Dienstag, 7. September 2010
Samstagabend auf Schalke: PUR live - das Abschlusskonzert von einer langen Open-Air-Tour durch verschiedene Städte Deutschlands.
Ich habe mich sehr lange darauf gefreut und hatte die Karten schon seit Anfang 2010. Es gab auf dem Hinweg kaum Stau, nur kurz vor der Autobahnabfahrt ein bisschen. Mit Liedern von Pur haben wir uns eingestimmt. Vorher ist Luxuslärm aufgetreten. Als wir auf unseren Plätzen angekommen waren, stellten wir fest, dass die Arena noch irgendwie leer aussieht. Die oberen Blöcke waren gar nicht besetzt. Unten waren auch noch viele leere Plätze. Der Innenraum war nicht richtig gefüllt. Als das Licht ausging um kurz vor 20 Uhr sah das dann aber schon ganz anders aus. Hände, Lichter, jede Menge Leute und gute Stimmung.
Zuerst ein paar neue Lieder, aber dann wurden auch einige alte Lieder gesungen, die meine Schwester gar nicht kannte, wie z. B. Seiltänzertraum. Ein schönes Lied, das ich sehr lange nicht gehört habe. Gäste waren Opus mit "Live is Life", Aaron McDonald, Rock statt Rente und zum guten Schluss DJ Ötzi. Faszinierend, wie auf einmal tausende Pur-Fans Live is life aus vollem Halse mitsingen oder die ganze Arena "Einen Stern, der Deinen Namen trägt" singt. Es gibt Leute, die das sicherlich nicht so toll fanden, aber mir hat es gefallen. Schön fand ich auch die sprachlich gemischte Version von Prinzessin zusammen mit Aaron McDonald. Und er hat sogar ein paar Zeilen auf Deutsch gesungen. Aber auch das Englische hörte sich schön an und passte super dazu.
Kennt Ihr eigentlich die Geschichte, wie Pur richtig berühmt wurde? Früher hieß die Band Pur Opus 1, was bei einigen zu Verwechslung führte. Als ein Konzert von Opus 1 ausgeschiildert war, glaubten die Fans, dass Opus mit "Live is life" dort auftritt. Dadurch kamen statt den erwarteten 50 Besuchern unglaubliche 800 Besucher. Als die Band-Mitglieder davon erfuhren, dichteten sie kurzum in der Umkleidekabine einen deutschen Text für Live is life. Und so sprach sich herum, dass die Band gut ist. Sie haben sich dann allerdings umbenannt und hießen seitdem "Pur". Der Name passt sehr gut, wie ich finde, denn sie sind einfach echt und wahrheitsgetreu - kein bisschen abgehoben, immer noch menschlich. Das hat Hartmut Engler gezeigt, indem er rund um die Bühne herum vielen Fans die Hände geschüttelt hat, sie persönlich begrüßt hat, usw. Einfach PUR!
Von 20:10 Uhr bis 22:15 Uhr ununterbrochen gesungen, bis dass Pur zum ersten Mal von der Bühne verschwand. Die Fans kennen ihre Band. Kaum jemand hat die Arena verlassen - alle wollten Zugaben. Sie kennen eben die Band, bei denen man jedes Mal mit mehreren Zugaben rechnen darf. Dieses Mal gab es 50 Minuten Zugaben. Genial! Auf dem großen Bildschirmen war vor dem Konzert schon die Ankündigung für 2011: PUR - 30 Jahre eine Band! Ich bin gespannt, wie sie das unglaubliche Ereignis aufbereiten. Hoffentlich mit einer Best-Of-Cd und einer schönen Konzertreihe. Ich bin definitiv wieder dabei. Es ist schon fast zu einem Ritual geworden, dass meine Schwester und ich zusammen zu Pur-Konzerten gehen. Auf Schalke fehlte uns nur das leckere Weingummi, das wir von Dortmund kannten. Auf Schalke gab es nur "Schalke-Bälle" aus Weingummi, die aber lange nicht so lecker waren. Vielleicht lag es auch an den königsblauen Farben?
PUR - Weiter so!
Montag, 9. August 2010
Nein, nicht von Reno - sondern von Nike.
Ich habe mir heute die "Nike Free 3.0" bei Bunert in Essen gekauft, die eine Sohle haben, die ähnlich dem Barfußlaufen ist. Sie ist sehr flexibel und die Fußmuskulatur, die sonst sehr verkümmert, muss arbeiten.

Heute bin ich damit eine Stunde gelaufen und bin mal gespannt, wie es morgen aussieht. Ich kann mir vorstellen, dass ich dann Muskelkater habe. Bequem sind die Schuhe jedenfalls und ich hätte auch noch eine Stunde weiterlaufen können. Genutzt werden kann der Schuh wie ein normaler Freizeit-Turnschuh, also nicht zum Sport. Es gibt auch noch zwei weitere Stufen, die Nike Free 5.0 und 7.0, die dem Barfußlaufen noch ähnlicher sind. Jedoch sollte man mit 3.0 anfangen und sich dann langsam steigern.
Also nach heutigem Stand kann ich die Schuhe empfehlen. Ich werde weiter berichten.
Sonntag, 4. Juli 2010
Anlässlich meiner Party am 26. Juni im K1 habe ich den Gästen, die eine Übernachtungsmöglichkeit haben wollten, ein Hotel benannt. In der Nähe des K1 ist das Hotel Arkade. Zunächst bin ich dort persönlich hingegangen, als ich die Party geplant habe, und habe Bescheid gesagt, dass ich ein paar Zimmer brauche für den 26. Juni. Anschließend habe ich die Zimmer als Kontingent gebucht bis zu einem bestimmten Termin. Die Gäste konnten sich dann entweder bei mir oder auch direkt im Hotel melden. Die Abwicklung mit den Mitarbeitern des Hotels lief sehr unkompliziert. Auch als der Termin schon verstrichen war, konnte ich noch Zimmer nachbuchen bzw. kostenlos stornieren. Sogar einen Tag vorher hat noch jemand abgesagt und dieses konnte noch kostenlos storniert werden.
Am Morgen nach der Party haben Patrick und ich mit den Übernachtungsgästen im Hotel gefrühstückt. Das Angebot war gut und es war alles da, was das Herz begehrte. Brötchen, Brot, Butter, Margarine, Kaffee, Tee, kalte Getränke, Brotbelag wie Wurst, Käse, Nutella, Marmelade, usw. Die Gäste sagen, die Zimmer waren in Ordnung und sie haben sich dort wohlgefühlt. Da ich selbst dort nicht übernachtet habe, kann ich nicht sagen, wie die Zimmer waren, aber es hat sich niemand beschwert. Also denke ich, es war alles in Ordnung.
Aufgrund des gebuchten Kontingentes haben wir noch einen Nachlass bekommen, weil wir mehr als 5 Zimmer gebucht haben. Das Hotel Arkade ist optimal für Leute, die im K1 oder in anderen Lokalen in der City in Leverkusen feiern wollen. Es ist sehr zentral gelegen und das Personl ist wirklich zuvorkommend und hilfsbereit.
Das Hotel kann ich ungesehen weiter empfehlen. Direkt neben dem Hotel gibt es auch noch ein Restaurant Arkade, in dem griechische Spezialitäten angeboten werden. Da werden wir sicherlich auch einmal hingehen und das Essen probieren.
Letzte Woche Samstag habe ich eine Party gefeiert im K1 in Leverkusen.
Geplant habe ich das schon Anfang Januar und eine Anfrage bei Partymat eingestellt. Ziemlich schnell meldete sich der Inhaber Herr van den Born bei mir und machte mir ein Angebot. Er bot mir an, entweder nur sein Lokal, nur seine Speisen oder alles komplett bei ihm zu buchen. Zeitgleich habe ich mir das Rodeo angesehen und mir auch dort ein Angebot geholt. Schnell hatte ich mich jedoch dann für das K1 entschieden. Die Vorteile des K1 sind: Wir sind dort unter uns, zentrale Lage, Anreisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln möglich, mehr Parkplätze, Hotel 200 Meter entfernt, ....
Daher fiel mir die Entscheidung nicht schwer. Herr van den Born hat sich um alles gekümmert. Ich musste ihm nur sagen, wie die Tische gestellt werden sollen, wo das Essen aufgestellt werden soll, wieviele Gäste kommen, usw. Das Menü war schnell klar. Es gab Salatbuffet, Baguette mit Butter, Gegrilltes vom Grill und als Nachtisch Rote Grütze mit Vanillesauce. Bei den Getränken konnte ich mir die Biersorte aussuchen, durfte Wein und Schnaps selbst mitbringen, wofür dann nur eine Verzehrpauschale fällig wurde, durfte mir aussuchen, ob es Sektempfang geben soll oder nicht, usw. Auch für die Zahlung der Getränke habe ich verschiedene Angebote bekommen, z. B. alle Getränke nach Verzehr zahlen, Pauschale für Bier und Softgetränke und Wein nach Verzehr zahlen oder all-inklusiv. Letztendlich habe ich mich für All-inklusiv entschieden, weil sich das am Leichtesten planen lässt. Das ist immer eine Mischkalkulation - sowohl für den Inhaber als auch für den Gastgeber. Die Bedienungen hat Herr van den Born ebenfalls gestellt - sie wurden dann nach Stundenzahl abgerechnet. Sie waren sehr aufmerksam und haben ihren Job wirklich gut gemacht. Es standen nirgendwo leere Gläser herum; sie wurden sofort abgeräumt. Und auf dem Trockenen saß auch niemand.
Das K1 hat auch einen schönen Biergarten, den ich eigentlich nicht nutzen wollte. Die Tische standen zwar dort, aber die Bänke waren auf die Tische gestellt, sodass es draußen relativ ungemütlich wirkte. Meine Gäste haben das aber selbstständig entschieden, denn sie wollten ihn doch nutzen. Es war sehr warm draußen und daher wollten sie das schöne Wetter genießen. Sie haben die Bänke einfach von den Tischen heruntergestellt. Mein Wunsch war, dass die Party drin stattfindet, damit gute Stimmung aufkommt durch den DJ. Da aber anfangs die meisten Leute draußen saßen, wollte nicht so richtig Stimmung aufkommen. Als es dann aber dunkel und kühler wurde, sind doch alle reingekommen. Gut so....
Die Party ging dann auch ziemlich lange - bis 4:30 Uhr. Ein harter Kern von ca. 10 Personen hat so lange ausgehalten. Es war wunderschön....
Ein bisschen traurig fand ich, dass selbst am gleichen Tag - eine halbe Stunde vorher - noch welche abgesagt haben. Manche mit einer guten Begründung, die ich verstehen kann und manche ohne Begründung. Darüber möchte ich mich nicht ärgern, denn die Feier war so wie sie war, sehr gelungen und schön.
Danke an die Organisatoren, besonders Herrn van den Born und die Bedienungen, den DJ, den Fotographen und natürlich die Gäste! Danke auch an die Reinigungsfirma, die nachher alles geputzt und aufgeräumt haben. Ich musste mich wirklich um nichts kümmern, das hat für mich den Tag stressfrei gemacht. Ihr alle habt die Party zu einem schönen Abend und für mich zu einer bleibenden Erinnerung gemacht.
Sonntag, 30. Mai 2010
Chris Monroe hat uns gestern einen zauberhaften Abend bereitet. Eine Mischung aus Kulinarischem und Magie - nein, nicht Maggi - hat uns für einen unvergessenen Abend gesorgt.
Einlass war ab 19 Uhr. Da wir aber von unserer letzten Magic Dinner Show im Hotel Dresel in Hagen gelernt hatten, dass die Parkplätze begrenzt sind, waren wir etwas früher da. Wir waren die Ersten und haben mit Leichtigkeit einen Parkplatz bekommen. Wir waren insgesamt zu sechst: meine Mama mit ihrem Freund, meine Schwester mit ihrem Freund, Patrick und ich. Zu meiner Freude saßen wir ganz vorne in der Mitte mit perfektem Blick auf die Bühne. Was mir sehr gut gefallen hat, dass die Mitarbeiter vom Haus Gerbens auf unsere Wünsche eingegangen sind. Ich habe bei der Bestellung gesagt, dass wir gerne mit unserer Familie an einem Tisch alleine sitzen möchte - ohne fremde Leute. Ich finde, dann kann man sich besser unterhalten. Das wurde berücksichtigt. Vielen Dank dafür. Es war ein gelungener und schöner Abend.
Es begann mit einer kurzen Einführung von Chris, in der er für seine Assistentin Nina zunächst ein Stück Papier schweben ließ und anschließend daraus eine echte Rose zauberte, die auch schweben konnte. Danach verband Nina ihm die Hände und sperrte ihn in eine Holzkiste ein, die sie mit Vorhängeschlössern verschlossen hatte. Dann stellte sie sich darauf, zog ein Tuch hoch und innerhalb von wenigen Sekunden tauchte Chris auf und Nina war verschwunden. Chris holte aus der Tasche einen Schlüssel, schloss die Vorhängeschlösser auf und drin war Nina mit verbundenen Armen. Natürlich muss sie irgendwie darein gekommen sein, aber es ging verdammt schnell.
Nach der Spargelcremsuppe mit orientalischen Gewürzen, die sehr lecker schmeckte, ging es dan weiter mit einem kleinen Trick, den er mit einer Dame aus dem Publikum gemeinsam vorführte. Er hatte eine Karte, auf der hinten zwei Figuren zu sehen waren, die sich gegenüber standen. Nach ein paar Handgriffen standen sich die Figuren auf den Karten nicht mehr gegenüber, sondern waren nebeneinander zu sehen. Die Karte durfte sie als Andenken behalten. Die hätte ich auch gerne mal gesehen, denn ich habe keine richtige Idee, wie er das gemacht hat.
Nach dem ersten Gang (Zanderfilet auf der Haut gebraten auf einem warmen Salat von Belugalinsen mit altem Balsamico) ging es weiter mit einer weiteren Vorführung mit Kathrin aus dem Publikum. Sie hatte einen Ring um, den sie nach 2 Monaten von ihrem Freund geschenkt bekommen hat, mit dem sie mittlerweile 8 Jahre zusammen war. Mit ein bisschen Maggi (dieses Mal mit einer richtigen Flasche Maggi) ließ er eine Gravur zum Vorschein kommen, die er vorlas: B- L- E- C- H. Man hatte das Gefühl, dass Kathrin das nicht so recht verstanden hatte, ihr Freund schon. Chris sagte: es soll auch einen Goldschmied geben, der Blech heißt. Diesen Ring ließ er anschließend verschwinden. Obwohl ich die ganze Zeit auf seine Hände geachtet habe, weiß ich nicht, wie dieser Ring in sein Schlüsselbund, das die ganze Zeit in seiner Hosentasche war, gelangt ist. Unglaublich. Witzig war am Menü, dass Patrick´s Stück Zanderfilet viel kleiner war als die Stücke auf unserem Teller. War das Zufall oder hat sich das Küchenteam vielleicht verkalkuliert und für ihn war nicht mehr genüg über?
Danach gab es den Hauptgang: gebratene Maispoulardenbrust mit Thymianjus, Chilimöhrchen und Kartoffelgulasch. Sehr lecker! Anschließend führte Chris dann noch die schwebende Dame aus dem Publikum vor, sie lag auf einer Holzplatte und schwebte offensichtlich tatsächlich in der Luft. Spektakulär. Die Assistentin Nina wurde von Schwertern "durchbohrt" in einer sehr kleinen Kiste. Wenn sie die nicht abbekommen wollte, musste sie sich schon verdammt klein machen. Außerdem hat er den 50-Euro-Schein einer Zuschauerin in einen 10-Euro-Schein verzaubert. Das Gleiche ging dann auch nachher wieder rückwärts. Der 50-Euro-Schein war unbeschädigt, trotz dass Chris offensichtlich einen Bleistift durch den Schein gestochen hat.
Nach dem Dessert (Creme Brulée mit Erdbeersalat, Aprikosencoulis und Brombeersorbet) wurde Chris dann noch von Nina "zerquetscht", weil sie sich durch eine sehr schmale Halterung quetschte, in der er stand. Ab und zu verdrehte er die Augen. Muss wohl echt ganz schön eng gewesen sein. Zum Abschluss erzählte Chris dann noch von seinem Traum als 4-jähriger, als er einen Schlitten bekam und es nicht schneite. Er lief durch die Wohnung und warf Papierschnipsel in die Luft, aber es schneite nicht. Irgendwann bastelte er eine Schneeflocke, als er in der Schule lernte, dass Schnee aus Wasser besteht und stopfte diese Schneeflocke in ein Wasserglas. Und es flogen zunächst Papierschnipsel und anschließend weiße Flocken durch die Luft. Chris stand im Schneewirbel. Es sah durch die Beleuchtung wunderschön aus. Seine Schlussworte: "Träumen Sie nicht Ihr Leben, sondern leben Sie Ihren Traum".
Da ich Chris mittlerweile schon persönlich kenne, da wir auch mal den gemeinsamen Arbeitgeber hatten, wollte er eigentlich noch kurz zu uns zum Tisch kommen. Er musste aber schon den nächsten Auftrag annehmen, was mich sehr für ihrn freut. Was mich auch freut, ist, dass er auf meinen letzten Beitrag auf der Homepage verwies. Er hatte es gelesen und aufgrunddessen etwas umorganisiert. Beim Hotel Dresel stand nämlich direkt vor unserer Nase die Kamera, wodurch wir Chris nur über die Leinwand sehen konnten. Ich finde super, dass er auf solche Verbesserungsmöglichkeiten eingeht und sein Programm dahin gehend überarbeitet. Die Atmosphäre im Haus Gerbens hat mir aufgrund der geringeren Zuschauerzahl besser gefallen - das Essen vom Hotel Dresel fand ich besser. Der Hauptgang war im Hotel Dresel so vorgesehen, dass sich jeder selbst bedienen konnte. Es standen die Schalen mit Beilagen (Kartoffelgratin und Gemüse) auf dem Tisch. Das Fleisch wurde verteilt und es gab auch noch die Möglichkeit des Nachschubs, was aber nicht nötig war. Ich fühlte mich an beiden Abenden gut unterhalten und das Essen war lecker. Mein Fazit: die Show aus dem Haus Gerbens in Verbindung mit dem Essen aus Hotel Dresel - das wäre optimal.
Am 31. Oktober 2010 ist Chris nochmal mit seiner Show im Haus Gerbens in Wickede. Karten könnt Ihr hier bestellen.
Gestern war ich zum 4. Mal bei einer seiner Shows (zuerst im Kulturzentrum Neheim, dann im Schloss Herdringen, Anfang des Jahres im Hotel Dresel und gestern im Haus Gerbens). Es war mit Sicherheit nicht das letzte Mal. Schade, dass ich zu den Shows immer so weit fahren muss. Ich bin gespannt, wann er sein Programm auf das Rheinland ausweitet. Hier gibt es auch sehr viele schöne Locations, wo ich mir die Show sehr gut vorstellen könnte.
Sonntag, 2. Mai 2010
Heute war verkaufsoffener Sonntag in der Rathaus Galerie Leverkusen. Patrick und ich wollten hinfahren und haben gedacht, dass die meisten Leute gegen 15 Uhr dorthin fahren. Deshalb sind wir um 13:30 Uhr losgefahren. Falsch gedacht. Eine endlos lange Schlange Autos, Stau vor jeder Ampel, die in Richtung Innenstadt führte und wir waren mittendrin. Dann wollten wir die Abkürzung nehmen und am Bahnhof Leverkusen vorbeifahren bzw. dort parken. Auch keine bessere Idee, denn auch dort war Stau. Auf den Schildern über den Status der freien Parkplätze war zu sehen: keine freien Parkplätze. Also kurz überlegt und gedreht.
Unsere nächste Idee war, nach Köln zu fahren und dort gemütlich einen Kaffee zu trinken oder ein Eis zu essen. In Köln angekommen ein ähnliches Bild wie in Leverkusen: Autoschlangen, keine freien Parkplätze. Auch hier war verkaufsoffener Sonntag. Also haben wir gedreht und sind wieder Richtung Leverkusen gefahren. In Düsseldorf war heute der Marathon, also konnte man hier auch nicht hinfahren, denn dort hätten wir vermutlich die gleiche Situation gehabt: keine freien Parkplätze oder gesperrte Straßen.
Also sind wir ins gute alte Leverkusen-Schlebusch gefahren und haben uns in unsere Stamm-Eisdiele "Minini" gesetzt. Das hätten wir auch schneller haben können, aber so haben wir erst eine kleine Spritztour nach Köln gemacht.
Was lernen wir daraus? Wenn schönes Wetter ist, wollen alle Leute shoppen gehen und fahren in die Städte, in denen verkaufsoffener Sonntag ist. Und dafür gibt es zu wenig Parkplätze..... Schade eigentlich.
Samstag, 13. März 2010
Heute hatte ich die Gelegenheit, an einem Angebot der KFD St. Andreas Schlebusch teilzunehmen. KFD steht als Abkürzung für die Katholischen Frauen Deutschlands.
Im Angebot standen verschiedene Workshops, wie z. B. Farbberatung, zur Ruhe kommen, Einführung Yoga, Bibelgespräche, usw.
Ich hatte mich für den Workshop "Ich möchte zur Ruhe kommen" angemeldet, um Tipps und Informationen zu Entspannungstechniken zu bekommen. Nicht, dass ich mich jetzt sonderlich gestresst fühle, aber Entspannung ist in aller Munde aufgrund der immer schnelllebigeren Welt. Work-Life-Balance oder auf gut deutsch der Ausgleich zwischen Privatleben und Beruf sind Stichworte, von denen jeder spricht. Die Einen powern sich aus, um abzuschalten und die Anderen kommen zur Ruhe, meditieren, beten, usw.
Wir haben Tipps bekommen, wie man ganz leicht im Alltag zur Ruhe kommen kann, auch, wenn es rund um uns herum laut ist. Ein ganz interessanter Tipp ist, sich irgendeinen Ort in der Wohnung so einzurichten, wie es einem selbst gefällt. Das muss jetzt nicht ein ganzer Raum sein - es reicht ein kleiner Tisch, oder sogar ein kleines Stück an der Wand. Ein schönes Tuch, ein schönes Bild, eine Blume, eine Kerze oder etwas Anderes, was einem gefällt, kann dort stehen oder hängen. An diesen Ort kann man sich jeden Tag ein paar Minuten zurück ziehen. Es ist medizinisch erwiesen, dass man nach ein paar Tagen schon deutlich ruhiger wird, wenn man an diesen Platz kommt oder nur das Bild anschaut. Reduktion des Blutdrucks, weniger Rücken- oder Verspannungskopfschmerzen und viele weitere körperliche Verbesserungen sind spürbar. Wichtig dabei ist, dass dieser ganz persönliche Rückzugsort immer an der gleichen Stelle ist und nicht an verschiedenen Orten in der Wohnung.
Die Methode "Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen" wurde uns vorgestellt. Eine sehr wertvolle Erfahrung. Die Methode ist ganz einfach: Verschiedene Muskelgruppen werden nacheinander angespannt und dann bewusst gelöst. Begonnen beim Kopf über die Arme, die Schultern, den Rücken, den Bauch und die Beine wird jede Muskelgruppe 10 Sekunden angespannt, bevor die bewusste Lösung der Muskeln erfolgt. Und die Lösung erfolgt viel stärker, wenn vorher die Muskeln angespannt wurden. Das hätte ich auch nicht gedacht, aber ich fühlte mich danach wirklich sehr leicht und entspannt. Was mir jedoch sofort einfiel, ist, dass ich ohne Ansage vermutlich alleine nicht so gut entspannen könnte. Die Leiterin des Workshops hat immer schön angesagt, wann wir anspannen und wann wir entspannen. Aber so alleine macht man das ja dann doch nicht, wenn man selbst die Ansage machen muss. Dafür gibt es jede Menge Cds, die man kaufen kann. Weiterhin ist hier auch eine ganz schnelle Entspannung möglich, indem man z. B. alle Muskeln gleichzeitig für 10 Sekunden anspannt und dann wieder entspannt. Sowas geht dann nämlich auch im Auto an der roten Ampel, an der Bushaltestelle oder an vielen anderen Orten - wo auch immer einem gerade nach Entspannung zumute ist. Das fällt kaum auf und hilft ganz schnell.
Nach einer kurzen Pause kamen wir dann noch in den Genuss einer Phantasiereise. Zunächst konzentriert man sich auf den eigenen Atem - langsam und ruhig im eigenen Rhythmus. Einatmen = Kraft, ausatmen = Ruhe. Nach einer kurzen Zeit werden wir mitgenommen auf eine Phantasiereise, nämlich z. B. auf einen Weg, einen Berg, einen Ort am Meer, oder irgendwo anders hin. Heute waren wir auf einem Weg - jeder auf seinem ganz persönlichen. Diese Wege sahen alle unterschiedlich aus, einer steinig bei Sturm und Regen, andere an Wiesen und Feldern entlang bei Sonnenschein. Jemand kam uns entgegen und wir gingen ein Stück gemeinsam und setzten uns auf eine Bank. Wir bekamen ein Geschenk - jeder das Geschenk, das er jetzt am Besten gebrauchen konnte. Nach diesem kurzen Gespräch und der Annahme des Geschenks trennten sich die Wege wieder und jeder kam zurück in den Raum, in dem wir saßen. Natürlich dauerte das etwas länger, als ich es jetzt hier beschrieben habe. Ca. eine halbe Stunde befanden wir uns insgesamt auf der Phantasiereise. Was ganz erstaunlich ist, dass manche, die normalerweise sehr geräuschempfindlich sind, keine Stimmen und andere Geräusche wahrgenommen haben. Das zeigt die Stufe der Entspannung.
Den letzten Tipp, den wir noch bekamen, ist, dass wir uns einen schönen Ort, an dem wir schon mal waren, immer wieder ins Gedächtnis rufen. Das kann ein Platz am Meer, in den schneebedeckten Bergen oder auch auf Wiesen und Feldern sein - irgendwo, wo wir uns sehr wohl gefühlt haben. Diesen Ort behalten wir dann in uns und rufen ihn uns in die Gegenwart, wenn wir uns gerade nicht so wohl fühlen oder wir gestresst sind. Mit dem Bild von dem traumhaften Ort kommt dann auch das Gefühl wieder, das wir an dem Ort hatten. So können wir es hinbekommen, etwas aus einem anderen Blickwinkel zu sehen oder gelassener an eine Sache heranzugehen.
Viele denken leider erst an Entspannung, wenn sie total verspannt und/ oder gestresst sind. Diese Übungen sind aber auch empfehlenswert zur Vorbeugung, um erst gar nicht soweit zu kommen, dass man unter Stress leidet. Ein paar Minuten am Tag oder alle paar Tage reichen schon.
Generell kann es auch in einer anstrengenden, schwierigen und aufregenden Situation helfen, sich kurz auf den eigenen Atem zu konzentrieren. Das merkt keiner und geht so schnell und einfach.
Ich bin auch eher der Typ, der sich gerne auspowert nach einem langen Arbeitstag, z. B. beim Sport im Fitnessstudio. Aber ab und zu tut auch die Ruhe ganz gut und für solche Phasen kommen für mich die beiden o. g. Möglichkeiten schon mal ganz gut in Frage. Für mich kam der Tag heute genau richtig - jetzt kann ich die restlichen 1,5 Wochen nutzen, um mich auf die Klausur vorzubereiten und gehe völlig locker daran. Natürlich immer noch mit dem nötigen Ernst, ganz locker gehts dann doch nicht. Aber die Tipps helfen eine Menge.
Am Nachmittag habe ich dann an dem Workshop "Erbsen auf halb sechs" teilgenommen, in dem wir den Film "Erbsen auf halb sechs" angesehen haben. Hier könnt Ihr lesen, worum es in dem Film geht. Der Fim ist sehr zu empfehlen. Er ist nicht traurig, auch wenn erst etwas so anhört. Er regt zum Nachdenken an und lässt einen auch für das dankbar sein, was man hat. Schaut ihn Euch einfach mal an - er ist wunderschön und lässt einen auch manches mit anderen Augen sehen.
Ich lasse die ganzen Erfahrungen jetzt erstmal auf mich wirken. Demnächst werde ich dann mal berichten, wie es so läuft bei mir und ob ich mich noch mehr damit beschäftigt habe.
Ein rundum gelungener Tag - herzlichen Dank an alle, die den Tag organisiert haben.
Sonntag, 14. Februar 2010
Gestern war ich mit Patrick beim Karnevalszug in Schlebusch und es war total genial, auch wenn es etwas kalt war. Bisschen zur Musik bewegen, damit die Füße nicht einfrieren, dann klappt das schon.
Die ganzen netten Leute mit lustigen Kostümen und nicht zuletzt die Karnevalsmusik hat mich in Feier-Laune versetzt. Als dann Kamelle geworfen wurden, hatte auch Patrick seinen Spaß und er ging mit voll gestopften Taschen nach Hause.
Dieses Mal warte ich nicht ein Jahr, bis ich das nächste Mal feiern gehe. Ist zwar nicht das Gleiche, wenn man in die Disco geht, aber feiern und tanzen kann man da auch. Und da finde ich sicher auch Leute, die mitgehen - im Gegensatz zu Karneval. Die, die ich dieses Mal gefragt habe, waren nicht so für Karneval zu begeistern. Kein Wunder, die meisten sind zugezogen und daher nicht mit Karneval aufgewachsen. Nicht schlimm - denn bei solchen Feierlichkeiten ist es nicht schwer, neue Leute kennen zu lernen.
Ich bin zwar auch nicht mit Karneval aufgewachsen, aber ich würde es "reingewachsen" nennen. Die Zeit in Arnsberg war echt schön. Der Zug dort ist zwar nicht besonders lang, aber dafür umso besser. Klein - aber oho! Und das Schöne dort ist, dass man immer Leute trifft, die man kennt. So stell ich mir das in Schlebusch auch vor, wenn man sich da mal ein bisschen öfter sehen lässt. Das ist sicherlich ein familiärer Stadtteil von Leverkusen. Einige haben mir gestern gesagt, dass man Schlebusch "den Staddteil mit Herz" nennt. So einen ersten Eindruck hatte ich ehrlich gesagt auch, will mir das aber demnächst nochmal bestätigen lassen, indem ich mich dort mal ein bisschen intensiver umsehe in den nächsten Wochen. Schaden kann´s nicht.
Ein paar Eindrücke könnt Ihr hier auf den Fotos sehen. Na, erkennt Ihr uns? Es war echt lustig und nächstes Jahr simmer wieder dabei, dat is prima!!!
Donnerstag, 7. Januar 2010
Ich habe jetzt eine Woche nachgedacht und habe mich nun entschieden.
Mit Radio Leverkusen werde ich mich auf den Halbmarathon im Juni vorbereiten. Der Trainingsplan ist von Trainer Paul Heinz Wellmann erstellt worden und für Anfänger gut geeignet. Hier findet Ihr nähere Infos zum Trainingsplan und zur Anmeldung.
Ich weiß, dass es sicher eine verrückte Idee ist, gerade wo ich mich im Fitnessstudio angemeldet habe und auch, wo ich bisher nur sehr unregelmäßig und in großen Abständen gejoggt bin (ob man das überhaupt joggen nennen darf, ist fraglich). Im Fitnessstudio mache ich sowieso eher die Kurse wie Power Dumble oder Bauch-Beine-Po, von daher widerspricht sich das nicht, das noch zusätzlich zu machen.
Ehrlich gesagt, weiß ich auch nicht, ob ich es durchhalte und wirklich mitlaufe. Für den Halbmarathon habe ich mich noch nicht angemeldet, erstmal nur für die Aktion beim Radio Leverkusen. Aber ich denke positiv und es haben schon einige andere geschafft, so hoffe ich auch darauf und glaube daran, zumindest, bis dass ich eines Besseren belehrt werde. Die ärztliche "Freigabe" habe ich heute bekommen, nach einem Belastungs-EKG. Alles unbedenklich - und mein Trainingszustand kann nur besser werden. 
Morgen plane ich, zum Ernährungsvortrag in Duisburg bei Laufsport Bunert zu gehen, wo spezielle Ernährungstipps, die neuesten Erkenntnisse, speziell für Läufer, aber auch allgemein für Sportler, gegeben werden. Hoffentlich macht Daisy mir keinen Strich durch die Rechnung. Montag habe ich mich auch bei Bunert, in Essen, zur Leistungsdiagnostik mit Laktattest angemeldet, damit ich auch bei den richtigen Pulsfrequenzen im aeroben Bereich trainiere. Ihr seht - in der Theorie habe ich mich schon viel damit beschäftigt und die Vorbereitungen sind getroffen. Eine Laufbandanalyse mache ich auch, denn richtige Schuhe sind das A und O beim Laufen, wie Ihr bei Patrick auch lesen könnt.
Theorie ist das Eine, jetzt geht´s an die Praxis. Samstagmorgen werde ich loslaufen, das erste Training auf dem Weg zum Halbmarathon: 5 mal 3 Minuten laufen, dazwischen 2 Minuten gehen, also insgesamt 25 Minuten. Ich halte Euch auf dem Laufenden, wie es weitergeht und wann mir die ersten Zweifel kommen. Ich bin sicher, dass sie nicht ausbleiben werden. Dennoch versuche ich, dem inneren Schweinehund zu trotzen.
Dazu habe ich verschiedene Tipps bekommen:
- die Jogging-Klamotten schon am Abend zurecht legen
- Freunden und Bekannten von dem Vorhaben zu erzählen (das habe ich durch diesen Artikel gemacht)
- flexible Trainingszeiten zulassen
- gemeinsam mit Gleichgesinnten laufen gehen (das ist dadurch gewährleistet, dass man bei Radio Sauerland dienstags und donnerstags gemeinsam mit Anderen trainieren kann; ich werde zwar eher für mich den Trainingsplan durchziehen, aber die Chance besteht, wenn mal der Schweinehund zu siegen droht).
Ich nehme den Schweinehund einfach mit; vielleicht gefällt´s ihm draußen in der freien Natur, wenn ihm der Wind um die Nase weht. 
Samstag, 12. Dezember 2009
Anfang diesen Jahres habe ich mir Karten für das Pur-Konzert live in Dortmund am 11. Dezember gekauft. Es schien noch sehr lang zu sein, aber die Zeit verging dann doch sehr schnell, bis es gestern soweit war. Zusammen mit meiner Schwester habe ich mich auf den Weg zur Westfalenhalle nach Dortmund gemacht. Parken - absolut kein Problem. Wir waren eine Stunde vor Konzertbeginn da, sodass eine stressfreie Parkplatzsuche möglich war - 4 Euro Parkgebühr sind auch noch in dem Rahmen, den ich mir vorgestellt hatte.
Blick auf die Karten - Block 300, Reihe 2, Plätze 12 und 13. Wir sind dann direkt zu unseren Plätzen gegangen, die echt optimal waren. Nur eine Reihe vor uns und freie Sicht. Die Plätze waren am Gang, was wir auch gut fanden. Nervig daran ist natürlich, alle anderen Leute raus zu lassen, die später kommen, sich zwischendurch was zu trinken holen oder auf Toilette gehen - oder auch früher wieder gehen, bevor das Konzert zu Ende ist. Vor uns die Plätze (also in Reihe 1 unseres Blocks) waren die erste halbe Stunde noch frei. Schade - wären sie noch länger frei gewesen, hätten wir uns nach vorne gesetzt. Es ist mir nicht ganz klar, wie man zu einem Konzert, das ca. 2 Stunden dauert, eine halbe Stunde zu spät kommen kann. 25 % schon verpasst, sehr ärgerlich!
Nach 3 Jahren Pause hat sich PUR wieder auf die Bühne begeben. Sie haben viel durchgemacht (besonders Hartmut Engler) und es hat sich viel getan, leider nicht nur Positives. Trennung, Depression, Alkoholabhängigkeit..... aber das Gute daran: er hat es überstanden und ist wieder aus diesem "Loch" herausgeklettert. Er hat es geschafft, was sich auch in dem neuen Album widerspiegelt. Der Titel "Gesund" fällt mir da als Erstes ein, den er sehr gefühlvoll gesungen hat. Man merkt, dass es nicht nur so daher gesungen ist, sondern wirklich etwas selbst Erlebtes ist. Das ist in allen Songs zu spüren. Winter 59 - ein weiterer Song, der schwierige Zeiten beschreibt. Eingeleitet wurde der Titel, indem er sagte, dass wenn man etwas an sich selbst verändern möchte, auch mal genauer in die eigene Vergangenheit schauen sollte, was einen da so geprägt hat. Wie Recht er doch hat - die Kindheit und die Vergangenheit prägt uns mehr, als viele wirklich wahrhaben wollen. Es wurden aber nicht nur traurige Lieder gespielt, sondern auch fetzige Lieder und Gute-Laune-Lieder wie "Frau Schneider" und "Wiedersehen". Die alten Lieder spielten aber auch eine nicht unbeträchtliche Rolle: "Lena", "Prinzessin" und "Seiltänzertraum" sowie natürlich nicht zu vergessen "Freunde" - einfach genial! Alle haben jedes Wort mitgesungen! Stimmung PUR - unglaublich, einfach Wahnsinn! Das kann man einfach nicht beschreiben, sondern man muss es erleben. Auch die Licht-Effekte waren toll: Beim Lied "Herbst" wurden fallende Blätter auf die Bühne projeziert und bei "Frau Schneider" ein Halmabrett. Farbspiele verursachten, dass die Fans im Innenraum aussahen, als ständen sie auf 2 Ebenen. Sowas konnte man von oben natürlich am Besten sehen. Klasse war auch das Lied "Die Beste", ein Liebeslied an die Musik, das Hartmut Engler als Duett mit Jini von Luxuslärm gesungen hat- traumhaft. Und die Band-Mitglieder waren selbst auch noch zu erkennen, wurden aber auch zumindest zeitweise auf große Bildschirmen vergrößert gezeigt.
Natürlich ließ sich Hartmut Engler auf seine eigene Art und Weise ausgiebig feiern, beklatschen und ließ die Fans Teile der Lieder allein singen, während er staunte und sich sichtlich freute. Es war wie immer eine klasse Stimmung, was uns PUR auch mit 3 Zugaben, die jeweils mehrere Lieder beinhalteten, dankte.
Die letzten 3 Wochen habe ich nichts Anderes außer die neue Pur-CD "Wünsche" gehört, um die neuen Lieder auswendig zu lernen. Jetzt, wo ich mit den Liedern auch noch persönliche Eindrücke vom Konzert verbinden kann, höre ich sie noch lieber.
Nächstes Jahr gibt es das MEGA-Event auf Schalke, als Abschlusskonzert einer großen Open-Air-Tour. Ich bin auf jeden Fall dabei!
Donnerstag, 10. Dezember 2009
Jede Veränderung beginnt mit dem ersten Schritt. Und diesen ersten Schritt bin ich, um genau zu sein, Montag gegangen.
Ich war im Aktiv Fitness Club, um ein Info-Gespräch zu führen und mir einen Eindruck über die neuen Geräte zu verschaffen und auch über die neue Atmosphäre. Es hat sich dort einiges getan im Aktiv-Fitness-Club. Von Juni 2008 bis Juni 2009 war ich zahlendes Mitglied, aber habe relativ selten trainiert. Gründe gab es viele, die ich in meinen vorherigen Einträgen dazu aufgeschrieben habe. Ich möchte jetzt nicht dahin verlinken, weil das für mich abgeschlossen ist. Wenn Ihr nachlesen möchtet, dann werdet Ihr es sicher finden.
In letzter Zeit habe ich oft darüber nachgedacht, was für mich richtig wäre und welche Sportart mir wohl gefallen würde. Joggen habe ich versucht, aber es ist nichts für mich. Denn ich habe schon immer gerne Sport in Gemeinschaft gemacht - bei guter Musik und mit netten Leuten und vor allem motivierenden Trainern. Dann bringt es auch nichts, sich selbst zu zwingen, joggen zu gehen, wenn man keine Lust hat. Ich war von Zeit zu Zeit mal joggen, aber richtig regelmäßig war das nicht und Spaß hat es mir auch nicht gemacht. Also - Musik in Gemeinschaft - bei guter Musik, mit netten Leuten und mit motivierenden Trainern: wo kann man sich sicher sein, dass alles vertreten ist? Richtig - im Kursprogramm.
Also habe ich nach Fitnessstudios in Leverkusen gesucht und habe die Kurspläne verglichen. Da ich Berufspendlerin bin, kann ich nur abends trainieren. Ich habe also darauf geachtet, dass der Kursplan auch in meine Tagesplanung passt, abends Kurse angeboten werden und auch jeden Tag Programm ist. Ich weiß ja nie so genau, wann im nächsten Semester die Veranstaltungen zu meinem Studium angeboten werden. Das Info-Gespräch war sehr gut, sowohl von den Konditionen als auch von den Trainingsaussichten, die mir gestellt wurden. Gerätetraining macht mir nun mal nicht so viel Spaß - und warum soll ich dann an Geräten trainieren, wenn es mir keinen Spaß macht? Das hat mir gefallen, dass es mir so deutlich gesagt wurde. Um den "innneren Schweinehund" zu überwinden, braucht man Erfolgserlebnisse und Freude am Training. Man kann nun mal nicht gegen die eigenen Interessen wirken, sondern sie nutzen. Und um die Ausdauer zu verbessern, ist es doch egal, wie der Puls auf Touren gebracht wird.
Heute hatte ich meinen ersten Trainingstermin und habe dann auch den Vertrag unterschrieben. Ich habe trotz meiner Bevorzugung von Kursen einen Trainingsplan an Geräten bekommen. Und es war gar nicht so schlimm: nur 5 Geräte ( 3 x 15 Wiederholungen) und es hat sogar Spaß gemacht. Zum Schluss dann noch eine halbe Stunde Ausdauer trainieren auf Crosstrainer oder Laufband. Trotzdem basiert mein Trainingsplan eher auf dem Kursprogramm. Der Geräteplan ist nur ein Notfallplan, wenn ich mal zeitlich keine Kurse schaffe oder wirklich mal Lust auf Geräte habe.
Mein erster Eindruck: ich bin positiv überrascht von der Veränderung im Aktiv Fitness Club. Was mir auch sofort aufgefallen ist: die Produkte wie Eiweißshakes werden nicht mehr so übertrieben beworben und "Boris-Kren-Abnehmprogramme" gibt es auch nicht mehr. Auf meine Vorstellungen und Wünsche wurde eingegangen; ich durfte sogar äußern, was mir besser gefallen würde, weil sie gerade daran arbeiten, ihr Angebot den Mitgliederinteressen weiter anzupassen. Ich kann also allen Mitgliedern, die in der letzten Zeit seltener trainieren gingen, empfehlen, wieder vorbeizuschauen. Auch für ehemalige Mitglieder, die gekündigt haben, lohnt es sich, nochmal vorbeizuschauen. Es gibt auch im Dezember eine Aktion, mit denen neue Mitglieder aktiviert werden sollen. Fragen kostet nichts. Hier ist der Link zum Kontaktformular.
Über meine Fortschritte und Erfahrungen werde ich von Zeit zu Zeit berichten.
Samstag, 10. Oktober 2009
... mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Es ist hier nämlich deutlich kälter und bewölkter als in unserem Urlaubsort. Ok - das wussten wir vorher.
Ein sehr schöner Urlaub liegt hinter Patrick und mir. Wir waren auf Kreta im Hotel Creta Star, ein Hotel der Aegean-Gruppe.
Gebucht haben wir den Urlaub schon vor langer Zeit - im Februar im Reisebüro Hapag Lloyd in Essen. Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude. Inzwischen hatten wir einiges zu tun, sodass der Urlaub nicht ganz so präsent in unseren Köpfen war. Als die letzte KIausur dann geschrieben war, konnten wir uns auf den Urlaub so richtig freuen. Wir haben dann im Internet nach dem Wetter am Urlaubsort gegooglet und sahen, dass es "nur" 25 Grad werden sollen. Also war es eine Vorfreude, aber auch Skepsis, ob wir nicht frieren werden. Na gut, 25 Grad und Sonne ist besser als das Wetter hier, haben wir uns gedacht und uns letztendlich doch gefreut.
Wir sollten um 14 Uhr starten, mit der Betonung auf sollten. Um 11:30 Uhr kamen wir am Flughafen an mit der Bahn und dem Sky-Train, als wir erfahren mussten, dass der Flieger noch gar nicht von Heraklion gestartet ist und auch nicht starten kann, weil ein Reifen geplatzt ist. Erwartet wurde der Flieger um 19:30 Uhr. Wir haben zumindest Gutscheine von Tui bekommen, um uns am Flughafen in die einzelnen Cafés und Restaurants zu begeben, um dort die Zeit zu vertreiben. 8 Stunden vergehen auf der Arbeit wie im Flug, aber dort am Flughafen waren sie endlos lang. Wir kennen jetzt bestimmt jeden Meter dort; un das erste Buch, das ich mir für den Urlaub vorgenommen hatte, war auch schon fast durch, als wir dann endlich boarden konnten. Sonst hat alles problemlos geklappt, der Flug ohne Hindernisse, der Transfer und auch der Check-In im Hotel. Wir wurden um 2 Uhr (griechischer Zeit; 1 Uhr deutscher Zeit) nachts freundlich begrüßt. Dann endlich auf dem Zimmer; auf den ersten Blick sauber. Ok, dann nix wie schlafen.
Die Essenszeiten: Frühstück zwischen 7:30 Uhr und 10 Uhr, Mittagessen zwischen 12 und 15 Uhr, Abendessen zwischen 19 und 21 Uhr, dazwischen noch folgende Snacks: 10 - 11 Uhr Spätfrühstück, 10 - 18 Uhr Eis, 16 - 17 Uhr Kuchen, und Getränke all inklusive. Wir hätten uns also locker von morgens um 7:30 Uhr bis abends um 21 Uhr durch die ganzen Angebote schlagen können. Aber ehrlich gesagt: Das geht überhaupt nicht; zumindest weiß ich nicht wie. Wir haben die Snacks sowieso ausfallen lassen und auch beim Mittag- bzw. Abendessen musste man schon genau überlegen, was man gerne probieren möchte und was jetzt überhaupt noch geht. Wir waren die ganze Zeit mehr als satt und das war alles so lecker!
Das Zimmer haben wir uns dann am nächsten Tag genau angesehen. Na ja, an den wichtigen Stellen war es sauber. Betten wurden jeden Tag frisch bezogen, Toilette, Waschbecken und Dusche waren immer sauber. Aber... an den Ecken und den Zwischenräumen, z. B. zwischen Tisch und Stuhl oder auch an den Türzwischenräumen und -ecken wurde in der ganzen Zeit glaube ich nicht geputzt. Einfach einmal durch die Mitte plus die Sanitärgegenstände, das sollte reichen. Das hatten wir aber vorher auch schon in anderen Bewertungen des Hotels gelesen. Aber das sind wohl die unterschiedlichen Definitionen von Sauberkeitsempfinden. Bei so vielen Zimmern und so wenigen Reinigungsdamen muss ja auch alles schnell gehen. Im Großen und Ganzen konnten wir uns nicht beschweren. Wenn wir mal was hatten (z. B. ist zweimal der Handtuchhalter von der Wand gefallen), wurde es innerhalb von 1 Stunde repariert. Und der traumhafte Meerblick vom Balkon aus, hat das alles wieder ausgeglichen.
Die Tage haben wir größtenteils am Pool und Strand verbracht. Ausflüge von Tui haben wir nicht mitgemacht und entgegen aller vorherigen Tipps und Ratschläge haben wir auch keinen Mietwagen genommen. Wir haben die Zeit einfach am Hotel verbracht, in der Sonne, im Wasser oder bei einem der zahlreichen Sportangebote. Das war Erholung pur; und unsere vorherigen Gedanken bezüglich der Temperaturen waren völlig überflüssig. Es war manchmal schon zu heiß, aber dann hatten wir ja noch die Möglichkeit der Abkühlung im Wasser. Und selbst das war gar nicht kalt, sondern zumindest für meine Vorstellung schön warm.
Ein absolutes Highlight: die Animateure. Gute Laune ohne Ende! Spaß und Witz pur! Das war nicht so ein "billiges und nerviges" Programm, wie wir es schon vorher mal erlebt hatten, sondern sie haben sich richtig Mühe gegeben. Das tägliche Programm sah so aus: 10 Uhr Stretching, 10:30 Uhr Botcha, 11:30 Uhr Water-Gym, 15 Uhr Water-Volley und gleichzeitig Bogenschießen, 16 Uhr Dart, 17 Uhr Aerobic. Abends um 21 Uhr gab es dann die Minidisco und um 21:30 Uhr dann eine abwechslungsreiche Show für Erwachsene. Highlight war die Michael Jackson-Show und das Grease-Musical. An weiteren Abenden gab es die Variety-Show, ein Quiz, Riverdance, griechischer Abend mit griechischen Musikern und Tanz, usw. Die Figuren, Schritte und Tänze, die sie dargestellt haben, stimmten von der ersten bis zur letzten Bewegung.
Man konnte natürlich nicht das volle Tagesprogramm mitmachen. Nach ein paar Tagen ergab sich dann der Rhythmus, dass ich Water-Gym mitmachte, wir dann nachmittags gemeinsam zum Darten gingen und abends zur Show. Zwischendurch.. na was wohl? Essen und in der Sonne liegen!
Einen Tag haben wir einen Ausflug auf eigene Faust mit dem Bus nach Rhetymnon gemacht. Auch an diesem Tag war es sehr heiß, sodass es nicht gut auszuhalten war, großartig dort herum zu laufen. Der Venezianische Hafen dort ist traumhaft; den muss man mal gesehen haben. Das war´s dann aber auch schon, was uns dort besonders angesprochen hat und aufgrund der Hitze hat es uns dann schnell wieder zum Hotel bzw. ans Wasser gezogen.
Und nun noch etwas ganz Witziges: kennt Ihr es von früher aus dem Zeltlager, dass man einen Schlachtruf hatte? Oh je, das ist bei mir schon ziemlich lange her... Dieses Animationsteam hatte eher ein Schlachtlied, oder zwei oder drei. Eins davon war "Bomba" und eins "La Colita". Spezielle Tanzschritte und auch immer wieder "Hey, hey-Rufe" haben den Liedern ihre persönliche Note verliehen. Ich werde sicher demnächst noch das eine oder andere Video hier zur Verfüugung stellen. Bis dahin könnt Ihr ja mal bei YouTube stöbern. Wenn Ihr als Suchbegriff "Creta Star" eingebt, findet Ihr schon einige interessante Videos. Lohnt sich auf jeden Fall. Mehr folgt später von mir höchstpersönlich aufgezeichnet. Informationen zu einigen der Animateure findet Ihr auf dieser Homepage.
Noch ein Hinweis zum Schluss: Wenn Ihr kein Fan von Animation seid, ist das überhaupt kein Problem. Es gibt am Hotel viele Rückzugsmöglichkeiten, denn durch die verwinkelten Gärten, in denen überall Liegen aufgestellt sind, kann man auch möglichst weit weg von der Animation sein und ist trotzdem nah am Strand. Da ist also für jeden etwas dabei.
Wir sind mit dem Urlaub sehr zufrieden. Ich würde auch gerne wieder dorthin. Ich finde, das zeigt, dass der Urlaub toll war. Jedoch denke ich auch, dass es so viele schöne Orte gibt, dass es schade wäre, zweimal an den gleichen Ort zu fahren. Mal sehen, ob überhaupt und wenn ja, wohin es nächstes Jahr geht.
Ausgewählte Fotos und Videos folgen. Das wird aber sicher noch ein paar Tage dauern.
An dieser Stelle einen ganz herzlichen Dank an die Mitarbeiter des Reisebüros, deren Beratung wirklich genau richtig war. Das Reisebüro ist auf jeden Fall empfehlenswert. Sie geben sich viel Mühe, suchen viele verschiedene Angebote heraus, solange bis man wirklich überzeugt ist. Sie können auch viel aus eigener Erfahrung berichten, weil sie scheinbar viele der Hotels selbst ausprobiert haben. Jedenfalls traf die Beschreibung ziemlich exakt unsere Vorstellungen. Es hat sich gelohnt, die Empfehlung anzunehmen. Das Wort, was mehrfach während der Beratung im Hinblick auf genau diesen Ort gefallen ist, war "wetterbeständig", was uns letztendlich nicht getäuscht hat. Das Wetter war viel besser als erwartet. Da kann man ohne Problem noch Ende September bis Mitte Oktober Urlaub machen.
Samstag, 20. Juni 2009
Heute Morgen um 11:20 Uhr bin ich wieder in Dortmund gelandet; zwar bei Sonnenschein, aber auf dem Weg zum Parkplatz fing es schon an zu regnen. Daran merkt man dann schlagartig, dass der Urlaub zu Ende ist.
Ich war in Paguera auf Mallorca. Und es ist ziemlich kalt hier, musste ich feststellen. Mindestens 16 Grad mehr sind es dort, was also mindestens 31 Grad bedeutet. Es ist wunderschön auf Mallorca, speziell in Paguera. Nicht besonders landestypisch, aber Hauptsache Strand, Palmen und viel Sonne! Traumhaft. . .
Patrick ist jetzt wieder vom Strohwitwer-Dasein befreit. Es gibt jetzt einen fliegenden Wechsel im wahrsten Sinne des Wortes, denn in genau 1,5 Tagen steigt er in den Flieger, allerdings ein innerdeutscher Flug und aus beruflichen Gründen. Da hatte ich es doch viel besser, oder? Ich musste mich nicht in klimatisierten Räumen rumtreiben und vor Rechnern sitzen, sondern habe mich in die Sonne, äh - in den Schatten gelegt. Denn in der Sonne hält man es nicht länger als 15 Minuten aus. Tja - einen Sonnenbrand bekommt man auch von kurzen Sonnenphasen, z. B. auf dem Weg vom Hotel zum Strand. Und zwar an einer Stelle, wo ich mich nicht eincreme. Nein, ich habe nicht FKK gemacht . Schon mal Sonnenbrand auf der Kopfhaut gehabt? Sehr unangenehm. Nächstes Mal Kappe oder Sonnenhut nicht vergessen.
Ich wäre gerne länger geblieben, aber ich habe erstmal geschaut, wie es dort so ist und ich habe nicht lange gebraucht, um Patrick zu überzeugen, dass der nächste Urlaub dahin gehen muss. Wie mir alle vorher gesagt haben, ist Mallorca einfach toll! Jederzeit gerne wieder.
Mehr werde ich in einem ausführlichen Bericht in den nächsten Tagen schreiben. Nur soviel: es war alles super, das Hotel, der Strand, das Wetter, das Essen, und und und.
Montag, 23. März 2009
Nein, nicht "After-Job", sondern "After-Exam" 
Nach der Klausur waren wir bei Uncle Sam in Leverkusen - schönes Radler trinken und lecker American Burger essen. Das Essen war sehr gut und auch mehr als genug, wie man es von Amerikanern so kennt. Ich habe es nicht geschafft, es komplett aufzuessen (und wenn ich das nicht schaffe, das heißt schon was). Die Bedienung war freundlich und auch schnell. Und es ist riesengroß da: viele Billardtische, Unterhaltungsgeräte und Dart-Automaten. Heute war es dort vergleichsweise leer, aber ich kann mir vorstellen, dass am Wochenende dort schon was los ist. Es ist auf jeden Fall einen Besuch wert und wir waren nicht das letzte Mal dort. Das nächste Mal dann auch zum Darten und am Wochenende.
Freitag, 13. März 2009
In meinem Leitspruchkalender stehen manchmal auf der Rückseite wirklich interessante Dinge:
Forscher haben herausgefunden, dass Fahren und Telefonieren nicht sonderlich positive Auswirkungen auf das Fahrverhalten hat. Mittels einer speziellen Untersuchung der Gehirnaktivität von Testpersonen, die gleichzeitig zuhören und Kurven in einem Fahrsimulator fahren sollten, wurden 37 Prozent geringere Aktivität im Scheitellappen festgestellt. Dieser Scheitellappen ist für das Führen von Fahrzeugen die zentrale Region. Besonders das räumliche Denken und die Orientierung werden hier gesteuert. Auch der Hinterhautlappen war nur vermindert aktiv, der für die visuelle Informationsverarbeitung erforlderlich ist. Und wenn man ehrlich ist, hat jeder von uns schon bemerkt, dass Telefonieren und Autofahren viel Konzentration erfordert - da landet man manchmal auch "neben der Spur" oder fährt etwas über den Mittel- oder Seitenstreifen, weil es gerade so interessant war, was erzählt wurde. Und daran ändert die Freisprecheinrichtung auch nichts. Jeder sollte mal darüber nachdenken, ob die Telefonate hinter dem Steuer so wichtig sind, dass man dafür sogar im Zweifelsfall das eigene oder das Leben der Mitmenschen gefährden möchte. (Quelle:Psychologie heute 3/08)
SMS schreiben, während dem Gehen hat auch schon so manchem eine Beule oder Peinlichkeiten gebracht. Ich habe auch schon Leute gesehen, die vor Laternen oder Bushaltestellen gelaufen sind, weil sie gerade so eifrig am Tippen waren. Blaue Flecken kann man davon auf der Szenestraße "Brick Lane" in London nicht mehr davon tragen - da bleibt dann nur noch die Peinlichkeit. Denn dort sind, um die SMS-Tipper zu schützen, die Laternen mit weißen Matratzen gepolstert worden. Weiß bleiben sie bestimmt nicht lange - entweder von der Luftverschmutzung, den Autoabgasen und dem Regen werden sie dunkel oder von den aufgetakelten Damen mit 1 kg Make-Up und dick Lippenstift im Gesicht kunterbunt. Witzig find ich diese Idee schon. Ich finde, wer meint beim Gehen zu tippen statt auf die Straße bzw. vor seine Nase zu gucken, hat es auch nicht anders verdient, als mal gegen eine Laterne zu laufen. Der hat die Lacher auf seiner Seite und es wird ihm / ihr sicherlich nicht so schnell nochmal passieren. Wenn ich die Gelegenheit habe, schau ich mir die Straße in London mal an. Ich bin demnächst wahrscheinlich mal dort.
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