Sonntag, 4. Juli 2010
Es ist vollbracht: Ich bin 30 geworden. Dazu bin sehr reich beschenkt worden. Ist jetzt die Frage, ob das aus Mitleid oder aus geteilter Freude ist 
Nein, so schlimm ist das jetzt auch nicht. Es ist natürlich schon komisch, wenn jetzt eine 3 vorne steht. Aber das Beste ist doch, dass ich jetzt auf Ü30-Partys gehen darf. Da wollte ich am Liebsten schon vor 10 Jahren hin, weil da genau meine Musik gespielt wird.
Aber nun zurück zu den Geschenken: Anti-Falten-Creme, "ein bisschen Ewigkeit" (das Geheimnis lüfte ich vielleicht später mal), einer Schatzkiste mit schönen Schätzen dekoriert mit Muscheln, Sand auf einem Tablett, Geschenk-Band-Kette in einem Karton mit 30 verpackten Geschenken, selbstgemachte Marmelade, Likör, Champagner, 2 Karten für Nokia Night of the Proms, zwei Blumensträuße, verschiedene Produkte für die Körperpflege, WM-Kerzen, verschiedenen Bücher wie "Zum Geburtstag Glück und Segen", "Was ich Dir wünsche", "Was ich Dir zum Geburtstag wünsche", "Was Frau mit 30 nicht mehr tun muss", "Überdie Kunst, nicht mehr ganz so jung zu sein und doch nie alt zu werden", Hörbücher "Shakespeare über Nacht" und "Jesus liebt mich", Gutscheinen von Esprit, der Rathausgalerie in Leverkusen, Street One, Thalia, Douglas, Draculadinner, Buchhandlung Hagena in Kamen, Ikea und Bares.
Das ist echt Wahnsinn - ich bin überwältigt und freue mich über jedes Geschenk gleichermaßen. Es hat etwas länger gedauert, bis ich alle Geschenke ausgepackt hatte (heute habe ich mir das letzte Geschenk ausführlich angesehen) und mich damit beschäftigen konnte. Ich freue mich riesig, dass Ihr Euch alle so viel Mühe gegeben habt, um ein Lächeln auf mein Gesicht zu zaubern. Ihr habt es alle geschafft. Vielen Dank dafür. Wenn Ihr die nächsten Wochen nichts von mir hört, dann wundert Euch bitte nicht. Ich bin damit beschäftigt, die Bücher zu lesen, die Gutscheine einzulösen, die Hörbücher zu hören und auch immer wieder in den Büchern zu blättern und zu lesen, wenn ich nicht gerade am Essen (die ganzen Süßigkeiten) oder am Trinken (die leckeren Köstlichkeiten) bin. Ist jetzt nur die Frage, ob ich erst shoppen gehen soll oder erst die Süßigkeiten und Getränke verzehren. Vielleicht hängt davon die Größe der Kleidung ab, die ich mir kaufen sollte. 
Herzlichen Dank an alle, die an mich gedacht haben, mir gratuliert haben, mir mit Glückwünschen und Geschenken Freude gemacht haben und die bei meiner Party dabei waren. Ich bedaure, dass nicht alle dabei sein konnten - ich habe an Euch gedacht und hoffe, dass wir uns bald sehen und dann vielleicht noch in kleinem Rahmen nachfeiern können.
Nachtrag: ein weiterer Douglas-Gutschein, ein interessantes Buch über Achtsamkeit mit Tipps und Informationen für den Alltag und eine Karte mit einem wunderschönen Text, der mein Leben Revue passieren lässt, wurde mir geschenkt, weil wir uns früher nicht gesehen haben. Ich freue mich sehr darüber. Danke!
Patrick und ich waren am Montag "Kamine gucken" bei Engel in Leverkusen-Hitdorf. Da gibt es schon schöne Kamine, aber im Moment ist es doch viel zu warm, um daran zu denken, den Kamin anzuzünden, oder?
Ich wusste ja gar nicht, dass Leverkusen so schöne Ecken hat. Dass Leverkusen schön ist, wusste ich, aber dass es so schön ist, wusste ich nun wieder nicht. Direkt am Rhein mit Blick auf den Rhein gibt es die Schnitzel-Lounge, wo wir dann spontan essen gegangen sind. Wahnsinn! Schnitzel in verschiedenen Variationen von Wiener über Champignon-Schnitzel bis Hawaii-Schnitzel alles dabei, mit einem Salat, Pommes, Bratkartoffeln oder Potato-Wedges - alles zu haben.
Patrick hat sich für das Paprika-Schnitzel entschieden und ich für das Schnitzel Bombay mit Früchten und Currysauce. Die ganze Portion haben wir beide nicht geschafft - es gab nämlich pro Portion nicht ein Schnitzel, sondern zwei. Bei mir war dann noch eine frittierte Ananas-Scheibe dabei. Superlecker und sehr empfehlenswert. Der Kellner war auch sehr gut gelaunt und scheinbar auch überrascht, dass wir nicht alles aufgegessen haben.
Also - wer von Euch großen Hunger hat und leckere Schnitzel essen möchte, kann den Versuch gerne wagen, alles zu schaffen. Und wer es letztendlich wirklich geschafft hat, darf sich gerne outen mit einem Kommentar. 
Sonntag, 13. Juni 2010
Heute fand bzw. findet in Leverkusen der Halbmarathon statt. Bis 12 Uhr haben die letzten Läufer noch Zeit, ins Ziel einzulaufen. Ich stand "nur" am Streckenrand kurz vor dem Ziel, um die Läufer - besonders Patrick - anzufeuern. Um 7:30 Uhr waren wir dort und haben uns nochmal kurz umgesehen, bevor die Läufer dann langsam aufgerufen wurden, sich im Startbereich aufzustellen nach der Schnelligkeit. Wie der Moderator es bezeichnete: die Bleistifte vorne und die Radiergummis hinten. Es war schon spektakulär zu sehen, wie sich so viele Läufer im Startbereich aufstellten und wie lange es dauerte bis sich die Masse in Gang gesetzt hat und alle am Laufen waren.
Zwischenzeitlich fand dann der Kinderlauf der Frösche und Tiger statt, der nur ca. 3 Minuten pro Gruppe dauerte. Schön zu sehen, wie die Kleinen so motiviert und ehrgeizig sprinten was das Zeug hält. Manche Eltern standen an der Strecke und haben ihre Kinder regelrecht angeschrien statt angefeuert.
Dann kamen schon die ersten Läufer ins Ziel vom 10-km-Lauf, der auf der Hälfte der Halbmarathon-Strecke seinen Start hatte. Unglaublich: 10 km in 35 Minuten. Und der beste Halbmarathon-Läufer kam nach knapp über einer Stunde ins Ziel. Wahnsinn!
Herzlichen Glückwunsch, Patrick! Du hast es super hinter Dich gebracht!
Und nachdem ich dieses Mal entschieden habe, nicht weiter zu trainieren, habe ich jetzt Wettkampf-Luft geschnuppert und mache einen neuen Start mit dem Training. Es ist Sommer - das Wetter ist gut - es regnet nicht: also keine Ausreden. Ich fange an. Meinen Trainingsplan habe ich noch, den ich damals von Sport Bunert bekommen habe. Ich werde es jedoch nicht mehr so akribisch angehen. Ich versuche mein Lauftempo zu finden ohne großartig auf die Pulsuhr achten. Ich nehme einfach die Zeiten und notiere sie, ohne sie sonderlich auszuwerten oder den Zielpuls vorzugeben. Dieses Mal beginne ich ohne Druck.
Ein Beginn und das erste Trainingsziel könnte der Silvesterlauf sein. 10 km sollte ich im Dezember schaffen - vielleicht auch schon früher.
Sonntag, 30. Mai 2010
Chris Monroe hat uns gestern einen zauberhaften Abend bereitet. Eine Mischung aus Kulinarischem und Magie - nein, nicht Maggi - hat uns für einen unvergessenen Abend gesorgt.
Einlass war ab 19 Uhr. Da wir aber von unserer letzten Magic Dinner Show im Hotel Dresel in Hagen gelernt hatten, dass die Parkplätze begrenzt sind, waren wir etwas früher da. Wir waren die Ersten und haben mit Leichtigkeit einen Parkplatz bekommen. Wir waren insgesamt zu sechst: meine Mama mit ihrem Freund, meine Schwester mit ihrem Freund, Patrick und ich. Zu meiner Freude saßen wir ganz vorne in der Mitte mit perfektem Blick auf die Bühne. Was mir sehr gut gefallen hat, dass die Mitarbeiter vom Haus Gerbens auf unsere Wünsche eingegangen sind. Ich habe bei der Bestellung gesagt, dass wir gerne mit unserer Familie an einem Tisch alleine sitzen möchte - ohne fremde Leute. Ich finde, dann kann man sich besser unterhalten. Das wurde berücksichtigt. Vielen Dank dafür. Es war ein gelungener und schöner Abend.
Es begann mit einer kurzen Einführung von Chris, in der er für seine Assistentin Nina zunächst ein Stück Papier schweben ließ und anschließend daraus eine echte Rose zauberte, die auch schweben konnte. Danach verband Nina ihm die Hände und sperrte ihn in eine Holzkiste ein, die sie mit Vorhängeschlössern verschlossen hatte. Dann stellte sie sich darauf, zog ein Tuch hoch und innerhalb von wenigen Sekunden tauchte Chris auf und Nina war verschwunden. Chris holte aus der Tasche einen Schlüssel, schloss die Vorhängeschlösser auf und drin war Nina mit verbundenen Armen. Natürlich muss sie irgendwie darein gekommen sein, aber es ging verdammt schnell.
Nach der Spargelcremsuppe mit orientalischen Gewürzen, die sehr lecker schmeckte, ging es dan weiter mit einem kleinen Trick, den er mit einer Dame aus dem Publikum gemeinsam vorführte. Er hatte eine Karte, auf der hinten zwei Figuren zu sehen waren, die sich gegenüber standen. Nach ein paar Handgriffen standen sich die Figuren auf den Karten nicht mehr gegenüber, sondern waren nebeneinander zu sehen. Die Karte durfte sie als Andenken behalten. Die hätte ich auch gerne mal gesehen, denn ich habe keine richtige Idee, wie er das gemacht hat.
Nach dem ersten Gang (Zanderfilet auf der Haut gebraten auf einem warmen Salat von Belugalinsen mit altem Balsamico) ging es weiter mit einer weiteren Vorführung mit Kathrin aus dem Publikum. Sie hatte einen Ring um, den sie nach 2 Monaten von ihrem Freund geschenkt bekommen hat, mit dem sie mittlerweile 8 Jahre zusammen war. Mit ein bisschen Maggi (dieses Mal mit einer richtigen Flasche Maggi) ließ er eine Gravur zum Vorschein kommen, die er vorlas: B- L- E- C- H. Man hatte das Gefühl, dass Kathrin das nicht so recht verstanden hatte, ihr Freund schon. Chris sagte: es soll auch einen Goldschmied geben, der Blech heißt. Diesen Ring ließ er anschließend verschwinden. Obwohl ich die ganze Zeit auf seine Hände geachtet habe, weiß ich nicht, wie dieser Ring in sein Schlüsselbund, das die ganze Zeit in seiner Hosentasche war, gelangt ist. Unglaublich. Witzig war am Menü, dass Patrick´s Stück Zanderfilet viel kleiner war als die Stücke auf unserem Teller. War das Zufall oder hat sich das Küchenteam vielleicht verkalkuliert und für ihn war nicht mehr genüg über?
Danach gab es den Hauptgang: gebratene Maispoulardenbrust mit Thymianjus, Chilimöhrchen und Kartoffelgulasch. Sehr lecker! Anschließend führte Chris dann noch die schwebende Dame aus dem Publikum vor, sie lag auf einer Holzplatte und schwebte offensichtlich tatsächlich in der Luft. Spektakulär. Die Assistentin Nina wurde von Schwertern "durchbohrt" in einer sehr kleinen Kiste. Wenn sie die nicht abbekommen wollte, musste sie sich schon verdammt klein machen. Außerdem hat er den 50-Euro-Schein einer Zuschauerin in einen 10-Euro-Schein verzaubert. Das Gleiche ging dann auch nachher wieder rückwärts. Der 50-Euro-Schein war unbeschädigt, trotz dass Chris offensichtlich einen Bleistift durch den Schein gestochen hat.
Nach dem Dessert (Creme Brulée mit Erdbeersalat, Aprikosencoulis und Brombeersorbet) wurde Chris dann noch von Nina "zerquetscht", weil sie sich durch eine sehr schmale Halterung quetschte, in der er stand. Ab und zu verdrehte er die Augen. Muss wohl echt ganz schön eng gewesen sein. Zum Abschluss erzählte Chris dann noch von seinem Traum als 4-jähriger, als er einen Schlitten bekam und es nicht schneite. Er lief durch die Wohnung und warf Papierschnipsel in die Luft, aber es schneite nicht. Irgendwann bastelte er eine Schneeflocke, als er in der Schule lernte, dass Schnee aus Wasser besteht und stopfte diese Schneeflocke in ein Wasserglas. Und es flogen zunächst Papierschnipsel und anschließend weiße Flocken durch die Luft. Chris stand im Schneewirbel. Es sah durch die Beleuchtung wunderschön aus. Seine Schlussworte: "Träumen Sie nicht Ihr Leben, sondern leben Sie Ihren Traum".
Da ich Chris mittlerweile schon persönlich kenne, da wir auch mal den gemeinsamen Arbeitgeber hatten, wollte er eigentlich noch kurz zu uns zum Tisch kommen. Er musste aber schon den nächsten Auftrag annehmen, was mich sehr für ihrn freut. Was mich auch freut, ist, dass er auf meinen letzten Beitrag auf der Homepage verwies. Er hatte es gelesen und aufgrunddessen etwas umorganisiert. Beim Hotel Dresel stand nämlich direkt vor unserer Nase die Kamera, wodurch wir Chris nur über die Leinwand sehen konnten. Ich finde super, dass er auf solche Verbesserungsmöglichkeiten eingeht und sein Programm dahin gehend überarbeitet. Die Atmosphäre im Haus Gerbens hat mir aufgrund der geringeren Zuschauerzahl besser gefallen - das Essen vom Hotel Dresel fand ich besser. Der Hauptgang war im Hotel Dresel so vorgesehen, dass sich jeder selbst bedienen konnte. Es standen die Schalen mit Beilagen (Kartoffelgratin und Gemüse) auf dem Tisch. Das Fleisch wurde verteilt und es gab auch noch die Möglichkeit des Nachschubs, was aber nicht nötig war. Ich fühlte mich an beiden Abenden gut unterhalten und das Essen war lecker. Mein Fazit: die Show aus dem Haus Gerbens in Verbindung mit dem Essen aus Hotel Dresel - das wäre optimal.
Am 31. Oktober 2010 ist Chris nochmal mit seiner Show im Haus Gerbens in Wickede. Karten könnt Ihr hier bestellen.
Gestern war ich zum 4. Mal bei einer seiner Shows (zuerst im Kulturzentrum Neheim, dann im Schloss Herdringen, Anfang des Jahres im Hotel Dresel und gestern im Haus Gerbens). Es war mit Sicherheit nicht das letzte Mal. Schade, dass ich zu den Shows immer so weit fahren muss. Ich bin gespannt, wann er sein Programm auf das Rheinland ausweitet. Hier gibt es auch sehr viele schöne Locations, wo ich mir die Show sehr gut vorstellen könnte.
Samstag, 10. Oktober 2009
... mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Es ist hier nämlich deutlich kälter und bewölkter als in unserem Urlaubsort. Ok - das wussten wir vorher.
Ein sehr schöner Urlaub liegt hinter Patrick und mir. Wir waren auf Kreta im Hotel Creta Star, ein Hotel der Aegean-Gruppe.
Gebucht haben wir den Urlaub schon vor langer Zeit - im Februar im Reisebüro Hapag Lloyd in Essen. Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude. Inzwischen hatten wir einiges zu tun, sodass der Urlaub nicht ganz so präsent in unseren Köpfen war. Als die letzte KIausur dann geschrieben war, konnten wir uns auf den Urlaub so richtig freuen. Wir haben dann im Internet nach dem Wetter am Urlaubsort gegooglet und sahen, dass es "nur" 25 Grad werden sollen. Also war es eine Vorfreude, aber auch Skepsis, ob wir nicht frieren werden. Na gut, 25 Grad und Sonne ist besser als das Wetter hier, haben wir uns gedacht und uns letztendlich doch gefreut.
Wir sollten um 14 Uhr starten, mit der Betonung auf sollten. Um 11:30 Uhr kamen wir am Flughafen an mit der Bahn und dem Sky-Train, als wir erfahren mussten, dass der Flieger noch gar nicht von Heraklion gestartet ist und auch nicht starten kann, weil ein Reifen geplatzt ist. Erwartet wurde der Flieger um 19:30 Uhr. Wir haben zumindest Gutscheine von Tui bekommen, um uns am Flughafen in die einzelnen Cafés und Restaurants zu begeben, um dort die Zeit zu vertreiben. 8 Stunden vergehen auf der Arbeit wie im Flug, aber dort am Flughafen waren sie endlos lang. Wir kennen jetzt bestimmt jeden Meter dort; un das erste Buch, das ich mir für den Urlaub vorgenommen hatte, war auch schon fast durch, als wir dann endlich boarden konnten. Sonst hat alles problemlos geklappt, der Flug ohne Hindernisse, der Transfer und auch der Check-In im Hotel. Wir wurden um 2 Uhr (griechischer Zeit; 1 Uhr deutscher Zeit) nachts freundlich begrüßt. Dann endlich auf dem Zimmer; auf den ersten Blick sauber. Ok, dann nix wie schlafen.
Die Essenszeiten: Frühstück zwischen 7:30 Uhr und 10 Uhr, Mittagessen zwischen 12 und 15 Uhr, Abendessen zwischen 19 und 21 Uhr, dazwischen noch folgende Snacks: 10 - 11 Uhr Spätfrühstück, 10 - 18 Uhr Eis, 16 - 17 Uhr Kuchen, und Getränke all inklusive. Wir hätten uns also locker von morgens um 7:30 Uhr bis abends um 21 Uhr durch die ganzen Angebote schlagen können. Aber ehrlich gesagt: Das geht überhaupt nicht; zumindest weiß ich nicht wie. Wir haben die Snacks sowieso ausfallen lassen und auch beim Mittag- bzw. Abendessen musste man schon genau überlegen, was man gerne probieren möchte und was jetzt überhaupt noch geht. Wir waren die ganze Zeit mehr als satt und das war alles so lecker!
Das Zimmer haben wir uns dann am nächsten Tag genau angesehen. Na ja, an den wichtigen Stellen war es sauber. Betten wurden jeden Tag frisch bezogen, Toilette, Waschbecken und Dusche waren immer sauber. Aber... an den Ecken und den Zwischenräumen, z. B. zwischen Tisch und Stuhl oder auch an den Türzwischenräumen und -ecken wurde in der ganzen Zeit glaube ich nicht geputzt. Einfach einmal durch die Mitte plus die Sanitärgegenstände, das sollte reichen. Das hatten wir aber vorher auch schon in anderen Bewertungen des Hotels gelesen. Aber das sind wohl die unterschiedlichen Definitionen von Sauberkeitsempfinden. Bei so vielen Zimmern und so wenigen Reinigungsdamen muss ja auch alles schnell gehen. Im Großen und Ganzen konnten wir uns nicht beschweren. Wenn wir mal was hatten (z. B. ist zweimal der Handtuchhalter von der Wand gefallen), wurde es innerhalb von 1 Stunde repariert. Und der traumhafte Meerblick vom Balkon aus, hat das alles wieder ausgeglichen.
Die Tage haben wir größtenteils am Pool und Strand verbracht. Ausflüge von Tui haben wir nicht mitgemacht und entgegen aller vorherigen Tipps und Ratschläge haben wir auch keinen Mietwagen genommen. Wir haben die Zeit einfach am Hotel verbracht, in der Sonne, im Wasser oder bei einem der zahlreichen Sportangebote. Das war Erholung pur; und unsere vorherigen Gedanken bezüglich der Temperaturen waren völlig überflüssig. Es war manchmal schon zu heiß, aber dann hatten wir ja noch die Möglichkeit der Abkühlung im Wasser. Und selbst das war gar nicht kalt, sondern zumindest für meine Vorstellung schön warm.
Ein absolutes Highlight: die Animateure. Gute Laune ohne Ende! Spaß und Witz pur! Das war nicht so ein "billiges und nerviges" Programm, wie wir es schon vorher mal erlebt hatten, sondern sie haben sich richtig Mühe gegeben. Das tägliche Programm sah so aus: 10 Uhr Stretching, 10:30 Uhr Botcha, 11:30 Uhr Water-Gym, 15 Uhr Water-Volley und gleichzeitig Bogenschießen, 16 Uhr Dart, 17 Uhr Aerobic. Abends um 21 Uhr gab es dann die Minidisco und um 21:30 Uhr dann eine abwechslungsreiche Show für Erwachsene. Highlight war die Michael Jackson-Show und das Grease-Musical. An weiteren Abenden gab es die Variety-Show, ein Quiz, Riverdance, griechischer Abend mit griechischen Musikern und Tanz, usw. Die Figuren, Schritte und Tänze, die sie dargestellt haben, stimmten von der ersten bis zur letzten Bewegung.
Man konnte natürlich nicht das volle Tagesprogramm mitmachen. Nach ein paar Tagen ergab sich dann der Rhythmus, dass ich Water-Gym mitmachte, wir dann nachmittags gemeinsam zum Darten gingen und abends zur Show. Zwischendurch.. na was wohl? Essen und in der Sonne liegen!
Einen Tag haben wir einen Ausflug auf eigene Faust mit dem Bus nach Rhetymnon gemacht. Auch an diesem Tag war es sehr heiß, sodass es nicht gut auszuhalten war, großartig dort herum zu laufen. Der Venezianische Hafen dort ist traumhaft; den muss man mal gesehen haben. Das war´s dann aber auch schon, was uns dort besonders angesprochen hat und aufgrund der Hitze hat es uns dann schnell wieder zum Hotel bzw. ans Wasser gezogen.
Und nun noch etwas ganz Witziges: kennt Ihr es von früher aus dem Zeltlager, dass man einen Schlachtruf hatte? Oh je, das ist bei mir schon ziemlich lange her... Dieses Animationsteam hatte eher ein Schlachtlied, oder zwei oder drei. Eins davon war "Bomba" und eins "La Colita". Spezielle Tanzschritte und auch immer wieder "Hey, hey-Rufe" haben den Liedern ihre persönliche Note verliehen. Ich werde sicher demnächst noch das eine oder andere Video hier zur Verfüugung stellen. Bis dahin könnt Ihr ja mal bei YouTube stöbern. Wenn Ihr als Suchbegriff "Creta Star" eingebt, findet Ihr schon einige interessante Videos. Lohnt sich auf jeden Fall. Mehr folgt später von mir höchstpersönlich aufgezeichnet. Informationen zu einigen der Animateure findet Ihr auf dieser Homepage.
Noch ein Hinweis zum Schluss: Wenn Ihr kein Fan von Animation seid, ist das überhaupt kein Problem. Es gibt am Hotel viele Rückzugsmöglichkeiten, denn durch die verwinkelten Gärten, in denen überall Liegen aufgestellt sind, kann man auch möglichst weit weg von der Animation sein und ist trotzdem nah am Strand. Da ist also für jeden etwas dabei.
Wir sind mit dem Urlaub sehr zufrieden. Ich würde auch gerne wieder dorthin. Ich finde, das zeigt, dass der Urlaub toll war. Jedoch denke ich auch, dass es so viele schöne Orte gibt, dass es schade wäre, zweimal an den gleichen Ort zu fahren. Mal sehen, ob überhaupt und wenn ja, wohin es nächstes Jahr geht.
Ausgewählte Fotos und Videos folgen. Das wird aber sicher noch ein paar Tage dauern.
An dieser Stelle einen ganz herzlichen Dank an die Mitarbeiter des Reisebüros, deren Beratung wirklich genau richtig war. Das Reisebüro ist auf jeden Fall empfehlenswert. Sie geben sich viel Mühe, suchen viele verschiedene Angebote heraus, solange bis man wirklich überzeugt ist. Sie können auch viel aus eigener Erfahrung berichten, weil sie scheinbar viele der Hotels selbst ausprobiert haben. Jedenfalls traf die Beschreibung ziemlich exakt unsere Vorstellungen. Es hat sich gelohnt, die Empfehlung anzunehmen. Das Wort, was mehrfach während der Beratung im Hinblick auf genau diesen Ort gefallen ist, war "wetterbeständig", was uns letztendlich nicht getäuscht hat. Das Wetter war viel besser als erwartet. Da kann man ohne Problem noch Ende September bis Mitte Oktober Urlaub machen.
Sonntag, 9. August 2009
Patrick hat sich in den letzten Wochen mit der Rucksack-Wissenschaft beschäftigt, eine neue Form der Wunscherfüllung. 
Ne, jetzt mal Spaß beiseite. Ich habe mich ja für das Pendeln mit der Bahn zur Arbeit entschieden, weil ich die Zeit nutzen kann, um für mein Studium zu lernen. Die Unterlagen sind nicht leicht, die ich dann täglich so mitzutragen habe. Meine Umhängetasche war dann nicht immer so bequem und einseitige Belastung soll auch nicht besonders gesund sein. Und wenn man dann mal zur Bahn rennen muss, ist die Umhängetasche auch eher störend. Irgendwann hab ich dann mal verlauten lassen, dass ich einen Rucksack bevorzugen würde, was für Patrick das Signal war, eine Wissenschaft für Rucksäcke zu betreiben. Er hat mich gefragt, welche Anforderungen ich an einen Rucksack habe und nach dieser Definition hat er sich dann auf die Suche gemacht.
Hier könnt Ihr die Ergebnisse nachlesen und auf welche Wahl die Entscheidung letztendlich gefallen ist.
An dieser Stelle danke schön dafür. Natürlich werde ich berichten, ob meine Anforderungen dadurch erfüllt sind. Erfahrungsbericht folgt in einigen Wochen, wenn die Belastbarkeit getestet ist. Nein, ich werde deshalb keine Backsteine mit mir herumtragen und ins Schwimmbad nehme ich den Rucksack auch nicht mit. Wenn er meinen normalen Alltagsbelastungen standhält, bin ich schon mehr als zufrieden.
Sonntag, 22. Februar 2009
Patrick und ich waren heute im Kino. Da wir beide keine Karnevalsfans sind, bot es sich an, heute ins Kino zu gehen. Im Kinopolis Leverkusen war es relativ leer - in diesem Film waren ungefähr 15 Leute. Das war ganz angenehm - für uns. Aber für das Kino natürlich nicht sehr umsatzfördernd. Ich wollte gerne den Film "Er steht einfach nicht auf dich" sehen und Patrick ist mitgekommen. Man erfährt wirklich die ganze Wahrheit, was Männer sagen und was sie meinen. Und natürlich auch über die Macken der Frauen, einfach 1000 Gründe zu finden, warum ER sich jetzt nicht meldet. Er hat bestimmt die Nummer verloren, verlegt oder hatte gar einen Unfall, oder oder... Nein, es kann ja gar nicht sein, dass ER nichts von uns wissen will. Bestimmt sollten wir uns melden - klar... in Zeiten von Emanzipation. Er lässt uns bestimmt zappeln? Oder vielleicht sollten wir ihn zappeln lassen? Es ist wirklich interessant, sich selbst ab und zu mal wieder zu erkennen und auch die Bestätigung zu bekommen, dass es teilweise stimmt, was Männer sagen und damit meinen, so wie es in diesem Film gezeigt wird. Empfehlenswerter Film - zum Lachen und Schmunzeln, wenn es mal wieder so verdammt ähnlich zum eigenen Leben wird. Nein, ich sage jetzt nicht, in welchen Situationen ich mich wieder erkannt habe. 
Donnerstag, 1. Januar 2009
Patrick und ich waren gestern in Essen im Colosseum-Theater im Musical "Ich will Spaß". Kurz gesagt: ein wahres Gute-Laune-Musical! Die Musik einfach klasse - neue deutsche Welle von Nena, Trio, Markus, usw. Eine schöne Story - natürlich über die Friedensbewegung, verschiedene familiäre Situationen und natürlich Liebe. Die Kleidung ist gewöhnungsbedürftig: sehr farbenfroh, aus meiner Sicht teilweise altmodisch - aber so war das nun mal in den 80-ern. Ich bin einfach begeistert! Und hier ist Patricks Darstellung des Musicals. Ich kann das Musical jedem empfehlen - und ich würde auch nochmal hingehen. Hat einfach Spaß gemacht - ganz dem Titel entsprechend. Und es könnte passieren, dass Ihr danach spontan Lust bekommt, tanzen zu gehen.
Montag, 29. Dezember 2008
Das Jahresende möchte ich zum Anlass nehmen, um noch einmal zurück zu blicken, was dieses Jahr alles so gewesen ist: 11. Januar 2008: - mein Blog ist ins Leben gerufen worden. Danke, Patrick! Februar 2008: - der Auszugstermin kam so plötzlich, obwohl es ja drei Monate vorher feststand . Einige Möbel wollten noch untergebracht werden. Glücklicherweise waren meine Geschwister gerade auf der Suche nach neuen Möbeln. Da meine Möbel nicht so alt waren (ich wohnte ja erst etwas über ein Jahr in der Wohnung und habe zum Einzug alles neu gekauft) haben sich Abnehmer gefunden, die die Möbel auch abgebaut haben. Ein herzlicher Dank gilt auch meinem Vermieter, der sich bereit erklärt hat, den Käufern die Tür zu öffnen, da ich zu der Zeit keinen Urlaub nehmen konnte. März 2008: - Endlich... Die Wohnungsschlüssel habe ich Ende Februar abgegeben und im März habe ich mich dann offiziell bei der Stadt Leverkusen angemeldet. Ein schönes Gefühl, endlich mit Patrick zusammen zu wohnen. Es war - obwohl es nur eine kurze Zeit war - nicht immer einfach, mit gepackter Tasche von der eigenen zu Patrick´s Wohnung zu fahren und alles unter einen Hut zu bekommen. Schließlich wollten seine Katzen regelmäßig versorgt werden und meine Blumen wollten gegossen werden, usw. So ist es doch schöner, zusammen in einer Wohnung zu wohnen und zu wissen, wo man hingehört statt immer zu überlegen, für welchen Zeitraum man jetzt Sachen mitnimmt. Da meine Arbeitsstelle in Dortmund war, war es nicht so problematisch, mal eben da vorbei zu fahren. Für Patrick war es hingegen noch komplizierter, wenn er mal bei mir in Dortmund übernachtet hat. Wer die Strecke von Dortmund nach Köln kennt, weiß, dass es mehr Stau als freie Fahrt ist. So kann man schon mal locker von Dortmund nach Köln 3 Stunden brauchen. Da hab´ich es mit einer Stunde Fahrtzeit für 74 km deutlich angenehmer. Das ist planbar und mit einer Stunde komme ich immer aus. Außerdem hat mich über XING eine Studienkollegin angeschrieben im März, die ich ebenfalls heute als Freundin bezeichne. Wir treffen uns mehr oder weniger regelmäßig und sind oft in Kontakt. Danke an dieser Stelle, dass Du mich angeschrieben hast. Das war echt ein Glückstreffer. Hoffentlich bleibt die Freundschaft lange bestehen. April 2008: Im April habe ich den Rettungshelfer-Lehrgang abgeschlossen und die Sanitäter-Prüfung bestanden. Da fiel mir ein Stein vom Herzen, dass ich das geschafft habe. Ich war 2 - 3 mal pro Woche in der DRK-Schule in Dortmund, um mir die Prüfungsinhalte anzueignen. Auf diesem Wege danke an alle, die mich dabei unterstützt haben und mir beim Lernen geholfen haben. Nicht zuletzt an meinen Prüfungspartner, mit dem alles reibungslos geklappt hat. Wir waren ein gutes Team! Ebenfalls im April habe ich angefangen, Wirtschaftswissenschaften an der Fernuni Hagen zu studieren. Ja, ich weiß, was ich mir da vorgenommen habe. Freizeit ist seit dem Zeitpunkt praktisch Geschichte, aber irgendwie muss man ja die Karriereplanung in Angriff nehmen. Und ein Studium wird in vielen Stellenausschreibungen gefragt, sogar im Assistenzbereich in höheren Ebenen. Damit stehen mir dann sicherlich ein paar Wege offen - so stelle ich mir das zumindest vor. Mai 2008: Einen Monat nach Studienbeginn haben wir uns erstmal 10 Tage Urlaub gegönnt - Türkei, Alanya. Es war zwar schön, aber nächstes Mal fliegen wir woanders hin. Wenn man jetzt - nach 7 Monaten - daran zurück denkt, kann man nur sagen: es war schön, aber es gibt bestimmt auch noch andere schönere Urlaubsziele. Außerdem haben unsere Freunde aus dem DRK geheiratet - gerade, als wir aus dem Urlaub kamen. Das hatten wir so geplant, dass wir zur Hochzeit zurück sind. Der Gottesdienst und auch die Feier war schön und hat uns sehr gefallen. Außerdem habe ich im Mai einen Fitnessstudiovertrag abgeschlossen, was ich zugegebenermaßen schon oft bereut habe, weil mir einfach die Konsequenz fehlt. Aber ich arbeite daran und nehme mir für´s neue Jahr vor, mindestens zweimal pro Woche hinzugehen. Ziele müssen ja messbar sein, wie ich in meinen zahlreichen Seminaren, aber auch von erfahrenen Leuten, gelernt habe. Juni 2008: Ja, im Juni - tolle Zeit! Die WM-Erinnerungen kommen zurück. Jeder Zweite fuhr mit Deutschland-Fahne am Auto durch die Gegend. Patrick und ich natürlich auch. Schade, dass wir dann doch nicht Europameister geworden sind. Na ja, dafür werden wir bestimmt Weltmeister beim nächsten Mal. Außerdem war im Juni noch mein Geburtstag - ich bin "schon" 28 geworden. Patrick hat mir einen wunderschönen Tag bereitet - erst Frühstücken, dann Minigolf und am Abend zur Blueman Group nach Oberhausen. Es war ein toller Tag. Danke schön, Patrick, für die tolle Idee und auch an alle Anderen, die mir den Tag mit Überraschungen, Glückwünschen und Geschenken zu einem unvergesslichen Tag gemacht haben. Juli 2008: Der Juli ist der Geburtstags-Monat meiner Familie und gleichzeitig mit meiner Patentante hat auch Patrick´s Schwester Geburtstag. Ansonsten ist nichts Besonderes gewesen im Juli. Ich habe mir das DRK Leverkusen beim Tag der offenen Tür angesehen und mir vorgenommen, mir auch mal den Dienstabend anzusehen. Bis jetzt hat es nicht geklappt. Danke an den stellvertretenden Bereitschaftsleiter Jan Beine, der mir alle meine Fragen (ich gebe zu: es waren nicht wenige) beantwortet hat, und auch die Geduld aufgebracht hat, immer noch mit Verständnis zu reagieren, dass ich noch nicht dort war. Aber der Vorsatz für nächstes Jahr steht. Am 6. Januar ist der erste Dienstabend dort und ich habe mir fest vorgenommen, dabei zu sein. August 2008: Im August haben wir an einem Seminar "Wissenschaftliches Arbeiten" an der Fernuni teilgenommen - in Hagen. Hier habe ich eine ganz liebe Mitstudentin kennen gelernt, von der ich viel gelernt habe, Tipps bekommen habe und die ich gerne wieder sehen möchte. Leider wohnt sie etwas weiter weg. Aber nichts ist unerreichbar ;-) Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden und sind auch heute noch in Kontakt. An dieser Stelle liebe Grüße, falls Du es liest. Manchmal muss man einfach nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein und trifft einen wichtigen Menschen. Im August habe ich die Mitgliedschaft im DRK Dortmund beendet. Dafür sprachen viele Argumente - Wohnort in Leverkusen, Aussicht auf Arbeitsplatz in Essen, usw. Die Entfernung war einfach auf Dauer nicht machbar und außerdem musste ich mir auch erstmal klar machen, ob es das Richtige für mich ist. Und das geht nur mit Abstand. September 2008: Im September haben wir an der Dartclub-Tour meines ehemaligen Dart-Clubs aus Meschede-Berge teilgenommen. Wenn sie schon mal in der Nähe sind (die Tour ging nach Köln) nutze ich natürlich gerne die Gelegenheit, um sie mal wieder zu sehen. Eine Woche später haben Patrick und ich an den Minigolf-Stadtmeisterschaften teilgenommen. Auch wenn wir nicht unter die ersten 3 Plätze gekommen sind, hat es Spaß gemacht. Die nächsten Meisterschaften kommen bestimmt und vielleicht klappt´s dann. Semesterende - und eigentlich auch Klausurphase. Aufgrund des derzeitigen Wissensstandes in Mathe haben wir entschieden, die Klausur auf das nächste Semester zu verschieben. Die Klausurzulassung hatten wir zu dem Zeitpunkt bereits und die kann uns auch keiner mehr nehmen. Und diese Entscheidung war auf jeden Fall richtig. Im zweiten Anlauf bei einem anderen Dozenten hab ich nun auch Analysis weitestgehend verstanden. Mal sehen, was die Klausur Ende März bringt. Oktober 2008: Das erste Oktober-Wochenende haben wir in Hamburg verbracht. Hintergrund ist, dass ich kurz bevor ich Patrick kennen gelernt habe, eine Reise gebucht hatte für 2 Wochen. Dazu hatte ich natürlich keine Lust, als ich dann in festen Händen war. Alleine in Urlaub fliegen macht mir keinen Spaß. Das Reisebüro war sehr kooperativ und wir konnten für den Preis der Anzahlung etwas anderes buchen. Also ist die Wahl auf Hamburg gefallen. Zum Zeitpunkt der Buchung wussten wir zwar nicht, dass dort die Feierlichkeiten zum Tag der deutschen Einheit stattfinden, aber schlimm war das nicht. Das Wochenende war toll und das Hamburg-Fieber hat uns gepackt. Das nächste Mal kommt bestimmt. Außerdem hatte diesen Monat mein Kollege und sein Zwillingsbruder Geburtstag. Da sie aus Polen kommen und beide mittlerweile wieder dort sind, konnte ich ihnen nicht persönlich gratulieren. Dank der modernen Kommunikationstechnik heutzutage ist es möglich, relativ kostengünstig auch mit Freunden in Polen Kontakt zu halten. Und das ist auch gut so! November 2008: Meine Cousine hat geheiratet am 1. November. Wirklich ein tolles Paar. An dieser Stelle herzlichen Glückwunsch und einen tollen Jahreswechsel für Euch - der erste als Ehepaar! Ich wünsche Euch immer das nötige Verständnis füreinander, vor Allem wenn es mal nicht gerade Höhen gibt, und eine tolle Zeit zusammen. Möge Euer Zusammenleben aus vielen Höhen und wenig Tiefen bestehen. Ich habe im November meinen ersten James-Bond-Film gesehen. Ja, tatsächlich - ich habe noch nie vorher das Verlangen gehabt, James-Bond-Filme zu sehen. Und ich kann jetzt sagen: ich hatte vorher nichts verpasst. Der Film hat mir nicht gefallen. Im November hat Patrick Geburtstag und ich habe den Tag geplant. Zuerst waren wir frühstücken, dann in Elspe zur Dinnershow. anschließend dort übernachtet und am nächsten Tag haben wir die Atta-Höhle besichtigt. Es waren 2 tolle Tage, die auch Patrick gefallen haben. Ich habe selten vorher so viel Schnee gesehen. Es war das erste Wochenende mit richtig viel Schnee in diesem Winter. Aber Patrick hat die Fahrt wirklich super gemeistert. Ich hätte aufgegeben und wäre zurück gefahren, glaube ich. Und zum guten Schluss am 29. November habe ich an der BEC Vantage Prüfung in Köln teilgenommen. Wieder ein Teilziel erreicht, auf das ich mich fast ein Jahr vorbereitet habe. Die Ergebnisse bekomme ich Ende Januar. Mein Gefühl sagt mir, dass ich bestanden habe - hoffentlich! Danke an meine Prüfungspartnerin von der mündlichen Prüfung. Wir haben uns sofort gut verstanden und sind seit der Prüfung in Kontakt geblieben. Wir haben das super zusammen hinbekommen. Schöner Zufall, dass wir uns begegnet sind. Ich freu mich, Dich wiederzusehen. Danke auch an den Englischtrainer, der mir von der RWE Academy vermittelt wurde. Die Vorbereitung hat Spaß gemacht und ich habe viel gelernt. Dezember 2008: Wahnsinn, das Jahr ging echt schnell vorbei. Wie üblich vor Weihnachten: Weihnachtsmarktbesuche und Weihnachtsfeiern und nochmal eben schnell den einen oder anderen Bekannten/ die eine oder andere Bekannte treffen, die man lange nicht gesehen hat. Leider sind es immer so wenige Tage vor Weihnachten, an denen man noch Zeit hat. Aber das nächste Jahr kommt bestimmt mit 365 neuen Tagen. Mitte Dezember waren wir mit Patrick´s Eltern Gans essen. Das erste Mal, dass ich Gans gegessen habe. Und es war so lecker, dass ich sie direkt wieder essen möchte. An dieser Stelle danke für die Einladung, es war eine tolle Idee. Kurz vor Weihnachten habe ich mich dann nochmal mit meiner lieben Freundin getroffen, die gerade hochschwanger ist. Ich wünsche Dir einen schönen Jahreswechsel und eine tolle Zeit der Vorfreude. Halt durch - und freu Dich drauf. Danke für die Einladung zum Frühstücken. Es war ein toller Vormittag und ich habe mal wieder gemerkt, dass wir uns viel zu selten treffen. Die Zeit verging wie im Fluge. Fazit: Es war ein sehr turbulentes Jahr mit vielen neuen Entscheidungen, neuen Wegen und neuen Menschen, die meinen Weg gekreuzt haben und mich hoffenltich noch lange begleiten. Danke an alle, die mich das Jahr über begleitet haben. Auch musste ich mich von einigen Leuten verabschieden, die entweder aufgrund der Entfernung oder auch aufgrund des Jobs oder sonstigen Gründen keinen oder nur ganz sporadischen Kontakt mit mir halten wollten/ konnten. Auch Euch danke ich für die Zeit, die Ihr mich auf meinem Weg begleitet habt. Ich würde mich freuen, wenn wir uns wieder sehen und auch in Kontakt bleiben. Ganz besonders danke ich denjenigen, die mir mit Rat und Tat zur Seite standen, wenn ich Fragen hatte, die ich mir selbst nicht beantworten konnte. Besonderer Dank gilt an erster Stelle Patrick, der an meiner Seite ist, ob in guten oder schlechten Zeiten. Er hält zu mir und ist für mich da, wenn es nötig ist. Er schafft es immer wieder, mich zum Lachen zu bringen, egal wie aussichtslos es scheint. Das klingt jetzt vielleicht schlimm - nein, nein, es war nie richtig aussichtslos; aber es kam schon oft vor, dass ich den Wald vor lauter Bäumen nicht sah. Und er blickte dann objektiv auf die Sache und hatte das richtige Wort zur richtigen Zeit (wenn er denn mal was sagt - er ist ja sonst eher schweigsam Hier passt der Satz: Ein Mann, ein Wort; eine Frau, ein Wörterbuch!  Als nächstes danke ich meiner Mutter. Sie beantwortet meine SMS zu jeder Tages- und Nachtzeit. An dieser Stelle danke dafür. Ich bin ja eher ungeduldig - daher brauche ich manchmal sofort eine Antwort auf meine Frage. Und wenn mir irgendwas nicht einfällt, was ich aber jetzt wissen will, ist sie die richtige Ansprechpartnerin. Irgendwie hab ich das Gefühl, dass sie alles weiß und sich an alles erinnert. Zumindest an das, was ich wissen will.  Meinen Geschwistern, besonders meiner Schwester, die ich dieses Jahr viel zu oft vernachlässigt habe. 2009 werde ich mir mehr Zeit nehmen! Patrick´s Eltern gilt der Dank - dass Ihr für uns da seid, Verständnis habt, wenn wir wieder mal "nur kurz" vorbeikommen können und auch so selten bei Euch waren im vergangen Jahr. Und nicht zuletzt: Danke für die tollen Rezepte und die Gastfreundschaft! Ich hab´ mich von Anfang an gut aufgenommen gefühlt bei Euch. Ein besonderer Dank gilt Marina und Melanie, die es ermöglichen, dass wir in Urlaub fahren können und sich dann liebevoll um unsere Katzen kümmern. Vielen Dank dafür. Meinen Freunden, denen ich ebenfalls zu wenig Zeit gewidmet habe, weil ich viel zu oft mit anderen Dingen beschäftigt war, die natürlich auch wichtig sind (z. B. Job, Studium), aber die nicht alleine zum Glück verhelfen. Manchmal habe ich auch die falschen Prioritäten gesetzt, wie sich im Nachhinein herausstellte. Das habe ich durch Euch erst richtig kapiert. Es geht nichts über gute Freunde. Ich freu´ mich, dass der Kontakt weiter besteht. Bis bald! Namentlich erwähnen möchte ich hier Jens, Janina und Sascha, denen ich dafür danken kann, dass die Freundschaft noch nicht zerbrochen ist, obwohl eine zeitlang Funkstille herrschte. Danke, dass Ihr Euch immer noch bei mir meldet und den Kontakt nicht abbrechen lasst. Dank Euch hatte ich eine echt tolle Zeit in Dortmund! Torsten - dem ich einfach so danke sagen möchte; für die hilfreichen Tipps und einfach nur so! Renata und Kristof - danke für den schönen Abend im Pfannkuchenhaus in Witten und danke für die türkischen Lira. Schade, dass wir uns so selten getroffen haben - wir freuen uns schon auf nächstes Mal. Meinen Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen, die im Laufe des Jahres zwar andere geworden sind, denen ich allen dankbar bin - den neuen und den vorherigen. Ich habe von allen etwas gelernt und blicke gerne auf die Zeit zurück - und auch gerne in die Zukunft. In einem so großen Konzern trifft man sich immer wieder, davon bin ich überzeugt. Ich hoffe, dass ich mit denen, die nicht mehr in diesem Konzern arbeiten, den Kontakt halten kann und dass wir uns wieder sehen - irgendwann und irgendwo bestimmt. Besonders gefallen hat mir die Zeit in der Abteilung Strukturierung (die Arbeit in dem Team hat mir wirklich Spaß gemacht und das habe ich Euch zu verdanken). So ein Team noch einmal zu bekommen, ist sehr unwahrscheinlich. Auch wenn wir jetzt in verschiedenen Abteilungen arbeiten, bin ich sicher, dass der Kontakt aufrecht erhalten bleibt. Ich werde meinen Beitrag dazu leisten. Ihr seid klasse! Auch danke ich meinen zahlreichen Familienangehörigen und wünsche mir, dass es mal ein großes Familientreffen gibt, bei dem wir uns alle sehen. Wahrscheinlich bleibt es bei diesem Wunsch - aber die Hoffnung sollte ja nie aufgegeben werden. Allen Bekannten und Verwandten, die ich hier nicht besonders erwähnt habe und allen, die mein Leben bereichert haben - dazu zählen meine Chefs, meine Mentoren im Studium, besonders Herrn Dr. Teschke und Herrn Mahr, meinen Mitstudenten, usw. Danke! Danke an Mara Hages von Mara Luna Leverkusen, bei der ich meine Massage gerne genieße. Nicht zuletzt bedanke ich mich bei meinen Blog-Lesern, die dafür sorgen, dass meine Seite bei manchen Themen so hoch oben in der Google-Suche steht. Das wäre ohne Euch nicht möglich gewesen. Allen, die dies lesen, wünsche ich einen tollen Jahreswechsel. Mögen die eigenen Wünsche und Ziele in Erfüllung gehen. Auf ein neues Jahr! Mal sehen, was es bringen wird. Optimismus und Gesundheit ist das Wichtigste.
Patrick und ich waren heute in Frankfurt - nicht einfach nur so, sondern zu einem ganz außergewöhnlichen Erlebnis, das ich bis vor einem halben Jahr noch gar nicht kannte. Meine Kollegen haben mir zum Geburtstag einen Gutschein bei Jochen Schweizer geschenkt, wofür ich mir dann ein "Event" aussuchen konnte. Für mich ist Nervenkitzel super - je höher, schneller und am Besten über Kopf, desto besser finde ich es, aber ich habe mich für etwas Entspannung entschieden, weil ich das zurzeit mehr gebrauchen kann. Und ich wollte gerne etwas mit Patrick zusammen machen. Ein Tandemsprung, Para Gliding oder Airboarding wäre auch interessant gewesen, aber dafür ist Patrick überhaupt nicht zu haben. Aber irgendwann mache ich auch das - bestimmt! Floating Tanks gibt es viele - auch viel näher als Frankfurt, aber das Besondere in Frankfurt ist, dass sie dort Floating für 2 anbieten. Also haben wir uns auf den Weg zu Floatbase direkt in der City (Friedberger Anlage/ Ecke Berger Straße) in Frankfurt/Main gemacht. Als wir dann da waren fiel mir auch ein, dass ich dort schon mal war - im NH Hotel. Mir fällt aber nicht ein, zu welchem Seminar. Geparkt haben wir im Parkhaus Konrad-Adenauer-Straße, wo nur noch wenige Plätze frei waren. Um so mehr ärgert man sich dann über Leute, die 2 Parkplätze brauchen. Konkreter Fall: ein Golf, der quasi auf 2 Parkplätzen stand, so dass keiner mehr daneben parken konnte. Als wir dann einen Parkplatz gefunden hatten, haben wir noch den Fahrer des Golfs gesehen, der gerade wegfuhr. Ich sage nur so viel dazu: Nein, es war keine Frau - der Fahrer war ein Mann! Von diesem Parkhaus konnten wir dann direkt zu Floatbase laufen. Aber auch das Parkhaus des Zoos ist zu Fuß erreichbar. Wir haben das erstbeste genommen. Die Parkgebühren von 1.50 Euro/ Stunden waren aus meiner Sicht auch noch erschwinglich. In Köln zahlen wir 1,80 Euro pro Stunde. Aber nun zum Floating selbst: Schon als wir in die Räume kamen, roch es nach Meersalz und man spürte die hohe Luftfeuchtigkeit. Wir wurden freundlich begrüßt und bekamen ein Wasser oder eine Apfelschorle. Dann ein paar Erklärungen zum Floating, eine Unterschrift unter einen Zettel, auf dem weitere Erklärungen (z. B. nicht unter Drogen- oder Alkoholeinfluss ins Becken) aufgeführt waren und dann wurden wir in den Raum geführt. Traumhaft schön: riesengroßer Spiegel, schwarze Schieferplatten auf dem Boden, eine Dusche mit Glaswand und der Floating Tank für 2 Personen - nett beleuchtet. Nachdem nun die Knöpfe (Licht, Musik und der Panic-Button) erklärt wurden, konnte es los gehen. Kurz duschen und rein. Durch den hohen Salzgehalt im Wasser schwimmt man auf der Oberfläche - wie schwerelos. Als Hintergrund konnten wir zwischen Wellenrauschen und Entspannungsmusik wählen. Dann Licht ausschalten - und es war wirklich ganz dunkel. Das war irgendwie unheimlich, aber auch gut so. Mit Licht wäre die Schwerelosigkeit und der Entspannungszustand nicht so intensiv. Wie mir vorher schon angekündigt wurde, merkte ich in den ersten 15 Minuten diverse Verspannungen, genau wie ich später merkte, wie sich die Verspannungen lösten. Es wurde uns vorher gesagt, dass man meistens in einen tiefen Entspannungszustand fällt, sodass einem die Stunde viel kürzer vorkommt und man denkt, dass man geschlafen hat. So tief entspannt war ich nicht, aber ich weiß, was er meinte, da ich ja schon mal durch eine Hypnose (nach der ich aufgehört habe zu rauchen) in diesem Entspannungszustand war; die Stunde kam mir länger vor und ich hatte das Gefühl, die ganze Zeit wach zu sein. Ich habe jede Bewegung, jedes Plätschern mitbekommen. Das alles wahrscheinlich, weil es ungewohnt war - jedoch ist unser Fazit, dass es definitiv nicht das letzte Mal war. Tiefer entspannt werden wir nächstes Mal wahrscheinlich sein, weil wir dann schon wissen, was auf uns zukommt. Es ist zuerst wirklich ungewohnt und gewöhnungsbedürftig, von daher sollte man es auf jeden Fall ein zweites Mal (oder auch öfter) erleben, um sich ein endgültiges Urteil zu bilden. Und wir haben uns überlegt, dass wir nächstes Mal beide getrennt in Einzeltanks gehen, weil man dann wirklich ganz ruhig liegt und gar keine Reize auf einen einströmen. Für den Anfang, um sich an die Situation zu gewöhnen, ist es allerdings gut, zu zweit dort zu sein. Ganz alleine in dem Tank hätte ich mich glaub´ ich beim ersten Mal nicht wohl gefühlt. Für Leute, die mal die pure Schwerelosigkeit erleben möchten, ist es genau richtig! Teilweise konnte ich gar nicht richtig sagen, in welcher Position jetzt Kopf, Beine und Arme liegen. Unglaublich - muss man selbst erleben. Und bei Floatbase gibt es nachher auch noch die Möglichkeit einer Massage, die man dazu buchen kann - bei Kerzenschein. Auf der Internetseite habe ich auch gelesen, dass Gutscheine erhältlich sind, die relativ kurzfristig verschickt werden. Von den Preisen her finde ich es auch human: im Einzeltank je nach Dauer zwischen 35 Euro für eine halbe Stunde und 59 € für eine Stunde und im Doppeltank zwischen 49 Euro für eine halbe Stunde und 89 Euro für eine Stunde. Das nächste Mal wissen wir ja schon, wo wir buchen können. Ohne die Buchung bei Jochen Schweizer wären wir nie auf Floatbase in Frankfurt gekommen, denn die Adresse bekommt man erst, wenn man wirklich bucht. Klar - Jochen Schweizer bekommt bestimmt Rabatte bei den einzelnen Anbietern. Der Rabatt ist dann der Gewinn von Jochen Schweizer, denn wir haben bei Jochen Schweizer das Gleiche bezahlt, was wir auch bei Floatbase direkt gezahlt hätten. Der Gutschein war eine tolle Idee von meinen Kollegen - an dieser Stelle nochmal herzlichen Dank. Das Angebot von Jochen Schweizer ist riesengroß und für jeden Geschmack etwas zu finden. Wer allerdings schon weiß, dass er Floating buchen möchte, ist bei Floatbase richtig gut aufgehoben. Und da Frankfurt ja, je nachdem wo man herkommt, nicht gerade um die Ecke ist, kann man es mit einer Shopping-Tour verbinden. So werden wir das nächstes Mal machen - erst Shopping und dann zur Erholung Floating. Und Patrick hat auch einen kurzen Erfahrungsbericht erstellt - mit Betonung auf kurz. Er ist irgendwie nicht so gesprächig, hat es aber auch ganz gut auf den Punkt getroffen. Hier findet Ihr seinen Artikel dazu. Wenn Ihr es mal ausprobiert, viel Spaß und gute Erholung! Ich bin gespannt, wie Ihr es erlebt und freue mich, wenn Ihr von Euren Erfahrungen berichtet. Als Geschenk aus meiner Sicht ebenfalls sehr gut geeignet!
Samstag, 27. Dezember 2008
Ich habe die Weihnachtstage gut überstanden. Es waren schöne Weihnachtstage: Am Heiligabend waren wir zuerst in der völlig überfüllten Kirche St. Franziskus in Leverkusen-Steinbüchel. Wirklich unglaublich, dass die Kirche zu Weihnachten nicht groß genug ist, während sie das ganze Jahr über an "normalen" Sonntagen die Kirche nicht zur Hälfte gefüllt ist. Dann haben wir uns unseren Weihnachtsbraten in den Backofen geworfen. Nein, es gab nicht - wie in vielen Familien üblich - Kartoffelsalat mit Würstchen oder Frikadellen. Das gibt´s Silvester bei uns. Dazu gab es Bohnensalat (Brechbohnen) mit der berühmten Sauce von meiner Oma (1/2 Becher Sahne, 1 Eßlöffel Senf, 1/2 Zwiebel in Würfeln, Pfeffer, Salz) und Semmelknödel. Dank Metzgerei Klein Leverkusen hatten wir also für 2 Tage genug zu essen - ohne große Vorbereitung. Der Braten war schon im Bratschlauch und wir mussten ihn nur 1,5 Stunden in den Backofen packen. Mehr nicht! Nach dem Essen und Spülen war dann Bescherung - ganz entgegen meiner Tradition, dass es am ersten Weihnachtstag erst Geschenke gibt. So war das bei uns früher immer - da kam das Christkind über Nacht. Und ich muss zugeben, dass ich nicht schlecht geguckt habe, als ich tatsächlich einen Falk-Autoplan bekommen habe für Ruhrgebiet, Münster und Köln - also alles, wo ich mich die meiste Zeit aufhalte, ist enthalten. Na gut, er hat vorher gesagt, dass ich einen Autoatlas bekomme, aber ich habe fest mit einem Navi gerechnet. Nicht, weil ich der Meinung bin, dass ich das brauche (ich kam ganz gut klar mit meinen Ausdrucken von Mappoint). Patrick war jedoch genervt von meiner Zettelwirtschaft und auch, dass er mir immer sagen musste, wie viele Meter bzw. Kilometer ich genau auf dieser Straße bleiben muss. Tja - meine Beifahrer haben es schwer. Gut, das Navi hab ich dann im zweiten Schritt bekommen; wusste ich doch. Ich hatte ihn schon Wochen vorher durchschaut. Nein, ich habe nicht geschnüffelt. Am ersten Weihnachtstag hab´ich dann noch Blumen abgeholt in der Blumenvitrine in Leverkusen. Dort habe ich etwas vorbereiten lassen für den Friedhof für das Grab meiner Oma und das Grab meines Großonkels. Mit wenigen Worten muss ich beschreiben, was ich haben möchte und Herr Gierling trifft immer genau meinen Geschmack. Traumhafte Blumensträuße, schön dekorierte Topfblumen mit passenden Übertöpfen, Adventskranz und Türkränze - alles haben wir von dort schon bekommen. Einfach toll und empfehlenswert. Und sogar am ersten und zweiten Weihnachtstag hat er jedes Jahr von 10 - 12 Uhr geöffnet. Ich kann mir vorstellen, dass es gut angenommen wird - ob für Last-Minute-Geschenke oder auch für vorbestellte aufwändigere Blumengeschenke. Wer einen exklusiven Blumenladen mit freundlichem Service sucht, ist hier gut aufgehoben. Nach einem ausgiebigen Frühstück haben wir uns auf den Weg nach Kamen gemacht zu meiner Patentante, wo wir dann das Grab meines Großonkels besucht haben. Er ist 2006 gestorben, viel zu früh. Er war Pfarrer in Kamen. Anschließend sind wir dann weiter gefahren nach Dortmund nach Patricks Eltern. Dort haben wir Tiramisu-Torte gegessen, die wir einen Tag vorher gebacken haben. Sehr lecker! Aber noch leckerer waren die selbstgebackenen Rum-Kugeln und Pralinen von Patricks Mama. Unglaublich lecker! Nein, ich will nicht wissen, wie viele Kalorien die haben. Abends gab es dann Resteessen von unserem Weihnachtsbraten, der mit Mett und Zwiebeln gefüllt war mit Bohnensalat und dieses Mal Reis. Lecker! Am 2. Weihnachtstag haben wir dann quasi eine Sauerland-Tour gemacht. Morgens zu meinem Opa nach Elpe, anschließend zum Grab meiner Oma - ebenfalls in Elpe. Dann kurz zu meiner Mama und meinem Bruder in Gevelinghausen, bevor wir uns auf den Weg in meine alte Heimat Arnsberg gemacht haben, wo meine Schwester jetzt wohnt. Genauer gesagt nach Hüsten. Es gab eine Riesenauswahl an Kuchen: Von Stachelbeerbaiser über Rotweinkuchen, Apfelkuchen,Weihnachtsplätzchen, Muffins, Glühweinschnitten, Obstboden, usw. Unglaublich! Ihre zukünftigen Schwiegereltern (also die Eltern von ihrem Freund), die Schwester ihres Freundes, unsere Mama, ihr Freund natürlich und Patrick und ich waren da. Wunderschöne Wohnung; vor Allem die Küche gefällt mir. Ja, meine Schwester hat schon Geschmack, was Möbel, Deko und Farben betrifft. Abends gab es dann noch etwas zu essen - Frikadellen und Feuereintopf. Sehr lecker und reichlich! Davon konnten sie auch am nächsten Tag noch essen. Es war ein wunderschönes Weihnachtsfest mit den Familien! Und es war auch nicht anstrengend, sondern einfach genau richtig. Danke, Andrea, für´s Organisieren und Vorbereiten. Nächstes Jahr lässt Du Dich verwöhnen - dann seid Ihr bei uns eingeladen. Und hier noch einmal zusammengefasst, womit wir reich beschenkt wurden: wieder viel zu viel: wie jedes Jahr.... Ich habe eine hautstraffende Gesichtscreme mit Olivenöl von medipharma cosmetics bekommen (sowas darf sich auch nur meine kleine Schwester erlauben). In der Packungsbeilage steht: "Im zunehmenden Alter wird unsere Haut jedoch sensibler..., spezielle Pflege gegen die ersten Zeichen der Hautalterung..., die Kombination aus Olivenöl, Mandelmilch und Vitaminen strafft die Haut und mildert Fältchen". Wenn das mal kein Wink mit dem Zaunpfahl war. Und zusammen bekamen wir Milka-Herzen, eine Flasche Wein, eine Flasche Sekt, Pralinen, 2 Teetassen, einen Ikea-Gutschein und zahlreiche Weihnachtskarten - ob traditionell per Post, per E-Mail, per SMS oder auch persönlich. Gefreut haben wir uns über alles gleichermaßen. Danke an alle!
Montag, 22. Dezember 2008
Ich bin die Erste, die eine von Patricks neuen Visitenkarten bekommen hat. Eine ist gut - eher zwei. Weil er so erfolgreich ist und 2 Positionen in seiner Firma bekleidet, hat er auch 2 Sätze Visitenkarten bekommen. Die Kontaktdaten sind gleich - nur die Bezeichnung ist unterschiedlich. Er ist stellvertretender Technischer Leiter und Senior Technical Consultant. Auf der Karte "stellvertretender Technischer Leiter" steht auch die Handynummer mit drauf. Ich denke, er überlegt sich genau, wem er die Karte gibt. Ich bin scheinbar vertrauenswürdig und darf sie bekommen. Zu beiden Positionen wurde er auf der Weihnachtsfeier letzten Freitag befördert. An dieser Stelle herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg. Es ist nicht einfach, die gesunde Mischung zwischen beiden Positionen hinzubekommen und so ein Posten bringt eine Menge Verantwortung mit. Wie ich Dich kenne, machst Du das mit links. Alles Gute dafür!
Montag, 15. Dezember 2008
"Mittelmäßige Geister verurteilen gewöhnlich alles, was über ihren Horizont geht." Francois de La Rochefoucauld War ein französischer Schriftsteller. geboren 15.12.1613 in Paris, Frankreich gestorben 17.03.1680 in Paris, Frankreich Quelle Das ist ein Spruch, der Patrick glaub ich gefällt. Sein Lieblingssatz ist: Simple Minds, simple pleasures. Passt irgendwie...
Sonntag, 30. November 2008
... ein Lichtlein brennt. Ich habe für uns am Freitag einen Adventskranz gekauft, der speziell für uns dekoriert wurde - von der Blumenvitrine Leverkusen-Alkenrath. Hier bin ich wirklich sehr zufrieden. Und weil der Kranz so schön geworden ist, habe ich auch noch einen Türkranz dazu gekauft. Die Wohnung ist jetzt auch fast komplett weihnachtlich dekoriert, wobei Patrick und ich es beide eher spärlich statt kitschig mögen. Eine Sternenlichterkette am Fenster, eine Lichterkette auf dem Fernseh-Glastisch und ein kleiner beleuchteter Plastik-Weihnachtsbaum. Ach ja, und eine Dekoschale, die mir meine Schwester letztes Jahr geschenkt hat, mit Lametta und Kugeln in schwarz-weiß-silber. Jetzt beginnt wieder die Zeit der Kerzen und Gemütlichkeit. Deshalb sind wir gestern erstmal nach Ikea gefahren und haben Kerzen gekauft. Dabei blieb es natürlich nicht. Wir haben uns neue Teppiche gekauft - in knallrot. Ich war bis gestern kein Rot-Fan, aber die sind echt genial und bringen Farbe ins Spiel. Jetzt wirkt das rote Sofa auch viel besser. Jetzt fehlen nur noch rote halb-transparente Gardinen. Wie mir Patrick gestern sagte, bin ich dafür zuständig. Yeah... das macht mir doch Spaß - auf diesen Freibrief hab ich nur gewartet.  Das sieht doch genial aus zu schwarzen Möbeln und dunkelbraunem Laminat. Im Schlafzimmer haben wir auch dunkelbraunes Laminat und weiße Möbel, daher einen hellen Teppich. Klar, nicht unbedingt katzentauglich, aber auch daran haben wir gedacht. Die Katze hat jetzt ihren eigenen Teppich und der Kater fühlt sich auf seinem Kratzbaum am Wohlsten, weil er da ungestört ist. Er ist kein Fan von Teppichen. So sind also alle Mitbewohner bedacht worden. Ich betone an dieser Stelle nochmal, dass ich bis vor 1,5 Jahren noch nie bei Ikea war. Und jetzt könnte ich den Laden leer kaufen, wenn man mich lässt.
Ich habe Patrick letzte Woche, als er von seiner Dienstreise zurück kam, einen Kinderschokolade-Advents-Kalender geschenkt, weil er die ja so gerne mag. Letztes Jahr war ich etwas einfallsreicher muss ich sagen. Da habe ich ihm selbst einen Kalender befüllt mit kleinen Gutscheinen an besonderen Tagen und jeden Tag etwas Süßes. Aber dieses Jahr fehlte aufgrund des Studiums die Zeit. Er hat sich aber trotzdem gefreut. Ich habe mir heute bei uns in der Kirche einen Kalender mit Anregungen und Meditationen für die Weihnachtszeit gekauft. Er hat den Titel "Der andere Advent". Wenn es schöne Sätze gibt, werde ich hier bestimmt den Einen oder Anderen veröffentlichen oder zum Ende des Kalenders eine Gesamt-Zusammenfassung schreiben. Bis zum 6. Januar 2009 hat der Kalender für jeden Tag eine Seite mit einem Satz und einem Bild. Der Pfarrer aus unserer Steinbücheler Pfarrgemeinde sagte, dass es einer der schönsten Kalender ist, den er kennt. Heute habe ich von Patrick dann noch einen Rubbellos-Adventskalender bekommen. Danke. Auf meinen Schokoladen-Konsum möchte ich auch in der Vorweihnachtszeit achten, daher ist so ein Kalender besser für mich. Und vielleicht ist ja noch ein schöner Gewinn enthalten.
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