwar schön, aber man braucht nicht unbedingt diesen Tag dazu, um dem Partner zu sagen, dass man ihn liebt. Besser ist, wenn man das ganze Jahr über so tut, als wäre Valentinstag. Euch allen wünsche ich einen schönen und romantischen Tag.
Sonntag, 7. Dezember 2008
Ich habe mich das auch gefragt, wofür Twitter wohl gut sein soll. In der Karrierebibel sind einige gute Argumente und auch die Erklärung des Sinn und Zwecks gut und verständlich in einem Artikel niedergeschrieben. Patrick ist ja auch regelmäßig am Twittern und ich hatte nicht verstanden, wofür das gut ist. Nach diesen neuen Argumenten werde ich noch mal darüber nachdenken und es dann vielleicht mal testen. Bis dahin wünsche ich Euch viel Spaß beim Twittern, zwitschern, trillern und Follower sammeln.
Samstag, 6. Dezember 2008
Auch in der Karrierebibel hab´ ich einen interessanten Artikel zu Weihnachtsfeiern und Weihnachtsgrüßen gelesen. Besonders hilfreich finde ich die Tipps für die besonderen Weihnachtsgrüße und Weihnachtskarten. Je nach Firmengrößes ist es natürlich schwer, alle Karten mit der Hand zu schreiben. Wenn jeder Mitarbeiter oder jede Abteilung eigene Karten gestaltet, leidet natürlich auch das Corporate Design darunter. Trotzdem finde ich, dass eine persönlich geschriebene Nachricht etwas mit Wertschätzung zu tun hat. Das Logo der Firma kann ja gerne auf der Karte vorgedruckt sein. Was ich überhaupt nicht mag, sind diese Massen-E-Mails zum Jahresende oder kurz vor Weihnachten, in denen in der Empfängerzeile "Verborgene Empfänger" steht. Klar - das spart natürlich Zeit und erreicht eine breite Masse, aber mit einem persönlichen Gruß hat das nichts mehr zu tun.
Na, hat Euch der Nikolaus auch etwas in Euren Stiefel gebracht? Also ich habe heute einen Tastaturschutz für mein Notebook bekommen und freu mich riesig darüber, denn ich wollte mir das schon lange selbst kaufen und hab es immer vor mir her geschoben. Ich wünsche Euch allen einen tollen Nikolaus-Tag, besonders allen, die heute ihren Namenstag feiern. Viel Spaß. Und wer sich fragt, warum überhaupt Nikolaus gefeiert wird und wer der heilige Nikolaus war, der kann hier mehr über ihn nachlesen.
Sonntag, 28. September 2008
Von Mittwoch, 24. September bis Freitag, 26.September 2008 habe ich an einem Seminar zum Thema "Schneller lesen und mehr behalten" von der Firma Centered Learning Deutschland teilgenommen. Gebucht habe ich das Seminar über die RWE Academy, wo viele Kurse angeboten werden, nicht nur für RWE-Mitarbeiter. Also einfach mal vorbeischauen. Die Organisation, die Informationen und der Ablauf der Seminare der RWE Academy sind sehr gut und die Veranstaltungsorte werden sorgfältig ausgewählt. Ich dann die Buchung über die RWE Academy auf jeden Fall weiterempfehlen. Die Vorstellungsrunde passte zum gesamten Seminar. Der Geschäftsführer von Centered Learning Deutschland Tom Freudenthal hat uns begrüßt mit den Worten "Wir werden hier viele ungewöhnliche Dinge tun". Grund für ungewöhnliche Dinge ist, dass wir unser Verhalten (nämlich unser Lernverhalten) ändern möchten. Wenn man immer alles macht, wie bisher, dann ist es nicht möglich, ein anderes Ergebnis zu erzielen. Und alles, was nicht so ist, wie wir es immer machen, klingt erstmal verrückt. Seine Worte: "Auch, wenn es Euch verrückt vorkommt, macht es trotzdem." Und das war auch so. Die Vorstellungsrunde begann damit, dass jeder sich einen Gegenstand auswählte, die Tom mitgebracht hat. Nach kurzer Zeit zum Nachdenken sollte dann jeder sagen, warum er den Gegenstand ausgewählt hat und was dieser Gegenstand mit dem Grund zu tun haben könnte. Die Gegenstände waren z. B. Schlüsselanhänger, Kristall, Reporterschlumpf, Glaskugel, usw. Und die Zusammenhänge zum Seminar waren interessant. Der Schlüsselanhänger sollte zum Beispiel bei einem Teilnehmer dafür stehen, dass man nicht mehr so schnell vergisst und die Glaskugel, die geschliffen und ohne Ecken und Kanten war, ist als Symbol für den Wunsch, die eigenen Fähigkeiten zu schleifen, um schneller zu lesen und Informationen besser aufzunehmen. Der Reporterschlumpf stand für einen Teilnehmer, dem oft von seinen Kollegen vorgeworfen wurde, viel zu reden. Der schönste Zusammenhang war meiner Meinung nach der Kristall, der ihn viele verschiedene Richtungen gewachsen ist. Das stand für die Gedanken einer Teilnehmerin, die beim Lesen immer abschweifen in alle Richtungen. Der zweite Teil der Vorstellungsrunde war ähnlich wie "Ich packe meinen Koffer". Tom hat sich vorgestellt, in dem er ein Tier genannt hat, das mit dem gleichen Anfangsbuchstabe wie sein Name anfängt. Dann war es die Aufgabe, die Bewegung des Tiers sowie den Laut dazu nachzumachen. Der Tiger stürzt sich brüllend auf seine Beute. Der nächste musste dann den Namen, das Tier und die Bewegung des Vorgängers nachmachen, und seinen Namen, Tier, Bewegung und Laut dazuzunennen. Das ging dann weiter, bis dass der letzte (in dem Fall war ich das) in der Runde alle Namen, Tiere, Laute und Bewegungen nachmachen konnte. Ja - kurzum gesagt: die Namen konnten wir nicht mehr vergessen. Es kamen ganz interessante Tiere heraus: Marder, Panda, Hund, Regenwurm, Goldfisch, usw. Danach haben wir kurz mit Hilfe eines Mindmaps erläutert, warum es so schnell möglich war, die Namen zu behalten. Die Sinne "Hören, sehen" spielten dabei eine große Rolle sowie das eigene Wiederholen. Ja, zugegeben, ziemlich verrückt, aber effektiv! Zu Beginn haben wir eine Leseübung gemacht, um herauszufinden, wie viele Worte pro Minute wir lesen. Darauf folgten täglich zwei Schnellleseübungen, die wir auch nach dem Seminar mit dem SpeedReadingTrainer von Centered Learning am Bildschirm weiterhin durchführen können. Im Seminar waren die Schnellleseübungen jedoch ganz normal im Buch. Begonnen mit einer kurzen Entspannungsphase und einem Augentraining ging es dann zum Lesen. Das war jedoch nicht lesen im eigentlichen Sinne, denn es war bewusst so ausgelegt, dass man mit den Augen in einer bestimmten Weise über die Zeilen ging, jedoch ohne Verständnis. Einige Wörter kamen dabei in den Blick, allerdings ohne bewusste Wahrnehmung der Bedeutung. Ziel der ganzen Übung ist, dass man dem Gehirn die Information gibt, dass man nicht mitspricht und sich die Wörter in Gedanken leise vorliest. Da man in ca. 600 Worten pro Minute denkt, ist das Mitsprechen nicht mehr möglich, wenn man schneller lesen möchte. In meiner Leseübung kam heraus, dass ich 208 Worte pro Minute lese. Am Ende des Seminars haben wir diese Übung wiederholt und ich habe mich um genau 104 Worte auf 312 Wörter pro Minute gesteigert. Wie Ihr seht, die Technik hat also funktioniert. Wir haben in dem Seminar weitere Tipps bekommen, wie man sich Dinge besser merken kann. Die werde ich jedoch hier nicht verraten, denn es hat auch viel mit Kreativität und Phantasie zu tun, die man im Erwachsenenalter erst wieder aufdecken muss. Bei vielen ist es so, dass sie als Kinder eine große Phantasie haben, die dann im Laufe der Schulzeit durch Fakten und feste Strukturen verschüttet wird. Dieses Seminar hat mir geholfen, die Phantasie ein Stück weit wieder ans Tageslicht zu holen. Und aufgrund dieser Techniken hatte ich z. B. in 3 Minuten die Möglichkeit, die letzten 10 Präsidenten der USA auswendig zu können. Auch 3 Tage nach dem Seminar kann ich sie noch aufzählen.des Gehirns, die verschiedenen Arten von Wissen und Wissensaufnahme erfahren. Der wichtigste Punkt für mich war jedoch zu erkennen, wie ich ein Fachbuch oder einen fachlichen Text so aufteile, dass ich sogar Spaß und Interesse am Lernen habe. Das ist nicht so daher geschrieben sondern wirklich war. Es hat mir geholfen, dass ich mit Freude an meine Unterlagen gehe, auch wenn das Thema mal nicht so interessant ist. Was beim Lernen hilft, ist der SpeedLerningService von Centered Learning. Dieses Programm hilft dabei, um Fakten zu lernen. Zuerst muss die Erfassung der Fakten erfolgen, was schon eine erste Wiederholung ist. Anschließend erstellt das Programm aus den Fakten Multiple-Choice-Fragen, die beantwortet werden müssen. Im dritten Schritt werden dann nur die einzelnen Fakten aufgeführt und der Nutzer muss selbst die Antwort geben. So haben einige Teilnehmer in 16 Stunden 1000 Fakten gelernt. Super nutzbar für Detailwissen, das zunächst außerhalb eines Zusammenhanges steht. Ich kann mir vorstellen, dass es geeignet ist, um Jahreszahlen, Prozentzahlen, Vokabeln, usw. zu lernen. Wenn man sich dort anmeldet, hat man auch Zugriff auf die Lektionen, die andere Nutzer für sich angelegt haben. Ich werde das Programm in der nächsten Zeit nutzen und Euch gerne auch darüber berichten, wie es funktioniert und was ich gelernt habe. Diese SpeedLearningMachine gibt es auch speziell für englische Vokabeln. Hier findet Ihr mehr dazu. In weiteren Abschnitten des Seminars haben wir viel über die Funktionsweise von Mindmaps und auch den Sinn dahinter gesprochen. Ich habe nun endlich verstanden, wozu sie hilfreich sind und werde sie auch in meinem Alltagsleben und vor allem beim Lernen einsetzen. Etwas Besseres als Notizmöglichkeit gibt es nicht, da das Mindmap auf gehirngerechtes Arbeiten zielt. Gerade für Leute, die vor einer Prüfung stehen, hat die Firma Centered Learning noch ein Tool entwickelt, das sich "Der Lernplaner" nennt. Es ist so aufgebaut, dass man pro Fach die Seitenanzahl eingibt, die man bis zu einem bestimmten Zeitpunkt (z. B. bis zur Prüfung) durcharbeiten muss. Der Lernplaner rechnet dann auf 6 Tage pro Woche herunter (ein Tag dient für Hobbys, Freunde treffen oder andere Dinge - alles außer lernen), wieviel man pro Tag lesen und lernen sollte. Dann gibt man die Istzahl ein und der Lernplaner errechnet dann die Soll-Zahlen für die Folgetage. Beispiel: ich soll 30 Seiten pro Tag lesen, schaffe aber an einem Tag nur 20 Seiten, dann werden die restlichen 10 Seiten auf die übrigen Tage verteilt. Schaffe ich an einem Tag mehr als 30 Seiten, werden diese dann an den Folgetagen abgezogen. Man kann hier eine Vorbereitungszeit von bis zu 12 Wochen eintragen. Wenn man längere Zeit hat bis zur Prüfung ist es sinnvoll, den Stoff in kleinere Unterkapitel zu teilen und diese dann über den Lernplaner zu organisieren. Hier gibt es den Lernplaner als kostenlosen Download. Für mich als Fernstudentin sehr hilfreich. Ich wollte mir nämlich so ein Tool selbst basteln - dadurch, dass die Firma Centered Learning es anbietet, habe ich viel Zeit gespart. Es gibt noch ein kostenloses Produkt, das Lesemanifest. Dazu habe ich bis jetzt keine Erfahrungen. Vielleicht demnächst mal. Die Neuro-Cd hat Tom Freudenthal im Angebot, die sich um Meditation und Entspannung dreht. Ich habe mir die Cd gekauft. Sie versetzt die Gehirnwellen in einen Zustand, in dem man ruhig, entspannt und gelassen ist. Auch diese Entspannung gehört zum Lernen dazu, denn Stress ist eine Lernblockade. Es ist eine Art Hypnose, in der man durch das Unterbewusstsein Impulse bekommt, um schneller zu lesen und mehr zu behalten, also kurz gesagt, um das Gehirn auf eine höhere Informationsaufnahme vorzubereiten. Hier gibt es mehr Informationen dazu. Zum Abschluss haben wir noch ein Heft bekommen, das sich das "60-Tage-Integrationsprogramm" nennt. Da nun schon 2 Tage nach dem Seminar vergangen sind, kann ich sagen, dass dieses Heft die Inhalte des Seminars wirklich in den Alltag integrieren kann. Jeden Tag 15 Minuten Zeit nehmen, sich das Heft zur Hand nehmen und die Inhalte des Seminars aktiv durchführen. Jeden Tag wird eine andere Übung aus dem Seminar wiederholt - und die Schnellleseübung durchgeführt. Und ich kann bestätigen, dass es nicht länger als 15 Minuten dauert. Über meine weiteren Erfolge mithilfe dieser Techniken halte ich Euch auf dem Laufenden. Den Selbstlernkurs gibt es hier. Fazit: Das Seminar war wirklich sehr hilfreich und interessant. Es war immer abwechslungsreich, so dass es auch in 3 Tagen nie langweilig wurde. Der rote Faden war trotzdem stets erkennbar. Ich kann das Seminar jedem weiterempfehlen, der mehr Informationen in kürzer Zeit aufnehmen möchte. Mehr zu den Seminaren von Tom Freudenthal findet ihr hier. Nachtrag vom 29. September: Tom Freudenthal von Centered Learning hat mein Feedback in seiner Seite eingebunden. Hier geht´s zum Feedback.
Sonntag, 21. September 2008
"Erfahrung sammeln, heisst (sic!) Fehler begehen." Herbert George Wells War ein englischer Schriftsteller und Pionier der Science-Fiction-Literatur sowie Historiker und Soziologe. geboren 21.09.1866 in Bromley (London), Großbritannien gestorben 13.08.1946 in London, Großbritannien Quelle In meinem letzten Seminar an der Fernuni Hagen zum Thema "Wissenschaftliches Arbeiten" habe ich gelernt, dass man in einem Zitat auch Fehler mit übernehmen muss und diese dann mit "sic" kennzeichnet. Das bedeutet, dass man den Fehler gesehen hat, er aber im Zitat so vorhanden ist. Man muss diesen Fehler allerdings mit übernehmen, weil man sonst das Zitat verfälschen würde. Tja - und viele von Euch fragen sich jetzt bestimmt, was daran der Fehler ist. Das könnt ihr in meinem Artikel zur neuen Rechtschreibung nachlesen. Heißt wird auch nach der neuen Rechtschreibreform mit ß geschrieben, weil davor ein langer Vokal steht, nämlich das ei.
Dienstag, 9. September 2008
Ich habe in der Karrierebibel einen interessanten Artikel zum Burnout gelesen. Dort gibt es auch einen Test, mit dem man den Grad der Gefährdung feststellen kann.
Sonntag, 7. September 2008
Gerade ich als Fernstudentin bin auf eine sehr gute Planung und Organisation angewiesen. Aber auch ohne Studium neben dem Job ist es hilfreich, eine gute Planung zu haben, um die Work-Life-Balance hinzubekommen. Genau das habe ich in zahlreichen Seminaren in diesem Semester gelernt. Ob es nun ein Seminar zum Wissenschaftlichen Arbeite, zu "Leichter lernen lernen" oder zum Selbst- und Zeitmanagement war, überall ist das Thema Planung angesprochen worden. Deshalb habe ich mir ein Muster für einen Wochenplan erstellt, mit dem die Organisation leichter fällt. Hier findet Ihr das Muster zum Download. Es handelt sich dabei nicht um einen Plan, der nur für den Job anzuwenden ist, sondern wirklich für den ganzen Tag. Wichtig dabei ist, dass man sich nicht nur Aufgaben in den Wochenplan schreibt, die unangenehm sind und schwer von der Hand gehen, sondern auch Aktivitäten, auf die man sich freut und die einen Ausgleich zu Lernen und Job schaffen. Genauso wichtig sind Pufferzeiten, falls etwas länger dauert als geplant. Ich habe mir auch vorgenommen, am Ende jeden Tages ein Review über den Tag und am Ende der Woche ein Review über die Woche durchzuführen, um mir Gedanken zu machen, was gut und auch nicht so gut geklappt hat. Das hat den Vorteil, dass ich diese Erkenntnisse in die Planung für die Folgewochen mit einbeziehen kann. Ich wünsche Euch viel Erfolg bei der Anwendung und freue mich auf Anmerkungen, wenn Ihr Verbesserungsvorschläge habt.
Mittwoch, 3. September 2008
Zusätzlich zum Burnout-Syndrom gibt es seit einiger Zeit auch das Boreout-Syndrom. Diese Erläuterung habe ich im Newsletter vom Seiwert-Institut gelesen, in dem es jede Woche interessante Tipps rund um den Job gibt: "Boreout" nennt man eine neue Berufskrankheit, die durch stupide Tätigkeiten, lähmende Routinen und Unterforderung verursacht wird. Die Betroffenen fühlen sich abends ausgepowert, ohne wirklich Stress gehabt zu haben, empfinden ihre Tätigkeit als sinnlos und spielen sich und anderen hektische Betriebsamkeit vor, ohne echte Ergebnisse zu erzielen. Die wirksamsten Gegenmittel sind Verantwortung und Eigeninitiative: sich aktiv um neue Herausforderungen, eine höhere Position oder andere Projekte bemühen und selbst Abwechslung in die täglichen Arbeitsabläufe bringen.
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